The Division 2 – Spielwelt

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The Division 2 - Spielwelt

Nachdem sich Spieler in The Division 1 im verschneiten New York City den Allerwertesten abfroren, geht es in Tom Clancy’s The Division 2 ins hochsommerliche Washington D.C., der Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Die Geschichte spielt sechs Monate nach den Ereignissen des ersten Teils. Die Gesellschaft besteht scheinbar nur noch aus kleinen in Gemeinschaften lebenden Zivilisten und nach Macht strebenden Splittergruppen.

Washington D.C. kombiniert eine große Vielfalt an schönen, ikonischen und realistischen Umgebungen, in denen der Spieler eine der größten Stärken der Serie wiedererkennt: Die authentische Spielwelt. Nach dem Ausbruch des Virus haben Stürme, Überschwemmungen und das nachfolgende Chaos Washington D.C. radikal verändert. Eine lebendige offene Welt mit vielfältigen Umgebungen, von überfluteten Stadtgebieten zu historischen Stätten und Sehenswürdigkeiten, lädt die Spieler während eines der heißesten Sommer der Geschichte zum Entdecken ein. Die Straßen wurden von feindlichen Fraktionen überrannt, jede mit ihren eigenen Plänen, die Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen. Es liegt an den Agenten der Division, die Stadt zu befreien und zu schützen was von der Gesellschaft noch übrig ist.

Washington D.C. stellt sich dabei von einer ganz anderen Seite vor, als das von Häuserschluchten geprägte Manhattan, das ein schon fast perfekt anmutendes, rechtwinkeliges Raster an Häuserblocks bot. In D.C. sind die Areale weitläufiger, offener und maßstabsgetreuer. Wurde in Manhattan meist noch jeder zweite Straßenblock ausgelassen, um für mehr Abwechslung im Stadtbild sorgen zu können, wurde die Hauptstadt der USA laut den Entwicklern im Maßstab 1:1 umgesetzt und basiert auf realen topographischen Daten. So erscheint die Karte zwar kleiner als noch im ersten Teil, die spielbare Fläche ist jedoch etwa 20% größer.

Das auf der Karte erkennbare Gebiet besitzt einmal mehr einen unter der Erde gelegenen Teil und wird dank mehrerer geplanter Kartenerweiterungen nach dem Release genug Platz zum Austoben bieten. Wenn die Entwickler von Teil 1 gelernt haben, dann, dass die größte Spielwelt nichts nutzt, wenn sie kaum Aktivitäten bietet. Größe ist einfach nicht alles.

Die Spielwelt erstreckt sich über mehrere Bereiche der Stadt. Zu erkennen sind Capitol Hill, East und Southwest Mall, Judiciary Square, Union Station, das Federal Triangle (vermutlich eines der ersten Gebiete, dass man als Spieler betreten wird), Downtown East sowie Penn Quarter. Wenn von ikonischen Gebäuden die Rede ist, dürfen Besuche des Weißen Haus und des U.S. Kapitols natürlich nicht fehlen. Ebenfalls eingeplant sind markante Orte wie der botanische Garten, das National Archive Building, das National Museum of the American Indian, das Ulysses S. Grant Memorial und die Absturzstelle der Air Force One. Im Federal Triangle finden sich wichtige Orte wie das Büro des Bürgermeisters und das internationale Handelszentrum.

Optisch erinnert Washington D.C. sechs Monate nach dem Ausbruch des Virus an einen urbanen Dschungel. Pflanzen holen sich langsam aber sicher ihre Stadt zurück. Es ist Hochsommer, einer der heißesten aller Zeiten. Man kann die schwüle, drückende Luft förmlich spüren. Auf den Straßen herrscht eine Stimmung, wie wir sie aus Filmen wie „I Am Legend“ kennen. Es gibt die unterschiedlichsten Wetterlagen. Stürme werden über Washington hinweg ziehen, Blitz und Donner werden für die passende Stimmung sorgen und natürlich wird auch Regen vom Himmel fallen.

Zivilisten haben sich in Siedlungen zusammengeschlossen, um ihre Gesellschaft wieder aufzubauen, aber ihre Existenz ist bedroht. Wer eng mit ihnen zusammenarbeitet und sie in Sicherheit bringt, erntet Hilfe beim Aufbau der Operationsbasis und gibt den Menschen und der Welt um sich herum einen tieferen Sinn. Die Zivilbevölkerung und feindlichen Fraktionen sind ständig bestrebt zu überleben und wetteifern um Notwendigkeiten wie Nahrung, Medizin und Munition. Während sich die Fraktionen in einem zerstörten Washington D.C. gegenüberstehen, werden sie kämpfen, um die Kontrolle über Ressourcen und Standorte zu übernehmen – und für ihr Überleben. Die verschiedenen Bedürfnisse und Motivationen der Gruppierungen werden miteinander kollidieren, was Begegnungen zwischen feindlichen und freundlichen Fraktionen, Zivilisten und letztendlich auch den Division-Agenten zufolge hat. Auf diese Weise entsteht eine dynamische, lebendige Welt voller Überraschungen.

Zum Einsatz kommt übrigens die aktuelle Version der hauseigenen Snowdrop Engine. Diese läuft dank neuer Effekte, einem beeindruckenden Tag- und Nachtwechsel sowie unterschiedlicher Wetterlagen erneut zur Höchstform auf. Einmal mehr sind es vor allem die kleinen Dinge, die die Immersion perfekt machen. Animiertes Wasser, in dem man mit allen möglichen Objekten und den Gesetzen der Physik lustige Dinge anstellen kann, Gras, das nachdem man darüber gelaufen ist, platt gedrückt am Boden liegt oder die Räder von Einkaufswägen, die sich drehen, wenn man darauf schießt.