The Division 2 – Dark Zones & Konflikt-Modus

  • Kopiert!

Gefechte zwischen menschlichen Spielern finden in den sogenannten Dark Zones und dem neuen Konflikt-Modus statt. Wir erklären, was es mit dem PvP-Bereich auf sich hat, wo sich diese in Washington D.C. befinden und welche Änderungen das Gameplay im Vergleich zum Vorgänger erfahren hat.

Die Bestätigung zur Existenz der Dark Zone kam direkt von Ubisoft nach der Vorstellung von The Division 2 auf der Xbox-Pressekonferenz von Microsoft. Sie wartet mit einer runderneuerten Erfahrung auf und spricht gleichermaßen Anfänger als auch Profis an, indem sie für alle Spieler eine faire Erfahrung bietet.

Sieben Monate nach dem Ausbruch des Virus ist Washington D.C. am Rande des Zerfalls und die gesamte Zivilisation ist gefährdet. Die Agenten der Division sind die letzte Verteidigungslinie. Zum Release startet The Division 2 mit drei Dark Zones und dem separaten Konflikt-Modus, welcher wiederum zwei Modi – Belagerung (Domination) und Gefecht (Skirmish) – enthält.

Drei Dark Zones

Nachdem die Versuche den Virus zu beseitigen gescheitert sind, haben sich schnell Quarantäne-Bereiche gebildet, in denen eine unzureichend getestete Chemikalie eingesetzt wurde. Das überall in den Dark Zones sichtbare, gelbe Pulver hört auf den kryptischen Namen DC-62. Die Auswirkungen waren verheerend. Es stellte sich heraus, dass DC-62 genau so tödlich war und einen Pfad der Zerstörung in den betroffenen Gebieten der Stadt hinterließ.

In The Division 2 erwarten Agenten drei separate PvP-Areale: Dark Zone West in Georgetown, Dark Zone East am Union Square und Dark Zone South im Regierungsdistrikt namens The Wharf. Sie werden relativ früh im Verlauf der Kampagne im Rahmen kleiner Missionen freigeschaltet. Optisch unterscheiden sich die drei Bereiche stark. Das Stadtbild von Georgetown prägen enge und oftmals verwinkelte Straßen samt Einfamilienhäusern. Am Union Square hingegen erwartet Agenten ein weitläufiges Parkgelände und in The Wharf wachen bedrohlich wirkende Ruinen von Einkaufszentren und Restaurants über die Abtrünnigen. Nicht nur ihren ganz eigenen Charakter bringen die Dark Zones mit sich; sondern auch jeweils eine auf den Leib geschneiderte Hintergrundgeschichte.

  • Dark Zone East
    Die größte der drei Dark Zones. Hier haben die Spieler lange Sichtlinien in überwucherten öffentlichen Parks.
  • Dark Zone South
    Die kleinste der Dark Zones. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Nahkampf. Die Sichtlinien werden von großen Innenräumen und Engpässen unterbrochen.
  • Dark Zone West
    Sie wird durch einen großen Kanal zweigeteilt. Georgetown wird durch Gefechte auf mittlere Distanz gekennzeichnet und zeichnet sich durch Architektur im europäischen Stil aus.

Die Dark Zones sind PvEvP-Bereiche mit gegnerischen Fraktionen, die in den verschiedenen Bereichen herumlaufen. Ähnlich wie beim ersten Teil liegt das Hauptaugenmerk auf sozialen Interaktionen zwischen den Spielern, die durch Spannung charakterisiert werden.

Warum drei?

Im ersten Teil gab es diese eine große Dark Zone, ein massiver Block, der den Spielfluss unterbrach. Durch die Aufteilung der großen Dark Zone in mehrere kleine Bereiche, die am Rande der Karte liegen, ergab sich für die Entwickler ein größerer kreativer Spielraum. Im Kern ist die Erfahrung aber noch immer das soziale Experiment. Die Dark Zones sind Areale ohne Regeln und zeigen die wahren Gesichter die Spieler. Kaum hat man sie betreten, spürt man die Spannung; tödliche Gefahr ist omnipräsent.

