The Division 2 – Waffen, Waffentalente & Mods

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The Division 2 - Waffen

Das für The Division 2 festgelegte Arsenal an originalgetreu gestalteten Waffen ist auf das Szenario des urbanen Überlebenskampfes abgestimmt. Realismus spielt zwar eine große Rolle, der Spielspaß hat aber dennoch oberste Priorität. Die gegnerische Fraktion der „True Sons“ darf sogar auf eine Klebe-Schaum-Kanone zurückgreifen. Waffentalente funktionieren anders als noch im ersten Teil.

Waffen

Für The Division 2 wurde das Handling der Waffen vollständig überarbeitet. Auf diese Weise fällt die Erfahrung realistischer und das Gameplay spannender aus. Das Rückstoß-System ist gänzlich neu, sodass sich jede Waffe einzigartig anfühlt und auf ihre eigene Art und Weise verhält. Viele Schießprügel des Vorgängers sind wieder mit von der Partie. Ein paar neue Modelle gesellen sich ebenfalls dazu. Selbst die Sounds wurden überarbeitet; die Soundkulisse von The Division 2 fällt noch realistischer aus. Drei reguläre Waffen lassen sich gleichzeitig ausrüsten und damit aktiv im Kampf verwenden – eine Primär-, eine Sekundär- und eine Nebenwaffe. Letztere ist eine Pistole mit unendlich viel Munition. Zudem feiert eine neue Waffengattung ihr Debüt: Gewehre.

Folgende Waffengattungen sind im Spiel verfügbar:

  • Sturmgewehre
  • Präzisionsgewehre
  • Maschinenpistolen
  • Schrotgewehre
  • Leichte Maschinengewehre
  • Pistolen
  • Gewehre

Gewehre stellen eine völlig neue Kategorie dar und enthalten sowohl halbautomatische als auch Feuerstoß-Waffen. Es gibt mehrere Gründe, warum sich die Entwickler dafür entschieden haben, diese Kategorie einzuführen, wobei der Hauptvorteil beim Balancing zu finden ist. In The Division sind alle möglichen Arten von Gewehre in die Kategorien Sturmgewehre oder Präzisionsgewehre aufgeteilt.

Für The Division 2 wurde beschlossen, jene dritte Kategorie für diese Waffen hinzuzufügen. Das ermöglichte es, spezifische und relevante Boni für halbautomatische als auch Feuerstoßgewehre nebst allen anderen Waffen zu erstellen. Dahinter steckte die Absicht, eine große Auswahl an gleichwertigen Waffen im Spiel zu haben, so dass die Spieler am Ende nicht mit denselben drei Waffen durch Washington D.C. streifen.

Hinzugesellt sich im Nachfolger erstmals eine individuelle Waffe, abhängig von der gewählten Spezialisierung. Sie löst die individuelle Fertigkeit aus dem Vorgänger ab und nimmt einen der beiden Hauptwaffenslots ein. Munition für die Signature-Waffe findet man nur bei Feinden, die diese nach dem Ableben hin und wieder fallen lassen.

Rollenspiel-typische Attribute der Waffen sind Schaden, Schuss pro Minute, Magazingröße, Präzision, Nachladezeit, Stabilität und die effektive Reichweite. Spieler können die einzelnen Werte durch den Einsatz von Modifikationen verbessern und die Waffen so ihrem Spielstil anpassen.

Waffentalente

Waffentalente stellen freischaltbare Vorteile dar, die beispielsweise temporär den Schaden erhöhen oder den Cooldown von Fertigkeiten senken. Für Teil 2 wurde das Talentsystem vollständig überarbeitet und es wird komplett neue Talente geben. Im ersten Spiel haben Waffentalente zwei Arten von Anforderungen – ein Minimum an Hauptattribut-Werten und irgendeine Art von Aktion, um das Talent zu aktivieren. Für die Fortsetzung haben die Entwickler dieses Anforderungssystem überarbeitet, um die Erstellung von Builds interessanter und kreativer zu gestalten.

