Dark Zone (PvP-Modus)

The Division - Dark Zone

Sämtliche Gefechte zwischen menschlichen Spielern finden in der sogenannten Dark Zone statt. Wir erklären, was es mit dem PvP-Bereich auf sich hat, was euch in der Zone erwartet und wieso es entgegen früherer Informationen nicht mehrere Dark Zones, sondern nur eine, dafür aber sehr große Dark Zone gibt.

Es kann nur eine geben

Bis zur E3 2015 war stets von mehreren kleinen Dark Zones die Rede, die über die ganze Spielwelt verteilt seien. Bereits im Ankündigungstrailer von der E3 im Jahre 2013 wurden diverse PvP-Areale am Ende des Gameplayvideos auf der Übersichtskarte ausgewiesen.

Die Entscheidung, das Konzept der Dark Zones komplett zu überarbeiten und statt mehrerer kleiner Bereiche auf eine einzige große Dark Zone zu setzen, erfolgte erst relativ spät in der Entwicklung und wurde erstmals zur E3 2015 präsentiert.

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So ging es den Entwicklern bei Massive Entertainment vor allem darum, einen Bereich zu schaffen, der Spieler mit Endgame-Inhalten versorgen kann und gleichzeitig für Langzeitmotivation sorgt. Mehrere kleine Areale wären dafür kaum geeignet, würden sich die einzelnen Spieler und deren Teams auf der großen Karte doch kaum begegnen.

Was ist die Dark Zone?

Die Dark Zone ist ein abgeschotteter Bereich, der unter Quarantäne steht und sich in der Mitte von Manhattan befindet. Als die Pandemie ausbrach, wurden die Infizierten in diesem Bereich zusammengetrieben. Die Regierung ließ die schlausten Wissenschaftler einfliegen und fuhr die bestmögliche medizinische Versorgung auf, um den Virus einzudämmen und die Betroffenen zu heilen. Leider erfolglos. Die Situation wurde zunehmend heikler und es kam zu Randalen, Überfällen und sogar das Militär verlor irgendwann die Kontrolle über die Situation.

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Schließlich wurden die Soldaten abgezogen und ließen dabei ihre hochmoderne Ausrüstung sowie Waffen zurück. Diese Gegenstände ziehen seitdem viele der in New York verbliebenen Menschen – darunter rücksichtslose Fraktionen wie die Cleaner oder Riker aber auch andere Division Agenten – an, die alles dafür tun würden, um einen der seltenen Ausrüstungsgegenstände in die Finger zu bekommen.

Die Dark Zone ist auch der gefährlichste Bereich des Spiels, in dem Furcht und Verrat einhergehen. Um den Abschnitt zu betreten, benötigt man einen geeigneten Atemschutz, da der Kontaminierungslevel dort am höchsten ist. Es liegt am Spieler sich mit anderen Agenten im Team oder gar allein durchzuschlagen und etwaige Feinde zu eliminieren. Als Belohnung winken legendäre Items, die mit einem Helikopter ausgeflogen werden müssen. Spielern können dazu mit anderen Teams kollaborieren oder diese attackieren, um so auch deren Loot zu stehlen. Nebenbei wartet die Dark Zone auch mit einer eigenen Währung für den Handel auf.

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Dark Zone Story Trailer (deutsch) [21,6 MB | 1.303 Klicks]

Dark Zone Story Trailer (englisch) [29,5 MB | 379 Klicks]


Das Gameplay in der Dark Zone

Die Dark Zone kombiniert die besten Elemente von Multiplayer- und kooperativem Gameplay und erzeugt so eine einzigartige Umgebung, die völlig ohne Unterbrechung von außen betreten werden kann. Man kann alleine oder in Teams spielen, mit oder gegen andere Agenten. Auch auf dort herumlungernde feindliche Fraktionen, die versuchen, die Kontrolle in diesem Bereich zu übernehmen und um ihr bloßes Überleben kämpfende Zivilisten wird man in der Dark Zone treffen.