Sie erzählen auch ihre eigenen Geschichten, was erst durch die unterschiedlichen Positionierungen möglich wurde. Diese Storys spiegeln sich in der Lore wider, aber auch in den Sammelobjekten, Wahrzeichen und Einführungsmissionen. Letztere zeigen nicht nur den Weg in die jeweilige Zone, sondern erklären auch die grundlegenden Mechaniken, sodass sich Neulinge willkommen fühlen.

Karte


Server-Kapazität

Mit den drei neuen Dark Zones gehen weitere Verbesserungen einher, wie die höhere Serverkapazität und die allgemeine Größe. In The Division 2 haben die Entwickler die kleineren Abschnitte der Dark Zone auf maximal 12 statt wie im ersten Teil 24 Spieler gleichzeitig ausgelegt. Obwohl die maximale Spielerkapazität dadurch halbiert wurde, erhöht sich die Spielerdichte aufgrund der Reduzierung der Gesamtgröße auf etwa ein Drittel. Die Qualität der Begegnungen in den Dark Zones wurde verbessert; sie versprechen nun ein erfüllteres Erlebnis.

Darüber hinaus reagiert jede Dark Zone auf die Spieleraktivitäten und die Begegnungen, während man sie durchstreift. Wer an einer Aktivität im nördlichen Bereich einer Dark Zone teilnimmt, löst anderswo Ereignisse aus, um einen Sog in diese Richtung zu erzeugen und damit den Bereich neu abzustimmen. Spieler müssen ihre Umgebung immer im Auge behalten, denn die Erfassung der Situation benötigt stets ein wenig Zeit.


Dynamische Wahrzeichen

In der Dark Zone findet man neben einem Safehouse an vielerlei Orten Wahrzeichen. Sie warten genau wie im Vorgänger mit einer Gruppe schwer zu besiegender NPCs samt benanntem Boss auf. Die Entwickler setzen auf deutlich mehr Wahrzeichen, die teils sogar direkt nebeneinander liegen können. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zum ersten Teil, denn sie sind nie alle gleichzeitig aktiv. Immer nur eine zufällige Anzahl kann befreit werden. Dieses System erhöht die Dynamik stark und sorgt für mehr Abwechslung.


Dark-Zone-Loot

In den Dark Zones findet man richtig gutes Loot. Dieser Umstand soll in The Division 2 stärker zu spüren sein, als noch in The Division. Damit man nicht gänzlich mit leeren Händen aus der Dark Zone abreist, wenn einen eine feindlich gesinnte Spielergruppe bei der Abholung ausschaltet, haben die Entwickler die Art der Lootdrops überarbeitet. Das durch NPCs anfallende Loot ist zum Großteil nämlich nicht kontaminiert und kann somit ganz gewöhnlich aufgenommen und direkt ausgerüstet werden.

Nur ein kleiner Teil des Loot, zum Beispiel von benannten Bossen oder aus Dark-Zone-Kisten, droppt als kontaminierte Beute. Diese muss dann, wie im Vorgänger, klassisch mit dem Helikopter an einem von mehreren Bergungsstellen ausgeflogen werden. Hierbei läuft alles wie gewohnt ab. Bis der Hubschrauber eintrifft, gilt es sich feindlicher NPCs zu erwehren. Nach dem Anhängen der heißen Ware muss das Loot noch bis zum Abflug verteidigt werden. Ein Abschneiden der Seile ist natürlich auch wieder möglich.

An dieser Stelle kommt eine kleine, aber entscheidende Neuerung ins Spiel. Während die Beute, sobald sie in The Division gedroppt war, sehr statisch war, hat sie diesmal eine dynamischere Rolle. Waffen und Ausstattungsobjekte entsprechen der Stufe des Spielers, der sie erfolgreich extrahiert und die eigentlichen Werte der Items werden erst nach dem erfolgreichen Ausfliegen aus der Dark Zone gerollt. Die Extraktion lohnt sich auf diese Weise mehr denn je, denn kontaminierte Ausstattung stellt nun wirklich die beste Gelegenheit dar, um Upgrades in der Dark Zone zu finden.