Talente sollen als Teil der Builds eine größere Rolle spielen und die Zusammenstellung einer Ausrüstung mehr Spaß machen. Daher können die Anforderungen an ein Talent so ziemlich alles sein. Beispielsweise das Tragen eines Items einer bestimmten Marke, eines bestimmten Attributs oder eines bestimmten Waffentyps. Die einzige Einschränkung ist, dass jedes Talent ein im Hinblick auf das Gameplay spezifisches Thema hat und die Anforderungen an die Waffe mit diesem Thema übereinstimmen müssen.

Dadurch erhält man ein besseres Verständnis dafür, wie das Talent verwendet werden kann und ob es zum eigenen Spielstil passt oder nicht. Generell erinnern die Boni einiger Talente stark an die Gear-Set-Boni aus The Division. Nach wie vor werden Talente zufällig vergeben, je nach Waffentyp sind auch nur bestimmte Talente verfügbar.

Ein weiteres neues Feature ist der Augmented-Reality-Tracker, der seitlich an den Waffen sitzt, wenn man durch deren Visier zielt. Dabei handelt es sich um einen Echtzeit-Tracker für das Talent der Waffe, der je nachdem, welches Talent ausgerüstet wurde, verschiedene Dinge anzeigt. Zum Beispiel kann er aufleuchten, wenn das Talent aktiv ist, oder er hilft dabei, die verbleibenden Schüsse zu zählen, bis das Talent aktiviert wird. Der Zweck ist, es dem Spieler leichter zu machen, die Talente zu verstehen und sie so auf die effizienteste Weise nutzen zu können.

Einige der neuen Talente lauten:

  • Pyromane
    Der Schaden gegen brennende Ziele erhöht sich um 15%.
    Benötigt: über +10% Waffenschaden
  • Sichern und Laden
    Das Nachladen von einem leeren Magazin erhöht den Waffenschaden um 20% für 5 Sekunden.
  • Nah & Persönlich
    Tötungen aus kurzer Distanz verdoppeln den Schaden der nächsten Kugel.
  • Blutung
    Das Töten eines blutenden Ziels erhöht die kritische Trefferchance um 25% für alle Mitglieder der Gruppe für 10 Sekunden.
  • Rache
    Der Kopfschussschaden erhöht sich um 100% für 15 Sekunden nachdem die eigene Rüstung zerstört wurde.
  • Abschuss bestätigt
    Kopfschusstötungen gewähren +10% Schaden. Stapelt sich bis zu 10 Mal. Alle Nicht-Kopfschüsse setzen den Bonus zurück.
    Benötigt: über +140% Kopfschussschaden
  • Unerbittlich
    Treffer auf Feinde erhöhen die kritische Trefferchance um 5%. Stapelt sich bis zu 10 Mal. Ein Fehlschuss entfernt alle Stapel.
  • Sadist
    Der Schaden gegen blutende Ziele erhöht sich um 15%.
    Benötigt: über +15% kritische Trefferchance
  • Kauterisieren
    Schaden gegen brennende Ziele heilt mit 5% des zugefügten Schadens.

Waffen-Mods

Zu den Waffen-Mods zählen Anbauteile wie Visiere, Griffe, Magazine und Schalldämpfer. In The Division 2 werden Mods mit dem Spielfortschritt freigeschaltet und nicht länger in Form von Loot aufgesammelt. Sie nehmen keinen Platz im Inventar ein und besitzen keine unterschiedlichen Qualitätsstufen. Der Grund für diese Änderung ist, dass einige Mods als zwingend notwendige, ja schon obligatorische Upgrades für alle Waffen angesehen wurden, was dazu führte, dass die Modding-Erfahrung eintönig wurde. Außerdem wurde das Nachladen aufgrund der künstlich aufgeblasenen Magazingröße weniger wichtig und das Waffenhandling weniger dynamisch, da die Mods mit sehr hohen Werten aufwarteten.

Für The Division 2 wurde das Mod-System dahingehend abgeändert, dass es beim Modden der Waffe darum geht, ihr Feeling anzupassen und dieses dem persönlichen Spielstil anzugleichen. Sobald eine Modifikation freigeschaltet wurde, ist sie immer verfügbar und kann gleichzeitig an beliebig vielen Waffen verwendet werden. Allerdings passt nicht jede Mod zu jeder Waffe. Verschiedene Waffen haben ein unterschiedliches Kaliber, und natürlich gilt das auch für Mündungsaufsätze und Magazine.

