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Koop-Gameplay wichtig für die Spielerfahrung

Koop-Gameplay wichtig für Spielerfahrung

Tom Clancy’s The Division bietet eine von Beginn an komplett frei zugängliche Spielwelt und wird seit dem Entwicklungsstart mit dem Gedanken an Teamplay und dem Fokus auf den Koop-Modus designt. Doch auch Spieler, die es bevorzugen allein unterwegs zu sein, sollen viel Spaß mit dem Online-Rollenspiel-Shooter haben. Der maximale Spielspaß wird sich allerdings nur dann einstellen, wenn man bereit ist, gemeinsam mit anderen Spielen durch New York zu streifen. Diese Erkenntnis verdanken wir einmal mehr einem Interview des Examiner mit Massive Entertainment.

Dennoch soll man jederzeit die Möglichkeit haben, das Spiel auch allein erfolgreich zu meistern. Daher ist es für die Entwickler wichtig, dass ohne Unterbrechung zwischen Einzelspieler- und Mehrspielermodus gewechselt werden kann. Dass auch Einzelgänger permanent eine Onlineverbindung benötigen ist nicht weiter verwunderlich, lässt sich ein unterbrechungsfreier Wechsel so am leichtesten realisieren.

Gerade die Zusammenarbeit in der Gruppe sei der spannendste Aspekt am Koop-Gameplay, so Massive. Die unterschiedlichen Spielweisen und eingesetzten Skills und Talente sind mit exakt diesem Hintergedanken konzipiert worden. Die Fähigkeiten aggressiver und vorsichtiger Spieler sollen sich perfekt ergänzen und so ein ausgewogenes Spielerlebnis garantieren. Dazu wird nochmals betont, dass Skills jederzeit und nach Belieben getauscht werden dürfen. So können sich Gruppen wunderbar auf die wechselnden Anforderungen der Spielwelt an die Spieler einstellen und die Synergien innerhalb des Teams maximieren.

Wer nun Angst hat, The Division könnte Einzelkämpfern nicht genug Spaß bereiten, den möchten wir an dieser Stelle nochmal an ein Interview mit Fredrik Rundqvist erinnern. Der Producer – selbst ein leidenschaftlicher Singleplayer-Gamer – bescheinigte dem Spiel auch bei Entdeckungstouren als einsamer Wolf einen hohen Spaßfaktor.

Welche Art von Gamer seid ihr? Spielt ihr lieber mit zusammen Freunden im Team oder zieht ihr auch gerne mal alleine los? Gern erfahren wir mir über eure Spielweise.

Viele neue Details zu NPCs, Multiplayer, PvP, Survival-Elemente, Kämpfe, Looting & mehr

News

In den vergangenen Tagen haben wir bereits einige neue Infos aus diversen Schnipseln des Interviews von Producer Fredrik Rundqvist mit dem Examiner entnehmen können. Nun wurde das komplette Interview veröffentlicht und offenbart nochmals viele neue Details zu diversen Aspekten des Spiels. So viel zum Thema, Massive hält sich gezielt mit Infos bedeckt.

Interaktion mit NPCs

Massive hat vor, das Verhalten der NPCs abhängig von der Tageszeit und den Witterungsbedingungen zu gestalten. Das bedeutet letztlich für den Spieler, dass er die eigene Strategie an die wechselnden Bedingungen anpassen muss. Das Spielgeschehen nach Sonnenuntergang soll sich dabei stark von Gameplay bei Tag unterscheiden, verriet Rundqvist.

Die Idee ist es, eine fesselnde, dynamische Welt zu erschaffen. Wir haben verschiedene Fraktionen und verschiedene Verhaltensmuster. Sie machen eine Sache bei Tag und eine andere bei Nacht. Wenn es sehr stark schneit, bleiben einige Gegner in Gebäuden, andere wiederum wagen sich nach draußen. Was wir uns erhoffen zu erzielen, ist eine Interaktion der künstlichen Intelligenz zwischen den Fraktionen basierend auf all diesen Parametern. Es ist nicht nur ein optischer Effekt; wir schalten nicht einfach die Lichter aus.

Ich kann dir sagen, wenn du nachts ganz allein in die Dark Zones gehst, ist es super unheimlich und du denkst dir, „Hey ist hier irgendjemand online? Ich bräuchte Hilfe.“ Es ist eine wirklich schlechte Idee bei Nacht allein in die Dark Zones zu gehen.

