The Division 2 – Gameplay

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Im Kern bietet Tom Clancy’s The Division 2 trotz zahlreicher Neuerungen eine ähnliche Erfahrung wie der Vorgänger aus dem Jahre 2016. Doch von welcher Art von Gameplay sprechen wir im Falle des Openworld-Online-RPGs? Wir haben alle relevanten Aspekte des Spiels analysiert und liefern Aufschluss über die einzelnen Elemente des Gameplays.

Spielprinzip

The Division 2 spielt in der nahen Zukunft in der nordamerikanischen Hauptstadt Washington D.C., sechs Monate nach den Geschehnissen des ersten Teils. Nachdem ein Virus einen Großteil der Bevölkerung ausgelöscht hat, kämpfen die wenigen verbleibenden Menschen ums nackte Überleben. Der Spieler gehört einer Gruppe von Division-Agenten an, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in diesen chaotischen Zeiten Recht und Ordnung wiederherzustellen.

Die Straßen wurden von feindlichen Fraktionen überrannt, jede mit ihren eigenen Plänen, die Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen. Es liegt an den Agenten der Division, die Stadt zu befreien und zu schützen was von der Gesellschaft noch übrig ist.

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Spielmechanik

Spielerisch bedient sich auch The Division 2 der aus dem Vorgänger bekannten Third-Person-Shooter-Mechanik: Aus der Deckung heraus wird geballert, manchmal auch ein Gegner heimlich umrundet. Dank der klassenlosen Rollenspielmechanik kann jeder selbst entscheiden, welche Spielweise ihm am meisten zusagt. Auf diesem System aufbauend sind Spezialisierungen mit von der Partie, die ein ganz neues Fortschritts-System mit besonderen Fertigkeiten, Mods und einzigartigen Talenten eröffnen, um die Effizienz der Agenten in ihrer gewählten Rolle zu maximieren. Bis zu vier Spieler können sich zu einem Team zusammenschließen, um Feinde effektiv unschädlich zu machen. Alleingänge sind dennoch möglich, der Schwierigkeitsgrad passt sich erneut dynamisch an.

Das Gameplay fußt dabei auf drei Pfeilern:

  • Kampagne
    Begib dich auf den bisher riskantesten Einsatz in The Division und stelle dich nie gekannten Gefahren, während du versuchst, Washington vor dem Abgrund zu retten. Die Spielzeit beträgt etwa 30 bis 40 Stunden.
  • Koop
    Schließe dich mit deinen Freunden zusammen, um die härtesten Einsätze und Überfälle im Spiel zu bestehen. Du wirst jede Hilfe brauchen, die du bekommen kannst.
  • PvP
    Manchmal kann man selbst seinen Kameraden nicht vertrauen. Kämpfe gegen andere Spieler und stelle deine Kampferfahrung unter Beweis.

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The Division 2 - E3 Gameplay Walkthrough (deutsch)1,2 GB | 792

The Division 2 - E3 Gameplay Walkthrough (englisch)1,2 GB | 373


Kein Battle Royale

Eine Absage hingegen erteilt man dem – spätestens seit PlayerUnknown’s Battleground – sehr beliebten Battle Royale Modus. Schon vor der eigentlichen Enthüllung auf der E3 2018 erklärte Associate Creative Director Chadi El Zibaoui gegenüber dem Magazin PC Gamer, dass es einen solchen Modus zumindest nicht zum Start in The Division 2 geben werde.

Battle Royale? Nein. Nicht in The Division 2. Wir konzentrieren uns wirklich darauf, eine vollständig ausgearbeitete Erfahrung abzuliefern. Sowohl für die Kampagne als auch für das Endgame. Zum Start stellen wir sicher, dass wir eine breite Palette von Aktivitäten für alle Arten von Spielern liefern. Aber das schließt Battle Royale nicht ein. – Chadi El Zibaoui

Stattdessen könnte der Überleben-Modus ein Comeback feiern.


Kämpfe

The Division 1 hatte mit immer zäher werdenden Gegnern zu kämpfen. Erst Update 1.4 brachte die Balance zurück ins Spiel. Dennoch stecken viele Gegner noch immer sehr viele Treffer ein bis sie zu Boden gehen, was die Immersion der glaubhaften Spielwelt teilweise zerstört. Daher wurde das Kampfverhalten des Nachfolgers gründlich überarbeitet und intuitiver gestaltet. Die Time to Kill wurde einmal mehr angefasst, sodass einfache rote Gegner viel schneller umfallen; vor allem auf kurze Distanz mit brachialer Waffengewalt aus einem Schrotgewehr.