Checkpoints

Checkpoints sind jetzt mit unzerstörbaren Geschütztürmen ausgestattet, um Campern das Leben zu erschweren. Diese Waffen nehmen jeden Abtrünnigen oder KI-Gegner aufs Korn, der es wagt, sich ihnen zu nähern. Im Inneren der Checkpoints findet man zudem wie gewohnt eine Lagerkiste vor und auch der Dark-Zone-Händler ist wieder mit von der Partie; allerdings steht er im Nachfolger vor der Eingangstür eines Checkpoints (auf der PvE-Seite).


Besetzte Dark Zones

Die besetzten Dark Zones sind ein neues Feature, das sich den leidenschaftlichsten PvP-Spielern widmet. Dabei handelt es sich kurz gesagt um dynamische, Server-weite Ereignisse. Im Rahmen dieser Ereignisse ändern sich alle Dark-Zone-Regeln. Das Konzept aus SHD und Abtrünnigen verschwindet komplett. Ihr seid einfach nur ein Spieler, der die besten Belohnungen in der härtesten Spielumgebung abgreifen will. Es gibt keine Abtrünnigen-Werte, ein eingeschränktes Benachrichtigungssystem, aktiviertes Friendly Fire und keine Normalisierung, was die volle Ausnutzung des Builds möglich macht.

Wenn eine Zone besetzt ist, sind die anderen beiden immer im Normalzustand. Die Rotation ist willkürlich. Diese Endspiel-Ereignisse stellen mitunter die Gelegenheit mit dem höchsten Risiko und der größten Belohnung in den Dark Zones von The Division 2 dar, zumal es dabei in den PvE-Gefechten auch noch gegen die gefährliche, vierte Fraktion, die Black Tusk geht.


Rogue-Mechaniken

Als Abtrünniger hat man in The Division 2 deutlich mehr Möglichkeiten, Unfug zu treiben. So können selbst Spieler, die keine Agenten-Kollegen töten möchten, einen Abtrünnigen-Rang erreichen. Wer die Herausforderung der Menschenjagd nicht scheut, der darf sich natürlich auch in Teil 2 daran versuchen.

Wie im ersten Division geht es auf Knopfdruck los. Der normale (rote) Rogue-Timer baut sich mit jeder Tötung eines anderen menschlichen Spielers in fünf Schritten zur Manhunt auf. Dann gilt es möglichst lange zu überleben oder den Status durch das Hacken eines SHD-Terminals zurückzusetzen.

Rogue-Ränge in der Übersicht

  • Abtrünniger Agent / Rogue Agent (grau)
    Diese Anfangsphase in der Abtrünnigen-Schleife ist neu und legt ihren Schwerpunkt auf Diebstahl und Gier. Sobald sie abtrünnig geworden sind, entdecken die Spieler neue Möglichkeiten, um Abtrünnigen-Aktionen abzuschließen. Sie können die Beute von anderen stehlen, Nachschubabwürfe kapern und Bergungsseile durchschneiden, um nur einige zu nennen. Wer eine dieser Tätigkeiten ausübt, wird als abtrünnig gekennzeichnet. Hier besteht das Ziel darin, Zugang zum Diebesversteck zu erlangen. Dabei handelt es sich um versteckte Instanzen, die Händler beherbergt, die nur für abtrünnige Agenten zugänglich sind. Der Zugang zu diesem Ort liegt immer woanders und erscheint, wenn man genügend Abtrünnigen-Aktionen ausführt. Beim Verlassen des Diebesverstecks kehren die Spieler in den SHD-Status zurück. Wenn ein Spieler einen anderen Spieler in diesem neuen Abtrünnigen-Status töten, gilt er als „losgesagt“.
  • Losgesagter Agent / Disavowed Agent (rot)
    Dieser Status ist Fans von The Division wohl vertraut. Durch das Töten von Spielern erhöht der Agent seine Losgesagt-Stufe und sobald er genug Spieler getötet hat, steigt der Status auf Menschenjagd. SHD-Agenten können die losgesagten Agenten eliminieren, um ihre Kopfgelder zu kassieren.
  • Menschenjagd / Manhunt (gelb)
    Das ist der letzte Abschnitt in der Abtrünnigen-Schleife, in der Spieler ihren Status an einem SHD-Terminal zurücksetzen müssen, um eine Belohnung zu verdienen. In The Division 2 hat man die Wahl aus drei zufälligen Terminals, die in der Dark Zone aktiv sind, um den Menschenjagd-Status loszuwerden. Man hat auch die Möglichkeit die Fahndungsstufe an jedem Terminal zu erhöhen, um die Belohnung zu steigern. Bleibt nur noch ein Terminal übrig, muss man dort den Status zurücksetzen. Die allgemeinen Terminalbereiche sind auf der Karte für alle SHD-Agenten sichtbar, wenn eine Menschenjagd aktiv ist. Die präzise Position wird allerdings nur dem Spieler in der Menschenjagd angezeigt. So entsteht ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die SHD-Agenten die Menschenjagd-Agenten jagen können und versuchen, ihre Beute in Anspruch zu nehmen.

