The Division 2 – Gameplay

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The Division 2 - Gameplay

Im Kern bietet Tom Clancy’s The Division 2 trotz zahlreicher Neuerungen eine ähnliche Erfahrung wie der Vorgänger aus dem Jahre 2016. Doch von welcher Art von Gameplay sprechen wir im Falle des Openworld-Online-RPGs? Wir haben alle relevanten Aspekte des Spiels analysiert und liefern Aufschluss über die einzelnen Elemente des Gameplays.

Spielprinzip

The Division 2 spielt in der nahen Zukunft in der nordamerikanischen Hauptstadt Washington D.C., sechs Monate nach den Geschehnissen des ersten Teils. Nachdem ein Virus einen Großteil der Bevölkerung ausgelöscht hat, kämpfen die wenigen verbleibenden Menschen ums nackte Überleben. Der Spieler gehört einer Gruppe von Division-Agenten an, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in diesen chaotischen Zeiten Recht und Ordnung wiederherzustellen. Die Straßen wurden von feindlichen Fraktionen überrannt, jede mit ihren eigenen Plänen, die Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen. Es liegt an den Agenten der Division, die Stadt zu befreien und zu schützen was von der Gesellschaft noch übrig ist.

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Spielmechanik

Spielerisch bedient sich auch The Division 2 der aus dem Vorgänger bekannten Third-Person-Shooter-Mechanik: Aus der Deckung heraus wird geballert, manchmal auch ein Gegner heimlich umrundet. Dank der klassenlosen Rollenspielmechanik kann jeder selbst entscheiden, welche Spielweise ihm am meisten zusagt. Auf diesem System aufbauend sind Spezialisierungen mit von der Partie, die ein ganz neues Fortschritts-System mit besonderen Fertigkeiten, Mods und einzigartigen Talenten eröffnen, um die Effizienz der Agenten in ihrer gewählten Rolle zu maximieren. Bis zu vier Spieler können sich zu einem Team zusammenschließen, um Feinde effektiv unschädlich zu machen. Alleingänge sind dennoch möglich, der Schwierigkeitsgrad passt sich erneut dynamisch an.

Das Gameplay fußt dabei auf drei Pfeilern:

  • Kampagne
    Begib dich auf den bisher riskantesten Einsatz in The Division und stelle dich nie gekannten Gefahren, während du versuchst, Washington vor dem Abgrund zu retten.
  • Koop
    Schließe dich mit deinen Freunden zusammen, um die härtesten Einsätze und Überfälle im Spiel zu bestehen. Du wirst jede Hilfe brauchen, die du bekommen kannst.
  • PvP
    Manchmal kann man selbst seinen Kameraden nicht vertrauen. Kämpfe gegen andere Spieler und stelle deine Kampferfahrung unter Beweis.

Download in HD 1080p

The Division 2 - E3 Gameplay Walkthrough (deutsch)1,2 GB | 165

The Division 2 - E3 Gameplay Walkthrough (englisch)1,2 GB | 39


Kein Battle Royale

Eine Absage hingegen erteilt man dem – spätestens seit PlayerUnknown’s Battleground – sehr beliebten Battle Royale Modus. Schon vor der eigentlichen Enthüllung auf der E3 2018 erklärte Associate Creative Director Chadi El Zibaoui gegenüber dem Magazin PC Gamer, dass es einen solchen Modus zumindest nicht zum Start in The Division 2 geben werde.

Battle Royale? Nein. Nicht in The Division 2. Wir konzentrieren uns wirklich darauf, eine vollständig ausgearbeitete Erfahrung abzuliefern. Sowohl für die Kampagne als auch für das Endgame. Zum Start stellen wir sicher, dass wir eine breite Palette von Aktivitäten für alle Arten von Spielern liefern. Aber das schließt Battle Royale nicht ein. – Chadi El Zibaoui

Stattdessen könnte der Überleben-Modus ein Comeback feiern.


Kämpfe

The Division 1 hatte mit immer zäher werdenden Gegnern zu kämpfen. Erst Update 1.4 brachte die Balance zurück ins Spiel. Dennoch stecken viele Gegner noch immer sehr viele Treffer ein bis sie zu Boden gehen, was die Immersion der glaubhaften Spielwelt teilweise zerstört. Daher wurde das Kampfverhalten des Nachfolgers gründlich überarbeitet und intuitiver gestaltet. Die Time to Kill wurde einmal mehr angefasst, sodass einfache rote Gegner viel schneller umfallen; vor allem auf kurze Distanz mit brachialer Waffengewalt aus einem Schrotgewehr.