Kämpfe fühlen sich dadurch intensiver und flotter an. Um Spielern dennoch ein Gefühl von unterschiedlich schwer zu knackenden Gegner zu vermitteln, wurde für Elite-Gegner das neue Feature der zerstörbaren Rüstung eingeführt. Im Vorgänger bedeutete eine starke Rüstung einfach nur viele Kugeln, die es darin zu versenken galt. Der Nachfolger gestaltet das System belohnender. Anstatt die Rüstung nur als Balken und damit Teil des UI darzustellen, ist sie ein sichtbare Feature mit tatsächlichen Auswirkungen auf das Gameplay. Einzelne Teile der schweren Rüstungen können gezielt zerstört werden: Beine, Arme, Schultern, Brust,… Ist ein Rüstungsteil zerstört, wird das darunter befindliche Körperteil verwundbar.

Schwachpunkte nehmen ebenfalls eine wichtige Rolle ein. Sie ermöglichen es, besagte Rüstung von Elite-Gegnern noch effektiver zu zerstören. Das legt den Fokus verstärkt auf präzises Zielen. Selbst Skills wie das „Nest“ gehen sogar gezielt auf Schwachpunkte los. Und auch die individuellen Signature-Waffen der Spezialisierungen machen sich hier bezahlt. Das Kaliber .50 Präzisionsgewehr kann durch mehrere Gegner schießen und dabei verdeckte Schwachpunkte auslösen, die Armbrust dank explosiver Pfeile der schweren Rüstung ordentlich zusetzen.

Alle Archetypen feindlicher Fraktionen mit Spezialfertigkeit werden entsprechende Schwachpunkte besitzen. Beide Elemente sind im Übrigen eine Maßnahme gegen die Bulletsponges aus Teil 1. Geschickte Spieler können diese Effekte kombinieren. Nicht ausgelöste Schwachpunkte toter NPCs bleiben nach deren Ableben aktiv und können gezielt als Falle eingesetzt werden. Kettenreaktionen unterschiedlicher Schwachpunkte sind ebenfalls möglich.

Auf diese Weise spielen sich Kämpfe deutlich taktischer. Abgelöst wurden die altbekannten Erste-Hilfe-Sets. Stattdessen setzen sich getroffene Agenten neue Panzerplatten in die Weste ein und bauen so neue Rüstung auf. Die Gesundheit selbst erholt sich nur, wenn der feindliche Beschuss eingestellt wird.


Siedlungen und Operationsbasis

Der Ausbruch der Dollargrippe aus dem ersten Teil liegt sieben Monate zurück. Millionen Menschen sind seither dem Pockenvirus zum Opfer gefallen. Die Überlebenden haben sich in Washington D.C. in kleinen Siedlungen zusammengeschlossen, um sich dort gegen die feindlichen Fraktionen zu verteidigen. Die Agenten der Division werden in die Hauptstadt beordert, um dort die Menschen zu unterstützen.

Zu Beginn der Kampagne muss allerdings erst mal das Weiße Haus, welches als neue Operationsbasis dient und von der gegnerischen Fraktion der Hyenas besetzt wurde, befreit werden. Diese Mission dient zugleich als Tutorial. Ist die Mission abgeschlossen, ziehen die SHD-Agenten in ihr neues Zuhause ein. Drinnen sieht es anfangs etwa genau so karg aus, wie das Postgebäude des Vorgängers. Viele der Flügel und Räumlichkeiten, die einen erweiterten Funktionsumfang mit sich bringen, werden erst im Laufe der Kampagne freigeschaltet.

Der Ausbau der Operationsbasis findet jedoch nicht mehr über ein simples Punktesystem statt, sondern wird anhand einer engen Verzahnung mit der Story im Zusammenspiel mit den zivilen Siedlungen vorgenommen. So ist eine Siedlung aus einem alten Theater entstanden. Die dortige Anführerin liefert dem Spieler einige Aufgaben, etwa die Suche nach ihrer Tochter. Wer das Mädchen nach Hause bringt, darf in der Siedlung eines von vier Upgrades freischalten, die jeweils an eine andere Mission der Kampagne gebunden sind. In diesem Fall hält ein neuer NPC namens Inaya al-Kaliq Einzug ins Weiße Haus, um dort die Crafting-Station zu betreiben. Andere Belohnungen sorgen für den Ausbau eines Schießstandes oder den Einzug des Dark-Zone-Offiziers.