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Survival-Elemente

Auch das Thema Survival-Elemente, die von vielen Spielern gewünscht, von Massive jedoch möglichst vermieden werden wollen, um unnötigen Frust im Spiel vorzubeugen, wurde angesprochen. Bislang bekannt ist, dass Wasser und Nahrung eine Rolle spielen werden, jedoch nicht in dem Ausmaß, dass man diese regelmäßig zu sich nehmen muss, um zu überleben, sondern vielmehr als wertvolles Gut für den Handel auf dem Schwarzmarkt. Doch die Lebensmittel werden noch eine weitere Rolle einnehmen:

Wasser und Nahrung. Beides sind wichtige Sachen für dich, aber gleichzeitig wollen wir auch nicht, dass das Spiel dich bestraft. Wir haben nicht vor, ein klassisches Survivalgame zu entwickeln, in dem du stirbst, wenn du nicht isst. Wir wollen, dass das Sammeln von Nahrung und Wasser eine positive Sache ist. Es wird deiner Ausdauer und Gesundheit zugutekommen, aber wenn du mal zwei Tage kein Wasser trinkst, wirst du nicht sterben.

Kämpfe

Wirklich viel wissen wir noch nicht über die Kämpfe in The Division und was sie ausmachen wird. Fakt ist, Deckung spielt eine wichtige Rolle. Die Schauplätze an denen gekämpft wird, werden sehr vielfältig sein, was für große Abwechslung spricht. Im Spiel wird auf Straßen, auf Dächern von Häusern, im Untergrund und in Gebäuden gekämpft. Fredrik Rundqvist spricht dabei von großen Kontrasten, was die Schauplätze angeht.

Wenn du unter freien Himmel unterwegs bist, geht es über größere Distanzen. Du hast mehr Optionen und unvorhersehbare Dinge können passieren. Wenn du in einem Gebäude bist, ist alles beengter und stärker vorhersehbar. Es wird einen Mix zwischen Indoor- und Outdoorkämpfen geben, aber ich denke es ist nur fair zu sagen, dass ein großer Teil des Spiels auf den Straßen stattfindet. Aber ja, es gibt auch Kämpfe in Gebäuden.

Kämpfe auf den Häuserdächern werden sich mit allem anderen abwechseln und was uns beim Spiel wichtig ist, ist dass es nicht linear abläuft und man alles immer in der gleichen Reihenfolge macht.

Uns war wichtig, dass die komplette Karte von Anfang an zugänglich ist und man hingehen kann, wo man möchte. In [The Division] geht es um Erkundung und Erforschung; es geht darum, das Spiel so zu spielen, wie du es willst. Wenn du also auf ein Hausdach klettern möchtest, dann halten wir dich auch nicht davon ab.

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Multiplayer / PvP

Die Komponente PvP ist nach wie vor fast ein Mysterium, weil so gut wie nichts darüber bekannt ist. Wer sich nun erhofft hat, die folgenden Zeilen würden für mehr Klarheit sorgen, den müssen wir enttäuschen. Kürzlich haben wir zumindest gelernt, dass sich PvP nicht einfach deaktivieren lässt, sondern Dark Zones schlichtweg umgangen werden müssen, wenn man nicht gegen menschliche Gegner antreten möchte.

Doch macht das Spiel denn überhaupt noch Spaß, wenn man als einsamer Wolf durch New York streift? Ja, sagt Rundqvist, der sich selbst als Einzelgänger bezeichnet:

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass wir das Spiel von Grund auf als Multiplayer-Titel designen und testen. Ich spiele [The Division] jede Woche mit dem Team, doch bin ich dabei alleine unterwegs. Ich bin kein Freund von Koop-Gameplay und dennoch macht es mir verdammt viel Spaß.

Die kleinen Dinge

Die bislang veröffentlichten Gameplayvideos haben es bereits eindrucksvoll gezeigt: Massive legt extrem viel Wert auf Detailverliebtheit. Sei es die Tür des Streifenwagens oder die Farbeimer, deren Inhalt sich unter Beschuss effektvoll verteilt. Massive hat dafür extra eine Stelle geschaffen, den sogenannten Realization Director. Dessen Aufgabe ist es, sich mit all den kleinen Details zu beschäftigen und diese umzusetzen. Die Farbspritzer sind im Übrigen physikalisch korrekt berechnet, sodass am Ende keine Lache der anderen gleichen wird.

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Realistisches Looting

Wie in jedem typischen Rollenspiel, fällt für den Spieler auch in The Division jede Menge Loot nach dem Erledigen von Gegnern ab. Massive setzt dabei zusätzlich auf kontextuelles Looting. Wer also auf der Suche nach Munition ist, wird diese vermutlich eher in einem Sportfachgeschäft oder einer Polizeistation als in einer Metzgerei finden. So finden sich Medikits logischerweise auch in Krankenhäusern und nicht wahllos und zufällig in der Spielwelt verteilt. Dort, wo man die Gegenstände in der echten Welt finden würde, findet man sie auch in The Division.