Anders als in The Division haben Mods im Nachfolger feste Werte und sind daher für alle Spieler gleich. Neben positiven Vorteilen gibt es erstmals auch Nachteile. So liefert ein erweitertes Magazin zwar zusätzliche Kugeln, verringert aber zugleich die Nachladegeschwindigkeit, weil es größer und schwerer ist. Ziel war es, ein Freischaltungssystem zu integrieren, das es erlaubt, Mods basierend auf persönlichen Vorlieben zu wählen, aber dabei stets ein faires Gleichgewicht zu wahren.

Da alle Waffen-Mods negative Auswirkungen haben, müssen die Spieler bewerten, ob ein bestimmter Wert wertvoll genug ist, um mit dem damit verbundenen Nachteil leben zu können. Wer gerne mit einer bestimmten Waffe spielt, diese aber ein wenig zu unruhig in der Hand liegt, kann möglicherweise ein wenig Präzision oder Reichweite opfern, dafür aber das Handling entscheidend verbessern.

Im Einklang mit dem Rest des Spiels haben die Entwickler den Realismus des Mod-Systems ziemlich stark vorangetrieben. Allein das Statistik-System mit seinen Vor- und Nachteilen bringt deutlich mehr Authentizität, aber auch andere Aspekte der Mods wurden berücksichtigt. Zum Beispiel, anstatt prozentual größere Magazine zu erhalten, erhält man eine exakte Anzahl an zusätzlichen Kugeln, die für diesen Waffentyp auch im wahren Leben relevant sind. Das bedeutet, dass es in der Folge keine +121% Magazine mehr gibt. Damit werden sowohl die Nachladegeschwindigkeit als auch die Magazingröße einer Waffe wesentlich relevanter. Ebenso führt das Nachladen zu einer gesteigerten Dynamik als Teil des Kampfrhythmus im PvE und PvP.

Granaten

Während es in The Division noch sechs unterschiedliche Granatentypen gab, die die Spieler jederzeit nutzen konnte, schlugen die Entwickler beim Nachfolger eine neue Richtung ein. So sind Granaten an die Spezialisierungen gebunden, für die man sich im Endgame entscheiden kann. Auf dem Weg dorthin, also von Level 1 bis 29, ist die Erschütterungsgranate (Concussion Grenade) die einzig verfügbare Variante.

Mit Level 30 gesellen sich vorerst drei weitere Arten hinzu:

Wann immer man die Spezialisierung wechselt, wechselt auch der verfügbare Granatentyp. Das bedeutet, dass man nie gleichzeitig über eine Blend- und Brandgranate verfügen wird. Die Erschütterungsgranate wird jedoch immer zur Auswahl stehen, egal welche Spezialisierung genutzt wird.

Diese Änderung stellt sicher, dass die Granaten stark und nützlich sind, ohne einen zu großen Anteil am Arsenal zu haben, wodurch viele andere Schadensquellen an Relevanz verlieren würden. Es bedeutet zugleich, dass man eine viel klarere Vorstellung von den Fähigkeiten eines jeden Spielers in PvP und PvE haben wird, je nachdem, wie sie ihre Spezialisierung gewählt haben. Es hilft nicht nur, Feinden gegenüberzustehen, sondern führt auch zu mehr Tiefe bei der Bildung eines eigenen Trupps. Abhängig davon, mit welcher Aktivität man sich beschäftigt – sei es ein Raid, eine Missionen oder PvP – ist ein Granatentyp möglicherweise besser geeignet als ein anderer.

Exotische Waffen

Die exotischen Waffen in The Division 2 fallen deutlich aufregender aus als noch in Teil 1. Aus der Perspektive der Gestaltung gesehen, stechen die exotischen Waffen in der Fortsetzung deutlich stärker hervor. Jede Waffe besitzt ihr eigenes Aussehen und ist klar unterscheidbar. Jedes visuelle Element der Waffen erzählt ein wenig über die Geschichte und das Thema der Waffe – alles verbunden mit der typischen The Division Lore. Jede exotische Waffe hat ihren berechtigten Platz in der Spielwelt.