Darüber hinaus entstehen durch den Ausbau neue Aktivitäten in der Spielwelt. Auf diese Weise verknüpfen die Entwickler die Siedlungen mit der Handlung, was Atmosphäre und Motivation zugutekommen soll. Dieses neue System verändert zwar nicht die gesamte Spielwelt, doch Dank der visuellen Änderungen entsteht im direkten Vergleich zum Vorgänger deutlich mehr Dynamik.


Dynamische Spielwelt

Zivilisten und feindliche Fraktionen sind ständig bestrebt zu überleben und wetteifern um Notwendigkeiten wie Nahrung, Medizin und Munition. Während sich die Gruppierungen in einem zerstörten Washington D.C. gegenüberstehen, werden sie kämpfen, um die Kontrolle über Ressourcen und Standorte zu übernehmen – und für ihr Überleben. Die verschiedenen Bedürfnisse und Motivationen der Fraktionen werden miteinander kollidieren, was Begegnungen zwischen feindlichen und freundlichen Fraktionen, Zivilisten und letztendlich auch den Division-Agenten zufolge hat.

Auf diese Weise entsteht eine dynamische, lebendige Spielwelt voller Überraschungen. Zivilisten haben sich in Siedlungen zusammengeschlossen, um ihre Gesellschaft wieder aufzubauen, aber ihre Existenz ist bedroht. Wer eng mit ihnen zusammenarbeitet und sie in Sicherheit bringt, erntet Hilfe beim Aufbau der Operationsbasis und gibt den Menschen und der Welt um sich herum einen tieferen Sinn.

Kontrollpunkte wie die Absturzstelle der Air Force One können von feindlichen Fraktionen befreit und in die Hände von Zivilisten übergeben werden. Manche davon bleiben unter der Kontrolle der Zivilbevölkerung, andere holen sich eure Gegner zurück. Es kommt auf die Art von Aktivität an.

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Nebenaktivitäten

Ein Problem von The Division war die abseits der Hauptmissionen leere Welt, wenn erst mal alle Nebenmissionen absolviert wurden. Diesen Fehler möchten die Entwickler kein zweite Mal machen. Im Vorfeld wurde bereits eine deutlich lebendigere Welt versprochen und dabei scheint uns eine Art West Side Piers 2.0 zu erwarten.

Viele der Nebenmissionen stehen in Verbindung mit den Zivilisten und ihren Siedlungen. Eine Mission lässt euch zum Beispiel Bewohner einer solchen Zufluchtsstätte aus der Martin Luther King Bibliothek befreien. Belohnungen sehen nicht mehr nur Items oder Blaupausen, sondern auch Upgrades für die Siedlungen vor. Zudem lassen sich oft zusätzliche Schnellreisepunkte freischalten. Auf diese Weise möchten die Entwickler erreichen, dass man nicht mehr nur die Hauptgeschichte abschließt, sondern möglichst jede noch so kleine Mission auf der Karte absolviert.

Die feindlichen Fraktionen warten mit weiteren dynamischen Events in der Spielwelt auf. So verbreiten sie auf den Straßen Propaganda oder halten öffentliche Hinrichtungen ab. Bei Letzteren gilt es nicht nur die Feinde zu eliminieren, sondern auch möglichst jegliche zivile Opfer zu vermeiden. Ein weiteres dynamisches Element sind die sogenannten Kontrollpunkte. Wurden alle Gegner in diesen Arealen beseitigt, werden die Zivilisten aus der nahen Siedlung via Signalfeuer herbeigerufen. Bis zu deren Eintreffen erwartet euch eine letzte Gegnerwelle, der ihr euch erwehren müsst. Wer die an dem Kontrollpunkt einziehenden Zivilisten dann noch mit Ressourcen wie Wasser oder Nahrung versorgt, freut sich über einen Buff, der nahe gelegene Items eine Zeit lang optisch hervorhebt.