Vorteile

In The Division 2 ist die Dark-Zone-Stufe noch wichtiger als je zuvor, denn sie gewährt Zugang zu neuen Dark-Zone-Vorteilen. Dabei handelt es sich um einen Baum mit Boni, deren Blätter alle je 5 Dark-Zone-Stufen freigeschaltet werden. Diese Vorteile basieren nicht auf schierer Kraft, sondern verbessern das Dark-Zone-Erlebnis basierend auf der Spielweise. Sie reichen von zusätzlichem Platz für kontaminierte Objekte, verbesserte Belohnungen für abtrünnige Agenten oder zusätzliche Gelegenheiten für Beute.

So lässt es sich hier aus einer Reihe von Vorteilen wählen, die am besten zu der Art passen, wie man The Division 2 spielt. Allerdings kann nur jeweils ein Vorteil pro Stufe ausgewählt werden. Der Tod in den Dark Zones als Abtrünniger ist mit großen Kosten an EP verbunden. Das Halten der Dark-Zone-Stufe und erst recht dieser Vorteile sollte daher mit Priorität behandelt werden.

Vorteil-Übersicht


Konflikt

Konflikt ist ein organisiertes PvP-Erlebnis für The Division 2 und wird auch zum Release mit an den Start gehen. Es wurde konzipiert für Spieler, die auf ausgiebige, direkte PvP-Action stehen. Im Kern stellt diese Art von PvP eine Möglichkeit für Spieler dar, sich in Arenen zu stellen, ohne dass die KI die Gefechte verkompliziert. Dazu stellt Konflikt vier SHD-Agenten gegen vier Abtrünnige in den Spielmodi Gefecht und Vorherrschaft gegenüber.

Ein neues Feature, das das Ende dieser organisierten PvP-Partien ändern kann – sofern es sinnvoll eingesetzt wird – sind Boosts. Sie stehen sowohl in Gefecht als auch in Vorherrschaft zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um zuvor platzierte Nachschubkisten, die mit zufälligen Team-Boni belohnen, wenn sie aktiviert werden. Sie bieten zum Beispiel für kurze Zeit zusätzliche Rüstung oder Extra-Schaden. Nachschublieferungen finden sich ebenfalls im organisierten PvP wieder. Sie gewähren Spezialisierungsmunition. Alle Spieler erhalten Ankündigungen über Nachschublieferungen, die auf der Karte abgeworfen werden. Es gilt vorsichtig vorzurücken, denn wenn ein Spieler mit Spezialisierungsmunition getötet wird, wird eine Spezialisierungs-Nachschublieferung abgeworfen.

Konflikt bietet maßgeschneiderte Karten, die sich außerhalb der Kampagne befinden und besonders für PvP-orientiertes Gameplay ausgelegt sind. Die Arenen basieren auf Inspirationen von Washington D.C., sind aber keine 1:1-Nachbildung, da die PvP-Balance nicht der Authentizität zum Opfer fallen soll. Zum Start stehen drei Karten zur Verfügung, weitere folgen mit den kommenden Updates im Laufe der Jahre.