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Untergrundmissionen

Im Gespräch mit dem Examiner zeigte sich der Producer schlichtweg beeindruckt von der Welt unter New York.

Als wir für die Recherche in New York waren, war allein schon die Erkundung des Untergrunds faszinierend. Da unten ist es wie Schweizer Käse, mit all den Versorgungsschächten, alten Weltkriegsbunkern, dem U-Bahnsystem; es ist beeindruckend. Es kommt einen fast vor wie zwei Städte übereinander.

Bei all der Begeisterung scheinen längere Ausflüge in den Untergrund fast schon zum Pflichtprogramm zu gehören. Potential für jede Menge Abwechslung wäre definitiv vorhanden.

So viel zu dem Interview. Ganz ehrlich, kurz vor der gamescom in Köln hätten wir nicht mehr mit derart vielen neuen Details gerechnet. Gefällt euch, was ihr gelesen habt? Wir bitten um eure Meinung!

Probleme bei der Entwicklung von The Division?

The Division: Probleme bei der Entwicklung?

Kurz nach der offiziellen Bekanntgabe der Verschiebung von Tom Clancy’s The Division ins Jahr 2015, sorgt nun eine Massive-interne Quelle erneut für Aufsehen. Geht es nach dem Informanten, sei selbst das Release in 2015 noch zu optimistisch.

Bereits Anfang Januar stand dieselbe Quelle im Gespräch mit Gamereactor und ließ die Fans aufhorchen. Sie behauptete, dass bisher nur die Engine laufe und das eigentliche Spiel erst noch entwickelt werden müsse, daher nicht vor 2015 erscheinen würde und sollte – zumindest mit Letzterem – Recht behalten.

Und exakt jene Quelle informierte die Kollegen nun abermals über den aktuellen Stand der Entwicklung. So habe man nicht nur Reflections und Red Storm Entertainment mit ins Boot geholt, Publisher Ubisoft soll auch das Budget deutlich erhöht haben, um ein fantastisches Endprodukt zu ermöglichen:

The Division ist ohne Zweifel eines der ambitioniertesten Projekte aller Zeiten und der Publisher hat diesen Umstand natürlich realisiert. Uns wurden mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt, wir stellen aktuell jede Menge neue Leute ein und wir bekommen viel Hilfe von anderen Ubisoft Teams, was auch nötig sein wird, wenn wir bis nächsten Herbst ein fertiges Spiel abliefern sollen. Allerdings denke ich, dass der Termin noch immer ein wenig zu optimistisch ist, da wir nach wie vor kein funktionierendes Spiel haben und mit Problemen konfrontiert sind, die Multiplayerkomponente auch nur in der Konzeptphase zum Laufen zu bringen. Andererseits sind beide Parteien, wir und der Publisher, extrem erfreut über die Game-Engine und Ubisoft wird diese selbstredend in vielen kommenden Titeln einsetzen.

Zudem gab es vor kurzem das Gerücht, Massive würde nach massivem Druck seitens Microsoft nun auf die Xbox One statt der PlayStation 4 als Leadplattform setzen. Gamereactor’s Quelle bestreitet diese Behauptung jedoch.

Das ist nicht richtig. Die PlayStation 4 hat die leistungsfähigere Hardware und wir tun uns bei der Entwicklung leichter. Die Snowdrop Engine funktioniert auf der PS4 einfach besser und selbst wenn uns Microsoft dazu drängt, die Leadplattform zu wechseln, so ist das etwas, was nicht geschehen ist.

Während der Unterhaltung mit der Quelle erfuhr man aber auch gute Neuigkeiten. So habe sich Massive bei den Animationen vor allem durch Uncharted 3 inspirieren lassen. Aktuell soll es mehr als 1.000 unterschiedliche Animationen nur für Bewegungsabläufe – wie etwa hinter einer Autotür oder einem Müllcontainer zu kriechen oder über einen Stein zu springen – geben. The Division soll so mit den besten Animationen aufwarten, die es je in einem Actionspiel zu sehen gab.

Wir geben zu, die Aussagen des Informanten sind in der Tat ein wenig beunruhigend. Allerdings darf man solche Gerüchte auch nicht überbewerten. Massive und Ubisoft versprechen für die in etwas mehr als drei Wochen stattfindende E3 jede Menge neues Material, spätestens dann können wir uns selbst vom aktuellen Zustand des Spiels überzeugen.