Hat man eine feindliche Fraktion bis zu ihrer Basis zurückgedrängt, wartet eine letzte Mission auf die Spieler, in der die sogenannten Stützpunkte eingenommen werden müssen. Dazu stürmen die SHD-Agenten die feindlichen Hauptquartiere und beenden die Schreckensherrschaft. Das lässt die Fraktionen natürlich nicht gänzlich von der Karte verschwinden; sie treiben sich immer noch auf den Straßen herum, wenngleich deutlich geschwächt.

Abseits der Nebenmissionen warten einmal mehr Sammelobjekte wie Funkgeräte samt Audionachrichten oder ECHOs mit jeder Menge Division-Lore auf entdeckungsfreudige Spieler. Auch die aus Teil 1 bekannten hochrangigen Ziele sind von Anfang an im Spiel als Kopfgeldeinsätze enthalten.


Kopfgeldeinsätze

Kopfgeldeinsätze sind die neue und verbesserte Nachfolge des Systems der hochrangigen Ziele (HVTs), das man bereits aus The Division kennt. Im Wesentlichen wird in den Kopfgeldeinsätzen ein Preisgeld auf den Kopf der gegnerischen Bosse ausgesetzt, um Agenten für das Ausschalten von Gefahren für die Stadt zu belohnen. Washington D.C. ist alles andere als sicher und es steht in der Verantwortung der Division-Agenten, diese Anführer von der Straße zu holen.

Außerdem neu an diesem System ist, dass es zusätzlich zu den von Hand entworfenen Kopfgeldeinsätzen nun auch prozedural erstellte Kopfgeldeinsätze gibt. Diese Bosse verfolgen ihre eigenen Pläne, wozu auch das Ausschalten von Division-Agenten zählt. Daher haben sie Zugriff auf SHD-Tech und alle Fähigkeiten, die diese mitbringt. Beispielsweise kann ein Boss der Hyenas Reparaturkits oder Stürmer-Drohnen im Kampf einsetzen. Alle Nebeneinsätze und Orte in ganz Washington D.C. wurden so entworfen, dass sie ausgezeichnete Kämpfe gegen eine Vielzahl von Gegnern ermöglichen.

Immer, wenn sich ein Spieler entschließt, einen Boss zu verfolgen, wählt der Boss einen Ort, der den Fähigkeiten des Trupps entspricht, der ihn begleitet. Die Kombinationen möglicher Gefechte sind damit prinzipiell endlos. Wenn die Kopfgeldeinsätze schwerer werden, werden die Anführer von größeren und besser ausgestatteten Trupps begleitet und können sich auch mit weiteren Bossen zusammenschließen.

Kopfgeldeinsätze erhält man aus verschiedenen Quellen:

  • Befreiungsprojekte für benannte Zonen während man in der Kampagne voranschreitet. Um diese wirklich zu befreien, müssen die Anführer der Fraktionen in den verschiedenen Bezirken von D.C. besiegt werden.
  • Otis Sykes, einer der Mitarbeiter in der Operationsbasis, bietet Kopfgeldeinsätze an, für die Zieldaten als Währung erforderlich sind. Zudem lassen sich verschiedene Vorteile freischalten, um die Anzahl der Kopfgeldeinsätze zu erhöhen, die man von Otis erhält und die im Schwierigkeitsgrad ansteigen.
  • Mitglieder eines Clans können ab gewissen Rängen auch Vorteile freischalten, die wöchentliche Kopfgeldeinsätze für alle Clan-Mitglieder ermöglichen.
  • „The Snitch“, ein mysteriöser Nachrichtenhändler, bietet allen Agenten, die ihn finden können, Kopfgeldeinsätze an.

Hat man das Endgame erreicht, erhält man Zugang zum Prioritätsziel-Netzwerk. Dabei handelt es sich um einen Fortschrittsbaum von wöchentlichen Kopfgeldeinsätzen, die die Geschichte von D.C. fortsetzen. Wer sich von der Wurzel an die Spitze der Kopfgeldeinsätze hochgearbeitet hat, erhält einen letzten heldenhaften Kopfgeldeinsatz, der die besten Belohnungen bietet. Diese Kopfgeldeinsätze kosten ebenfalls Zieldaten und gehören zu den vielen sich entwickelnden Herausforderungen, die in The Division 2 zur Verfügung stehen.