  • Kapitol-Ruinen
    Die Spieler kämpfen um die Kontrolle dieser bewaldeten Umgebung.
  • Stadion
    Die Spieler kämpfen auf städtischen Straßen und Parkplätzen außerhalb eines Baseballstadions.
  • Georgetown
    Die Spieler kämpfen um die Kontrolle über den Dächern des Wohnviertels, der mit gelbem Pulver, DC-62, bedeckt ist.

Gefecht und Vorherrschaft beinhalten ihr eigenes Fortschrittssystem und Bestenlisten, die es Spielern ermöglichen, ihre gewonnenen Belohnungen mit in die offene Spielwelt von The Division 2 mitzunehmen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen weitere Karten und Modi im Rahmen der umfangreichen Post-Launch-Inhalte hinzukommen.

Vorherrschaft

Bekannt ist dieser Modus auch unter dem englischen Begriff Domination. In Vorherrschaft kämpfen Teams um die Kontrolle über drei Einnahmebereiche. Zunächst werden drei Einsatzziele kurz nach dem Start des Spiels auf der Karte abgeworfen. Die Teams haben die Gelegenheit, um die Kontrolle des Zielbereichs zu kämpfen, noch bevor er aktiv wird.

Zusätzlich zum passiven Einnehmen, können die Spieler auch aktiv eine Position übernehmen, indem sie mit einem Ziel interagieren. Wird die Interaktion abgeschlossen, wechselt das Ziel sofort das Team. Allerdings braucht diese Aktion etwas Zeit. Währenddessen stehen die Spieler extrem frei und riskieren sehr viel.

Gleichzeitig muss dem gegnerischen Team der Zugang zur Zielzone verwehrt werden, indem man seine Fertigkeiten und alle weiteren zur Verfügung stehenden Agenten-Werkzeuge geschickt einsetzt.

Gefecht

Diesen Modus (engl. Skirmish) kennen Veteranen schon aus dem ersten Teil. Prinzipiell ist Gefecht noch immer Gefecht; außer, dass es in Teil 1 „Schlacht“ hieß. Allerdings wurde der Modus überarbeitet, um ein taktisches, teambasiertes Erlebnis zu bieten. Dieser 4v4-Team-Deathmatch-Modus wird von kurzen Zeitlimits und rasantem Gameplay getrieben, bei dem jedes Team nur über eine begrenzte Menge an Ressourcen verfügt.

Respawns dienen als Lebenspunkte-Pool für das Team, der sich mit jedem Spielertod verringert. Sobald die Respawns eines Teams aufgebraucht sind, beginnt eine Eliminierungsphase. Wenn jetzt ein Spieler ausgeschaltet wird, ist er aus dem Spiel.

Team-Eliminierung

Mit Team-Eliminierung führte Episode 2 im Oktober 2019 einen komplett neuen Mehrspielermodus ein. Das Prinzip ist simpel aber genauso spannend. Es treten zwei Viererteams gegeneinander an. Jeder Spieler hat pro Runde nur ein Leben. Gespielt wird nach dem Best-of-7-Prinzip. Das Team, das also zuerst 4 Runden gewonnen hat, gewinnt das Match.


Matchmaking

Die Spielersuche in den Dark Zones gliedert sich in zwei Bereiche. Auf der einen Seite werden Spieler in Stufenbereiche (1-10, 11-20 und 21-30) eingereiht und auf die gleiche Stärke normalisiert. Auf der anderen Seite werden alle Spieler, die den Weltrang erreicht haben, zusammengefasst und auf den gleichen Weltrang normalisiert. Die Spieler, die über der normalisierten Stufe liegen, erhalten Bonuswerte, um sie für ihre Spielzeit zu belohnen.

Außerdem wurde die Spielersuche verfeinert, um auch Solo-Spielern die Gelegenheit zu geben, in den Dark Zones möglichst auf andere Solo-Spieler zu treffen. Das ist jedoch keine feste Regel und Spieler können immer noch Gruppen innerhalb der Dark Zones bilden.