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Der Übergang vom normalen PvE-Spiel in den PvP-Bereich erfolgt ohne Unterbrechung, indem man zum Beispiel über die Mauer, welche die Dark Zone umgibt, klettert. Es gibt dabei keinerlei Ladezeiten. Dort angekommen sorgt die Befreiung von Wahrzeichen oder das Ausschalten von patrouillierenden Feinden für die Chance auf Loot. Wiederkehrende Events sorgen für weitere Belohnungen. Dabei gilt es jedoch aufzupassen, nicht von anderen Spielern bestohlen zu werden. In der Dark Zone geht es vor allem um Angst, Spannung und Paranoia. Man sollte niemandem trauen, nicht mal den eigenen Teammitgliedern. Die Dark Zone ist instanziert, bis zu 24 Spieler tummeln sich gleichzeitig in dem kontaminierten Bereich.

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E3 2015 Dark Zone Gameplay [726,0 MB | 600 Klicks]

E3 2015 Dark Zone Gameplay (deutsche UT) [819,7 MB | 733 Klicks]


Hat man erst einmal seltene Beute gemacht, muss diese via Helikopter ausgeflogen und dekontaminiert werden, bevor die Gegenstände im normalen Spiel genutzt werden können. Um den Prozess der Extraktion zu beginnen, muss sich der Spieler in einem speziellen Evakuierungsbereich befinden. Dann wird ein Leuchtfeuer abgeschossen, welches dem Piloten des Helikopters das Zeichen zur Abholung signalisiert.

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Natürlich zieht das Leuchtfeuer auch die Aufmerksamkeit anderer Agenten auf sich. Es gilt fortan 90 Sekunden in der Dark Zone zu überleben. So lange dauert es, bis der Hubschrauber das gesammelte Loot einsammeln kann. In dieser Zeit steht das auf die Extraktion wartende Team unter schweren Beschuss von allen Seiten; schließlich ist das die Gelegenheit für feindliche Agenten, wertvolle Ware abzustauben. Ist das Vorhaben geglückt, kann man sich weiter auf die Suche nach der besten Ausrüstung machen oder die Dark Zone verlassen. Friendly Fire, also Teambeschuss, gibt es innerhalb des Teams übrigens nicht.

Rogue Agenten

Wenn Spieler die Dark Zone betreten sind sie erst einmal neutral. Aber sobald sie einen anderen Agenten angreifen, werden sie zum Abtrünnigen und erhalten den sogenannten Rogue-Status. Hintergrund ist, dass die Dark Zone primär ein Ort der Zusammenarbeit ist, doch wenn man sich nicht an ungeschriebene Gesetze hält, werden jene Spieler gebrandmarkt. Als Abtrünniger ist ein Kopfgeld auf den Agenten ausgesetzt und alle anderen Spieler in der Dark Zone werden darüber via periodischer Anzeige auf der Karte informiert.

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Je mehr Agenten man tötet, desto höher fallen das Kopfgeld und der Rogue-Level aus. Als Level-1-Abtrünniger bleibt die Rogue-Markierung nur kurzzeitig aktiv. Tötet man jedoch einen weiteren Spieler, steigt der Rogue-Level an, der Counter wird zurückgesetzt und erhöht sich zudem auf bis zu fünf Minuten. Schafft man es so lange zu überleben bis der Counter abgelaufen ist, bekommt man das eigene Kopfgeld ausgezahlt. Stirbt man hingegen, bekommen die Spieler, die den Rogue-Agenten getötet haben das Kopfgeld und dessen Dark-Zone-Erfahrungspunkte. Das ist zugleich der Anreiz für neutrale Spieler, Jagd auf Abtrünnige zu machen.

Hinzu kommt die Möglichkeit, das eigene Team zu verlassen und fortan zu bekämpfen. Entscheidet sich ein Spieler dazu, wird dem Rest des Teams jedoch für einige Sekunden eine Warnmeldung angezeigt, um eine Chance zu haben, sich darauf vorzubereiten.