Zu Bedenken gilt, dass die Fortschritte im Prioritätsziel-Netzwerk wöchentlich zurückgesetzt werden. Man muss also in der vorgegebenen Zeit so viele Bosse wie möglich zur Strecke bringen. Schlägt ein solcher Einsatz fehl, kann er wiederholt werden. Doch die Ziele wechseln beim nächsten Anlauf die Position und suchen sich neue Hilfe, um sich zu verteidigen.


Projekte

Projekte nutzen das Auftragssystem aus The Division und verwandeln es in ein Feature, dass die dynamische Natur der offenen Spielwelt widerspiegelt. Projekte sind Aufrufe von Anführern der Siedlungen und dem Division-Koordinator, auf die man schon früh beim Erkunden von D.C. stößt. Die Siedlungen haben Bedürfnisse und Ziele, die sie nicht ohne Hilfe erfüllen können, weshalb sie den Spieler dafür reichlich belohnen.

In The Division 2 stehen eine Reihe von Projekten zur Verfügung:

  • Siedlung
    Im Verlauf der Kampagne verlangen Siedlungsprojekte nach Wasser, Nahrung, Komponenten und Ausrüstungsspenden, um die Siedlungen effizienter und sicherer zu machen. Im Endspiel spiegeln tägliche und wöchentliche Siedlungsprojekte ihre wachsenden Ambitionen wider. So lassen sich Sturmtrupps ausrüsten, um gegnerische Fraktionen zu vertreiben, benannte Zonen von Gegnern säubern oder gute Laune verbreiten, indem man anderen Spielern Gesten zeigt.
  • Safehouse
    Diese Befreiungsprojekte von benannten Zonen setzen die Aktivitäten der Agenten fort, die vor dem Spieler hier waren. Kontrollpunkte müssen eingenommen und ausgestattet, gegnerische Aktivitäten gestört und versteckte SHD-Behälter gefunden werden, um die Fraktionsanführer, die sich in der Zone befinden, zu vertreiben.
  • Endspiel-Prioritätsmissionen
    Tägliche Projekte, welche die Erfüllung von schweren und herausfordernden Einsätzen erfordern.

Das Erfüllen dieser Projekte belohnt mit Blaupausen, Mods, Anfertigungsmaterial, Erfahrung und Kopfgeldeinsätzen.


Levelaufstieg und Vorteile

Durch das Absolvieren der Haupt- und Nebenaktivitäten steigt der Spieler stetig im Level auf. Erneut erwartet euch ein Marsch in Richtung Stufe 30, bis es ins Endgame geht. Mit jedem Levelaufstieg verdient man sich einen Skillpunkt. Diese können in die Freischaltung der insgesamt acht Skills und deren unterschiedliche Varianten genutzt werden.

Ebenfalls aus dem Vorgänger bekannt und wieder mit von der Partie sind die permanenten Vorteile (engl. Perks). Diese werden durch den Einsatz von Shade Tech freigeschaltet; eine Währung, die man sich durch das Absolvieren der zahlreichen Nebenaktivitäten in der offenen Spielwelt verdient. Das Spektrum der Perks ist in The Division 2 etwa so breit gestreut wie in Teil 1. So schaltet man damit beispielsweise den zweiten Primärwaffen-Slot, mehr Stauraum im Inventar oder einen gesteigerten Erfahrungspunktegewinn frei.


Endgame

Das Endgame beginnt mit dem Abschluss der Kampagne und somit, indem Spieler den Capitol Hill Stützpunkt befreien. Unmittelbar danach werden die Spieler feststellen, dass eine hochtechnisierte Fraktion Einzug ins Spiel gehalten hat. Ihr Name: Black Tusk. Sie sind eine paramilitärische Organisation, die Spieler dank vieler technischer Spielereien vor neue Herausforderungen stellt. Sie übernehmen daraufhin alle Stützpunkte, Hauptmissionen sowie Kontrollpunkte.

Die Operationsbasis wird sofort in Alarmbereitschaft versetzt. Die SHD schickt ihre besten Agenten, um dieser neuen Bedrohung entgegenzuwirken. Wenn Agenten auf den Straßen patrouillieren, begegnen sie Black Tusk-Einheiten, die sich von Hubschraubern abseilen und Blockaden errichten, die den Zugang zu Siedlungen und deren Schnellreisepunkte unterbinden.