Performance & Anti-Cheat

Ein großer Kritikpunkt am PvP-Erlebnis von The Division war die oftmals schlechte Server-Performance und das vermeintlich gänzliche Fehlen zuverlässiger Anti-Cheat-Maßnahmen. Auch hier will Massive nachbessern. Zusätzliche Server-Standorte und der Einsatz einer Anti-Cheat-Software sollen es richten. Easy Anti-Cheat, eine robuste Lösung, die schon in vielen anderen, aktuellen Spielen von Ubisoft verwendet wird – unter anderem in For Honor, Far Cry 5 und Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands – wird den Job verrichten.

Die Kombination aus Ubisofts eigenen, dedizierten Servern und cloudbasierten Diensten sorgt für eine höhere Performance und mehr Stabilität in allen 13 Server-Regionen, querbeet über Süd- sowie Nordamerika, Europa, Asien und Ozeanien verteilt. Hinzu kommen Verbesserungen an der Tickrate und viele weitere Schutzmaßnahmen und Optimierungen, die so ärgerliche Bugs wie den Running-in-Place-Bug künftig unmöglich machen sollen.


Sprach-Chat

Der Sprach-Chat in The Division dürfte vielen Agenten sicher unangenehm in Erinnerung geblieben sein. Leider wissen einige Spieler nicht, wie man sich benimmt; auch online sollte stets ein Mindestmaß an Anstand gewahrt werden. Für den Nachfolger greift man daher zu einer cleveren Lösung.

Entscheidet sich eine Gruppe Spieler dazu abtrünnig zu werden, schiebt sie der Server auf einen separaten Kommunikationskanal. Andere Spieler können sie dann nicht mehr hören. So will man verbalen Entgleisungen entgegenwirken. Ist kein feindliches Team in der Dark Zone präsent, können sich alle Spieler untereinander verständigen.


Clan-System

Lange von Spielern gefordert, wird es in The Division 2 ein umfangreiches Clan-System geben. Ziel der Entwickler ist es, das zugänglichste System überhaupt abzuliefern. Die Verwaltung der Clans findet zu 100% aus den Menüs des Spiels heraus statt. Die Möglichkeit zur sozialen Organisation stand bei der Entwicklung stets im Vordergrund. In der Operationsbasis steht den Spielern ein eigener Bereich zur Verfügung, der zusammen mit dem Levelaufstieg erweitert wird.

Das System bringt zudem einige – teils spielerische – Vorteile mit sich: Darunter fallen Clan-spezifische Aktivitäten, ein aufwertbarer Clan-Behälter, mit dem sich Belohnungen untereinander teilen lassen, die Anzeige des Clan-Mitglieds des Monats und die Möglichkeit eine Rangliste zu erklimmen, die Clans mit kosmetischen Items zum Angeben belohnt. Außerdem erhalten Spieler mehr Erfahrungspunkte aus Clan-spezifischen Aktivitäten.

Wer keine Lust auf einen Clan oder vielmehr das Teamspiel hat, wird zu nichts gezwungen. Man kann auch einen 1-Mann-Clan erstellen und alle Vorteile und Belohnungen solo freischalten. Das dauert dann aber verständlicherweise ein wenig länger als beispielsweise zu viert. Clans sind nicht Plattform-übergreifend. Maximal 50 Accounts können in einen Clan aufgenommen werden. Bei vier Charakteren pro Spieler sind 200 Charaktere pro Clan möglich.

Details zum Clan-System »


Story-Trailer

Download in HD 1080p

The Division 2 - Dark Zones Story-Trailer (deutsch)347,0 MB | 223

The Division 2 - Dark Zones Story-Trailer (englisch)347,0 MB | 118


Multiplayer-Trailer

Der nachfolgende Trailer fasst alle Infos zum Thema Dark Zones und PvP-Modus in etwas mehr als fünf Minuten zusammen.

Download in HD 1080p

The Division 2 - Multiplayer-Trailer (deutsch)1,4 GB | 444

The Division 2 - Multiplayer-Trailer (englisch)1,4 GB | 241

Hallo Agent!

Dir gefällt dieser Inhalt? Das freut uns sehr! Wenn du möchtest, kannst du unsere Arbeit unterstützen. Schau einfach mal auf dieser Seite vorbei, um mehr zu erfahren. Vielen Dank!