Kämpfe fühlen sich dadurch intensiver und flotter an. Um Spielern dennoch ein Gefühl von unterschiedlich schwer zu knackenden Gegner zu vermitteln, wurde für Elite-Gegner das neue Feature der zerstörbaren Rüstung eingeführt. Im Vorgänger bedeutete eine starke Rüstung einfach nur viele Kugeln, die es darin zu versenken galt. Der Nachfolger gestaltet das System belohnender. Anstatt die Rüstung nur als Balken und damit Teil des UI darzustellen, ist sie ein sichtbare Feature mit tatsächlichen Auswirkungen auf das Gameplay. Einzelne Teile der schweren Rüstungen können gezielt zerstört werden: Beine, Arme, Schultern, Brust,… Ist ein Rüstungsteil zerstört, wird das darunter befindliche Körperteil verwundbar.

Schwachpunkte nehmen ebenfalls eine wichtige Rolle ein. Sie ermöglichen es, besagte Rüstung von Elite-Gegnern noch effektiver zu zerstören. Das legt den Fokus verstärkt auf präzises Zielen. Selbst Skills wie das „Nest“ gehen sogar gezielt auf Schwachpunkte los. Und auch die individuellen Signature-Waffen der Spezialisierungen machen sich hier bezahlt. Das Kaliber .50 Präzisionsgewehr kann durch mehrere Gegner schießen und dabei verdeckte Schwachpunkte auslösen, die Armbrust dank explosiver Pfeile der schweren Rüstung ordentlich zusetzen.

Alle Archetypen feindlicher Fraktionen mit Spezialfertigkeit werden entsprechende Schwachpunkte besitzen. Beide Elemente sind im Übrigen eine Maßnahme gegen die Bulletsponges aus Teil 1. Geschickte Spieler können diese Effekte kombinieren. Nicht ausgelöste Schwachpunkte toter NPCs bleiben nach deren Ableben aktiv und können gezielt als Falle eingesetzt werden. Kettenreaktionen unterschiedlicher Schwachpunkte sind ebenfalls möglich.

Auf diese Weise spielen sich Kämpfe deutlich taktischer. Abgelöst wurden die altbekannten Erste-Hilfe-Sets. Stattdessen setzen sich getroffene Agenten neue Panzerplatten in die Weste ein und bauen so neue Rüstung auf. Die Gesundheit selbst erholt sich nur, wenn der feindliche Beschuss eingestellt wird.


Erfahrungssystem

Wenn man Gegner, die ursprünglich unbesiegbar erschienen, dank höherem Level dem Erdboden gleich machen kann, dann liegt das am Erfahrungssystem, welches Levelaufstiege und bessere Ausrüstung miteinander vereint. Das Erfahrungssystem hilft, den Fortschritt eines Spielers verständlich zu machen. Der menschliche Verstand nutzt permanent Vergleiche, um Situationen einzuschätzen. Dank der Erfahrungslevel ist eine solche Abwägung auch in The Division 2 problemlos möglich. Jeder Gegner, dem man im Spiel begegnet, hat ein bestimmtes Level, genau wie die Agenten. Liegt dieses über dem des eigenen Charakters, ist die Herausforderung den Feind zu besiegen natürlich gleich wesentlich größer, als läge das Level einige Stufen unter dem des Agenten.

Der Spieler ist der neue Sheriff in der Stadt. Er betritt die Hauptstadt und findet sich in einer Situation vor, mit der er nicht vertraut ist. Zu Beginn besitzt man nur das Nötigste, doch mit jedem Stufenaufstieg, jeder erfolgreich abgeschlossenen Mission, erhält man mehr Waffen, Rüstung und bessere Ausrüstung. Die Progression der Spieler ist noch immer ein Kernelement des Spiels. Es geht nicht nur darum stärker zu werden, sondern auch neue Möglichkeiten zu entdecken, wie sich The Division 2 in Verbindung mit anderen Agenten spielen lässt.


Endgame

Einem der größten Kritikpunkte des Vorgängers wurde besonders viel Beachtung geschenkt. The Division 2 wurde mit einer „Endgame-zuerst“-Mentalität geschaffen, die sicherstellt, dass die Spieler auch nach Abschluss der Hauptkampagne immer Zugang zu frischen, einzigartigen und vielfältigen Aktivitäten haben. Das Endspiel wird brandneue Herausforderungen und Fortschritts-Systeme, einzigartige Wendungen und Überraschungen und zum ersten Mal Raids für 8 Agenten einführen. Sie stellen die größte Herausforderung dar. Ziel ist es, sich mit Freunden zusammen zu tun und Synergien zu schaffen. Sie sollen für unvergessliche, spektakuläre Momente sorgen, die man sein Spielerleben lang nicht vergisst.