Invasionen

Eine neue Aktivität sind die Invasions-Missionen. Im Prinzip erwarten euch dabei die aus der Kampagne bekannten Missionen, allerdings mit den Black Tusk als Gegnern, die immer wieder versuchen, die Spielwelt unter ihre Kontrolle zu bringen und an diesen wichtigen Standorten mobile Kommandozentralen stationiert hat. Zu ihren Spielzeugen zählen mitunter Drohnen, Helikopter, die für Nachschub sorgen und unterschiedliche Arten von Kampfrobotern. Zugleich fallen die gegnerischen Gruppen in ihrer Zusammensetzung aufgrund eines Zufallsgenerators stets unterschiedlich aus, sodass sich jede Begegnung mit den Black Tusk anders anfühlt.

Diese Machtverschiebung bedeutet zugleich, dass alle anderen gegnerischen Fraktionen auf den Straßen von Washington D.C. zurückgedrängt und gezwungen werden, um die Vorherrschaft über die Kontrollpunkte zu kämpfen. Die Spielwelt wird völlig dynamisch und alle Fraktionen kämpfen um die Kontrolle des Territoriums. Gleichzeitig werden weitere neue Aktivitäten freigeschaltet; Kopfgeld-Missionen, Siedlungsblockaden und die besetzten Dark Zones.

Weltränge & Bosse

Wenn das Endgame beginnt, steigen die Spieler automatisch in Weltrang 1 auf und können sich bis zur 4. Stufe hocharbeiten, indem sie die eine der drei von den Black Tusks kontrollierten Stützpunkte einnehmen. Die letzte Stufe, also Weltrang 5, wird freigeschaltet, indem einen letzten Stützpunkt am Tidal Basin zurückerobert wird. Mit jedem Aufstieg im Weltrang wird der maximale Gear Score der Ausrüstung erhöht. Zusätzlich werden den Spielern weitere Upgrade- und Craftingmechanismen zur Verfügung gestellt, wenn sie sich durch das Fortschritts-System bewegen.

Auch die benannten Bosse kehren im Endgame von Teil 2 zurück. Der Charakter „The Snitch“ ist es, der über ein Deck aus 52 Karten verfügt. Jede Farbe steht für eine feindliche Fraktion und jede Karte einer Farbe steht für einen benannten Boss in der offenen Spielwelt. Zufällig zieht er seine Karten und wählt damit die Ziele der Spieler. Doch erst wenn man alle 52 Bosse ausgeschaltet hat, also das komplette Kartendeck, beginnt der Spaß wieder von vorne. Neben gutem Loot wartet das „Deck of 52“ auch mit einigen Belobigungen auf.

Weitere Inhalte

Doch damit nicht genug, auch die drei Spezialisierungen nebst freischaltbaren Fertigkeitenbäumen, neue Ausstattungsobjekte, die besetzten Dark Zones und Raids für bis zu acht Agenten, machen das Endgame aus. Zusammengefasst enthält es folgende Aktivitäten und Inhalte:

  • Neue Fraktion: Black Tusk
  • Neuer Stützpunkt
  • Die invadierte Spielwelt
  • Invasions-Missionen
  • Spezialisierungen
  • Raids wie Operation Dark Hours
  • 5 Weltränge
  • Highend Ausstattung und Waffen
  • Kopfgeld-System mit Prioritätszielen
  • Kartendeck benannter Bosse
  • Waffenschieberin Cassie Mendoza

Dabei sind neben den Kampagnen-Missionen viele weitere Aktivitäten erneut spielbar: Die dynamischen Aktivitäten in der offenen Spielwelt, Haupt- und Nebenmissionen, Stützpunkte der Fraktionen, Projekte der Operationsbasis und Siedlungen, Clan-Projekte, das Netzwerk der hochrangigen Ziele, besetze Dark Zones und der Konflikt-Modus.

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The Division 2 - Endgame Gameplay-Trailer (deutsch)79,2 MB | 234

The Division 2 - Endgame Gameplay-Trailer (englisch)513,4 MB | 113


Raids

Sie warten mit maßgeschneiderten Mechaniken und Bosskämpfen für bis zu 8 Spieler auf, ausgelegt auf die verschiedenen Gameplayelemente – Spezialisierungen, Gear-System, Kampf-Mechaniken, etc. – des Spiels. Ziel ist es, sich mit Freunden zusammen zu tun und Synergien zu schaffen. Der Aspekt, gemeinsam an einer Lösung arbeiten zu müssen, spielt dabei eine tragende Rolle. Sie sollen für unvergessliche, spektakuläre Momente sorgen, an die man sich sein Spielerleben lang erinnert.