Dark Zone Rang

Die Erfahrung, die man in der Dark Zone sammelt, unterschiedet sich stark vom Rest des Spiels. Losgelöst vom regulären Levelsystem gewinnen die Spieler in der Dark Zone zwar auch an Erfahrung, doch trägt diese zu einem separatem Rangsystem bei, welches erst bei Level 99 ein Ende findet. Je höher der Rang, desto besser sind die Ausrüstungsgegenstände und Waffen bei bestimmten Händlern, die man nur im PvP-Bereich findet. Um Kisten zu öffnen, die hochwertige Gegenstände beinhalten, wird neben einem entsprechenden Rang auch ein Dark-Zone-Schlüssel vorausgesetzt.

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Wer hingegen des Öfteren im PvP-Modus ins Gras beißt, wird degradiert und verliert unter anderem wertvolle Dark-Zone-Erfahrungspunkte. Den Rogue Agenten zu spielen sollte daher gut überlegt sein. Stirbt man als abtrünniger Agent, verliert man seinen Rang wesentlich schneller, doch nach erfolgreichen Kämpfen winkt dafür das bessere Loot. Ob das das Risiko wert ist? Entscheidet selbst!

Nachschublieferungen

Die sogenannten Supply Drops in der Dark Zone fallen einmal pro Stunde sprichwörtlich vom Himmel und enthalten besonders gutes Loot. Es gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Nur eine Gruppe kann die Inhalte an sich reißen, die zudem nicht kontaminiert sind, folglich nicht ausgeflogen werden müssen und sofort genutzt werden können. Wo die Abwürfe landen bestimmt der Zufall, doch werden sie stets von starken Gegnern bewacht.

Kapern der Bergung

Mit Update 1.2 vom Mai 2016 spendierten die Entwickler dem Ablauf der Bergungen mehr Spannung und Aufregung. Durch das Kapern kann man nun auch abtrünnig werden, ohne auf Division-Agenten schießen zu müssen. Sobald die Beute am Seil des Helikopters hängt, kann ein anderer Spieler das Seil kappen. Die Inhalte aller angehängten Dark-Zone-Taschen verteilen sich dann sichtbar für alle Spieler auf dem Boden. Man kann also nicht mehr sein Loot anhängen und weglaufen; vielmehr ist es angebracht die eigene kontaminierte Beute zu schützen, bis der Helikopter abzieht. Wer am Seil hantiert, wird mit einem 19-sekündigen Timer als abtrünnig gekennzeichnet. Man benötigt etwa sechs Sekunden, um das Seil zu kappen. Wird man dabei beschossen, verzögert sich der Vorgang drastisch. Die Belohnung kann hoch sein, aber man ist in dieser Zeit auch sehr verwundbar, zumal der Timer nach dem Abschneiden des Seils auf 90 Sekunden ansteigt.

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Die Medaille hat also zwei Seiten, die man sorgfältig abschätzen sollte. Das Kapern von Bergungen ändert das Muster und Verhalten, das man seit Veröffentlichung des Spiels gelernt hat. Sich auch nur einem Seil bei der Bergung zu nähern, erzeugt mehr Spannung unter den Agenten. Einige gewiefte Agenten könnten auch Abtrünnige mit weniger wertvoller Beute anlocken, um zu sehen, wer sie sich holen will. Wer zu früh abdrückt, findet sich schnell in einer Situation wieder, die man nicht vorgesehen hatte.

Letztes-Gefecht-Modus

Der Letztes-Gefecht-DLC fügt dank eines neuen, separaten Modus weitere Möglichkeiten hinzu, sich mit anderen Spielern zu messen und die Dark Zone aus einer anderen Perspektive zu erleben. „Letztes Gefecht“ basiert auf einzelnen Sessions, ähnlich wie „Untergrund“ und „Überleben“, bietet klare Ziele und Siegbedingungen, behält aber einige Kernaspekte der Dark Zone, z.B. Wahrzeichen und NPC-Gegner, bei. Der DLC liefert – kurz gesagt – eine kompetitive Option für Spieler, die auf der Suche nach Gleichgesinnten sind.