Damit man sich vom Endgame angezogen fühlt, wartet das Ende der Story mit einer raffinierten Wendung auf, die zum Weiterspielen animieren soll. Sie hat sowohl Auswirkungen auf die Geschichte als auch das Gameplay. Spieler werden außerdem in der Lage sein, auf eine Fülle von Post-Launch-Inhalten zuzugreifen, einschließlich eines ganzen Jahres kostenloser zusätzlicher Story-basierter Missionen, Kartenerweiterungen und Spielmodi.

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Spezialisierungen

Nach Abschluss der Hauptkampagne erhalten Spieler Zugang zu den neuen Spezialisierungen wie Zerstörungsexperte, Scharfschütze und Überlebensspezialist. Jede Spezialisierung eröffnet ein ganz neues Fortschritts-System mit neuen Fertigkeiten, Mods und einzigartigen Talenten, um die Effizienz der Agenten in ihrer gewählten Rolle zu maximieren. Hinzugesellt sich eine individuelle Waffe, abhängig von der gewählten Spezialisierung.

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Dark Zone

Die Dark Zone ist noch immer der ungezähmteste Bereich der Spielwelt und wartet mit dem besten Loot auf. Sie ist der gefährlichste Bereich im Spiel, in dem Angst, Verrat und Anspannung hoch sind, da sich jeder andere Agent gegen die Division-Agenten stellen und deren hart verdiente Beute stehlen kann. In The Division 2 liegt der Fokus vor allem auf einer fairen und aufregenden Erfahrung für alle Spieler, unabhängig von deren Fortschritt.

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Dynamische Spielwelt

Zivilisten und feindliche Fraktionen sind ständig bestrebt zu überleben und wetteifern um Notwendigkeiten wie Nahrung, Medizin und Munition. Während sich die Gruppierungen in einem zerstörten Washington D.C. gegenüberstehen, werden sie kämpfen, um die Kontrolle über Ressourcen und Standorte zu übernehmen – und für ihr Überleben. Die verschiedenen Bedürfnisse und Motivationen der Fraktionen werden miteinander kollidieren, was Begegnungen zwischen feindlichen und freundlichen Fraktionen, Zivilisten und letztendlich auch den Division-Agenten zufolge hat.

Auf diese Weise entsteht eine dynamische, lebendige Spielwelt voller Überraschungen. Zivilisten haben sich in Siedlungen zusammengeschlossen, um ihre Gesellschaft wieder aufzubauen, aber ihre Existenz ist bedroht. Wer eng mit ihnen zusammenarbeitet und sie in Sicherheit bringt, erntet Hilfe beim Aufbau der Operationsbasis und gibt den Menschen und der Welt um sich herum einen tieferen Sinn.

Kontrollpunkte wie die Absturzstelle der Air Force One können von feindlichen Fraktionen befreit und in die Hände von Zivilisten übergeben werden. Manche davon bleiben unter der Kontrolle der Zivilbevölkerung, andere holen sich eure Gegner zurück. Es kommt auf die Art von Aktivität an.

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Solo- oder Teamplay

Dank dem asynchronen Gameplay braucht man sich in The Division 2 nicht für einen bestimmten Server entscheiden. Egal wo auf der Welt man sich befindet, sobald man sich einloggt, ist man mit jedem Spieler verbunden, der The Division 2 in diesem Moment auch spielt. Nun kann man sich sowohl im Singleplayer als auch im Multiplayer durch die Spielwelt schlagen. Unterschieden wird im Falle von The Division 2 nicht zwischen Online oder Offline, sondern Alleingang oder Teamspiel; man ist jederzeit online. Aus der Sicht des Spielers existiert so scheinbar nur ein Server.

Möchte man mit seinen Freunden spielen, treten die Spieler einfach einem gemeinsamen Team bei. Der Spieler, der die Funktion des Teamleaders übernimmt, folgt weiterhin seiner Version des Spielgeschehens. Alle weiteren Spieler des Teams finden sich dann im Washington D.C. des Teamleaders wieder. Denn wie weit man in der Story fortgeschritten ist und welche Entscheidungen man getroffen hat, ist mit dem eigenen Agenten verbunden und gespeichert.


Zahlungsmodell

The Division 2 ist erneut ein reguläres Vollpreisspiel, wie es bei jedem Händler im Regal steht und damit Buy2Play. Soll heißen: Einmal zum Vollpreis kaufen und beliebig lange spielen. Der optionale Season Pass des Vorgängers entfällt. Die Spieler werden stattdessen in der Lage sein, auf eine Fülle von Post-Launch-Inhalten zuzugreifen, einschließlich eines ganzen Jahres kostenloser zusätzlicher Story-basierter Missionen, Kartenerweiterungen und Spielmodi.

Geld

Ob ein Ingame-Shop samt Premium Credits erneut den Kauf kosmetischer Items, Waffen-Skins und Emotes gegen echtes Geld ermöglicht, ist noch nicht bekannt. Wir halten diese Option jedoch für mehr als wahrscheinlich.