Raids in The Division 2 stellen die definitiv härteste Erfahrung des Spiels dar. Die Spieler werden eine gewisse Zeit brauchen, um gut genug für diese Herausforderung ausgerüstet zu sein. Aus diesem Grund werden Raids auch nicht direkt zum Release bereitstehen, sondern erst kurz drauf als Teil der Post-Launch-Inhalte, die kostenlos für alle Spieler erscheinen.

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Spezialisierungen

Nach Abschluss der Hauptkampagne erhalten Spieler Zugang zu den neuen Spezialisierungen wie Zerstörungsexperte, Scharfschütze und Überlebensspezialist. Jede Spezialisierung eröffnet ein ganz neues Fortschritts-System mit neuen Fertigkeiten, Mods und einzigartigen Talenten, um die Effizienz der Agenten in ihrer gewählten Rolle zu maximieren. Hinzugesellt sich eine individuelle Waffe, abhängig von der gewählten Spezialisierung.

The Division 2 - Spezialisierungen

Eine Spezialisierung umfasst:

  • eine individuelle Waffe
  • ein einzigartiger Skill-Mod
  • eine einzigartige Granate
  • eine einzigartige Sekundärwaffe
  • ein einzigartiger taktischer Link – ein Gruppen-Buff mit Fokus auf Taktik und Stellungsspiel
  • ein einzigartiges Talent, das beim Einsatz von Reparaturkits ausgelöst wird
  • Vorteile für bestimmte Waffengattungen
  • ein Talent für den Gewinn von Munition für die individuellen Waffen
  • ein Talent, Munition für die individuellen Waffen für die gesamte Gruppe zu erzeugen

Der vollständige Ausbau der ersten Spezialisierung geht dank der durch das Weltrang-Fortschritts-System gesammelten Punkte am einfachsten von der Hand. Die anderen Spezialisierungen können durch den Abschluss täglicher und wöchentlicher Aktivitäten sowie durch Wiederholungen der Invasions-Missionen freigeschaltet werden.

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Dark Zones

In The Division 2 erwarten Agenten drei separate PvP-Areale: Dark Zone West in Georgetown, Dark Zone Ost am Union Square und Dark Zone Süd im Regierungsdistrikt namens The Wharf. Sie sind noch immer die ungezähmtesten Bereich der Spielwelt und warten mit dem besten Loot auf.

Sie sind der gefährlichste Bereich im Spiel, in dem Angst, Verrat und Anspannung an der Tagesordnung sind, da sich jeder andere Agent gegen die Division-Agenten stellen und deren hart verdiente Beute stehlen kann. In The Division 2 liegt der Fokus vor allem auf einer fairen und aufregenden Erfahrung für alle Spieler, unabhängig von deren Fortschritt, weshalb die Entwickler auf die aus dem ersten Teil bekannte Normalisierung setzen.

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Konflikt

Konflikt ist ein organisiertes PvP-Erlebnis für The Division 2 und wird auch zum Release mit an den Start gehen. Konflikt stellt vier SHD-Agenten gegen vier Abtrünnige in den Spielmodi Belagerung und Schlacht gegenüber. Gespielt wird auf drei extra dafür erstellten Karten, die sich außerhalb der Hauptstory befinden. Diese Modi beinhalten ihr eigenes Fortschrittssystem und Bestenlisten, die es Spielern vermöglichen, ihre gewonnenen Belohnungen mit in die offene Spielwelt von The Division 2 mitzunehmen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen weitere Karten und Modi im Rahmen der umfangreichen Post-Launch-Inhalte hinzukommen.

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Solo- oder Teamplay

Dank dem asynchronen Gameplay braucht man sich in The Division 2 nicht für einen bestimmten Server entscheiden. Egal wo auf der Welt man sich befindet, sobald man sich einloggt, ist man mit jedem Spieler verbunden, der The Division 2 in diesem Moment spielt. Nun kann man sich sowohl im Singleplayer als auch im Multiplayer durch die Spielwelt schlagen. Unterschieden wird im Falle von The Division 2 nicht zwischen Online oder Offline, sondern Alleingang oder Teamspiel; man ist jederzeit online. Aus der Sicht des Spielers existiert so scheinbar nur ein Server.