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In „Letztes Gefecht“ ist die Dark Zone in vier verschiedene Karten aufgeteilt (in etwa auf der Basis von DZ01 – DZ03, DZ04 – DZ06 und den neuen Bereichen DZ07 – DZ08 und DZ08 – DZ09). Bereits beim Matchmaking wird die Karte festgelegt, sodass man schon zu Beginn weiß, was einem erwartet. Eine Partie dauert bis zu 20 Minuten. Jede Karte besitzt drei taktische Kontrollpunkte (A, B und C), die wiederum über je drei Verschlüsselungspunkte verfügen, welche allesamt aktiviert werden müssen, um die Datenübertragung zu starten. Im Laufe eines Spiels gilt es zu versuchen, so viele dieser Orte wie möglich zu kontrollieren, während alle Punkte, die vom gegnerischen Team gehalten werden, neutralisiert werden müssen. Damit ähnelt Last Stand dem aus anderen Spielen bekannten Domination-Modus.

Weitere Details zu Letztes Gefecht »

Die nördliche Front

Mit Update 1.6 wurden die Tore im Norden der Dark Zone geöffnet und DZ07 bis DZ09 verfügbar. Aufgrund der Vertikalität der neuen Bereiche wurde die Größe der Dark Zone dadurch fast verdoppelt. Ähnlich wie DZ01 – DZ06 sind auch DZ07 – DZ09 mit patrouillierenden NPCs und Wahrzeichen gefüllt, die mit mehreren Wellen an Gegnern aufwarten. Das Säubern dieser Wahrzeichen belohnt Spieler mit zusätzlicher Beute, die direkt im Inventar landet und nicht geborgen werden muss. Trotz doppelter Größe blieb es bei der maximalen Spielerzahl von 24. Diese Änderung kam Spielern zugute, die den PvE-Teil der Dark Zone erfahren möchten ohne dabei in PvP-Kämpfe verwickelt zu werden.

Kontaminierungs-Events

Die Erweiterung brachte auch neue Events. Kontaminierte Leichensäcke wurden in Teilen der U-Bahnen unterhalb der Dark Zone gestapelt, was die Stärke des Virus in diesen Bereichen erhöhte. Die Cleaners haben begonnen, diese Orte zu säubern und alles auf ihrem Weg verbrannt – auch Zivilisten, die ihnen im Weg standen.

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Etwa jede Stunde tauchen in den U-Bahn-Stationen der Dark Zone Elite-Cleaners auf, die es aufzuhalten gilt. Doch seid gewarnt, die Kontaminierung dieser Bereiche ist so stark, dass die Filter der Masken das nicht lange aushalten. Handelt schnell und findet heraus, wie ihr eure Gesundheit während des gefährlichen Trips in den Untergrund aufrecht halten könnt!

Bestenlisten

Bestenlisten erlauben es Spielern, sich über eine Vielzahl von Aktivitäten auf einer wöchentlichen und einer monatlichen Basis zu vergleichen. Die verfolgten Aktivitäten sind in PvP und PvE unterteilt. Unter den PvP-Aspekt fallen zum Beispiel Aktionen wie getötete Rogues, überlebte Menschenjagden oder gekaperte Bergungen. Im PvE werden Aktionen wie getötete NPC-Feinde, geplünderte Truhen oder geborgene Items gewertet.

Alle verfolgten Aktivitäten werden in eine Gesamtpunktzahl umgerechnet, die in drei Stufen unterteilt ist. Je höher die Punktzahl, desto mehr Belohnungen erhält man, wenn die Bestenlisten zurückgesetzt werden.