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The Division Franchise auf 15 Jahre ausgelegt

In einem Interview des Ubiblogs mit CEO Yves Guillemot gab dieser zu verstehen, dass man bei Ubisoft mit neuen Franchises wie The Division oder Watch Dogs längerfristige Pläne habe. Einige Marken könnten sogar bis zu 15 Jahre im Fokus stehen.

In dem ausführlichen Interview rückblickend auf die E3 im Juni erklärte Guillemot, dass Ubisoft bei den bisherigen Generationswechseln der Spielekonsolen schon immer an vorderster Speerspitze stand und neue Plattformen von Anfang an mit qualitativ hochwertigen Titeln belieferte. Durch den Launch der aktuellen Generation – PlayStation 4 und XBox One – entstünden Chancen, die es wahrzunehmen gelte:

In unserer Branche haben wir jedes Mal, wenn eine neue Konsole erscheint die Chance, vollständig neue Marken zu kreieren oder unsere bereits etablierten Franchises einen großen Schritt nach vorn zu bringen. Das ist der Grund, weshalb wir bei Ubisoft stets von Anfang an mit dabei waren, wenn neue Konsolen erschienen. Danach hat man fünf bis zehn Jahre, die man mit diesen Marken verbringen kann – mit einigen sogar 15 Jahre.

Es wäre also gut möglich, dass das Release von The Division erst der Beginn unserer Reise ist. Wie geht es euch mit dem Gedanken, dass wir vielleicht noch in 15 Jahren unsere Freizeit mit Spielen aus dem Division-Universum verbringen könnten? Gern hören wir eure Meinungen dazu im Forum oder direkt unter diesem Artikel.

Haben die Next-Gen Konsolen Schuld an der Verschiebung von The Division auf 2015?

Yves Guillemot

Vor einigen Wochen bestätigte Ubisoft die Verschiebung von The Division auf 2015. Man wolle dem Spiel die Entwicklungszeit geben, die es benötige und eine herausragende AAA-Erfahrung abliefern. Geht es nach Ubisoft’s CEO Yves Guillemot, benötigt man vor allem aufgrund der Komplexität der neuen Plattformen – Xbox One und PlayStation 4 – mehr Zeit.

Es ist schwieriger, weil es so viele Dinge zu tun gibt, so viele Möglichkeiten. […] Wir sind noch ganz am Anfang. Ab dem nächsten Jahr sollten die Dinge reibungsloser ablaufen. Wir erwarten nicht, dass es bei jedem Spiel länger dauert es fertigzustellen. Es ist nicht so komplex wie der Umstieg auf die PS3. Für die PS3 zu entwickeln war extrem schwierig als sie herauskam. Alle unsere Teams hatten sich mit der Xbox beschäftigt und mussten erst lernen, wie man Spiele für die PS3 entwickelt […].

Guillemot betonte zudem, dass Multi-Studio Firmen wie Ubisoft künftig Entwicklungszeit einsparen können, indem man untereinander gewisse Assets miteinander teilt. So könnte ein Auto, welches Team A für Spiel X entwickelt auch von Team B für Spiel Y verwendet werden. Natürlich funktioniert das nur bei Gegenständen, die für das Gameplay irrelevant sind.

Ein dickes Danke an dieser Stelle an unser Member Sandman77 für den Hinweis.

The Division voraussichtlich kein Free2Play

Bezahlmodell

Noch ist unklar, mit welchem Zahlungsmodell The Division erscheinen wird. Was viele befürchteten, wurde nun offiziell so gut wie ausgeschlossen. Soll es nach Ubisoft-Boss Yves Guillemot gehen, wird The Division kein Free2Play Titel. Ein Glück, artet dieses Modell doch allzu oft in Pay2Win aus.

Das alteingesessene Abo-Modell wird von den Herstellern, aber auch immer mehr Spielern immer weniger gerne gesehen. Möglich wäre es zwar, ist jedoch unwahrscheinlich. Alternativ könnte das Buy2Play Modell zum Einsatz kommen, wie etwa bei Guild Wars 2 oder dem ähnlich gelagerten Defiance. Dazu würde auch Guillemots Aussage passen, dass man sich durchaus den ein oder anderen Punkt aus dem Free2Play-Bereich ansehe, womit Item-Shops und Mikrotransaktionen gemeint sein könnten – in Kombination mit einem zu zahlenden Vollpreis, aber keinen monatlichen Gebühren. Als Bestätigung will das der CEO aber auch nicht verstanden wissen.