Wie schon der Vorgänger, lässt sich die gesamte Story-Kampagne komplett solo bestreiten. Auch der Großteil der Endgame-Aktivitäten kann im Alleingang absolviert werden. Ausgenommen ist nur die größte Herausforderung des Spiels: die 8-Spieler-Raids. Um mit Freunden zu spielen, treten bis zu vier Spieler einem gemeinsamen Team bei. Der Spieler, der die Funktion des Teamleiters übernimmt, folgt weiterhin seiner Version des Spielgeschehens. Alle weiteren Spieler des Teams finden sich dann im Washington D.C. des Anführers wieder. Wie weit man in der Story fortgeschritten ist und welche Entscheidungen man getroffen hat, ist mit dem eigenen Agenten verbunden und gespeichert.


Zahlungsmodell

The Division 2 ist erneut ein reguläres Vollpreisspiel, wie es bei jedem Händler im Regal steht und damit Buy2Play. Soll heißen: Einmal zum Vollpreis kaufen und beliebig lange spielen. Der optionale Season Pass des Vorgängers entfällt. Die Spieler werden stattdessen in der Lage sein, auf eine Fülle von Post-Launch-Inhalten zuzugreifen, einschließlich eines ganzen Jahres kostenloser zusätzlicher Story-basierter Missionen, Kartenerweiterungen und Spielmodi.

Geld

Wie schon in The Division kann man sich auch im Nachfolger durch den Einsatz von Echtgeld zusätzliche Objekte kaufen (sog. Mikrotransaktionen). Dabei bleiben die Entwickler ihrer Linie treu. Die allgemeine Monetarisierungsphilosophie ist, dass kaufbare Gegenstände für den Spieler immer optional sein sollten. Zum Start gibt es zwei Möglichkeiten, zusätzliche Inhalte für The Division 2 zu erwerben.

Möglichkeit 1 stellt der Year 1 Pass dar. Möglichkeit 2 ist der neue Apparel-Store, den man im Spiel findet. Dort können Spieler kosmetische Artikel für käufliche Premium Credits erwerben. Diese Option gibt es für diejenigen, die genau wissen möchten, was sie kaufen und einen bestimmten kosmetischen Artikel erwerben wollen.

Kurz nach Release werden die ersten käuflichen Apparel-Behälter hinzugefügt. Diese Behälter enthalten nur kosmetische Items: keine Waffen, Crafting-Materialien oder andere Ausrüstungsgegenstände. Der Erwerb eines Behälters bietet keinerlei spielerische Vorteile. Die Entwickler beabsichtigen, dass Spieler jene Objekte auch dadurch erhalten können, indem sie an den vielen verschiedenen Aktivitäten von The Division 2 teilnehmen. Entsprechende Vanity-Items aus dem Gameplay heraus zu erhalten, soll Spaß machen, aufregend und lohnend sein. Für diejenigen, die diesen Prozess beschleunigen oder bestimmte Bekleidung erwerben möchten, besteht die Möglichkeit, diese Objekte direkt im Apparel-Store oder über Event-Behälter nach dem Launch zu erhalten.

Event-Behälter werden für eine begrenzte Zeit verfügbar sein und enthalten einen neuen und einzigartigen Pool an kosmetischen Items. Nach Ablauf eines solchen Ereignisses werden die Items zum Standardpool hinzugefügt und sind somit in den normalen Apparel-Behältern verfügbar. Event-Behälter können durch das Spielen des Spiels und das Durchführen bestimmter Aktivitäten während des Events erspielt sowie mit Premium-Credits erworben werden. Die Behälter werden keine Duplikate enthalten.

Die Droprate ist für alle Artikel im Apparel-Behälter-Pool gleich; ganz unabhängig ihrer Qualität haben sie alle die gleiche Chance zu droppen. Beispiel: Wenn man einen Event-Behälter mit 100 möglichen Artikeln erwirbt, hätte jedes Item unabhängig von seiner Qualität eine Dropchance von 1%. Bei Event-Behältern wird zudem eine Vorschau der Objekte angezeigt, die darin enthalten sind. Da die Dropraten niedrig sind, lassen sich die Chancen auf das gewünschte Objekt vorhersagen. Die Vorschau ist für normale Apparel-Behälter nicht verfügbar, da diese einen großen und ständig wachsenden Pool von Items enthalten, für die es keine zeitliche Beschränkung gibt.

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