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PC-Grafik von The Division absichtlich nicht viel besser als auf Konsolen & Qualität auf Konsolen anpassbar (Update: Statement von Ubisoft)

Update

Grafikunterschiede

Dass Tom Clancy’s The Division auf allen Plattformen sehr gut aussieht, davon konnte man sich spätestens zur Beta vor zwei Wochen selbst ein Bild machen. Die PC-Version sah dabei erwartungsgemäß besser aus, als die Vertreter auf den Konsolen. Wie die Entwickler nun in einem Interview erklären, hält sich der Vorsprung des PCs jedoch aus Gründen der Fairness gegenüber PlayStation 4 und Xbox One in Grenzen. Die Konsolenfassungen lassen sich zudem grafisch stärker anpassen, als man es sonst gewohnt ist.

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Aus und vorbei: Ein Fazit zur The Division Closed Beta

Beta Fazit

Soeben fand der geschlossene Betatest von Tom Clancy’s The Division nach zweifacher Verlängerung sein Ende. Unzählige Zivilisten wurden gerettet, Cleaner besiegt und abtrünnige Rogue Agenten um die Ecke gebracht. Das erste Feedback von Spielern aus aller Welt ist größtenteils sehr positiv, doch natürlich lief in der Beta nicht alles rund. Allen voran sind Hacker und Cheater auf dem PC, sowie ein paar lästige Bugs auf allen Plattformen zu nennen. Wir ziehen ein erstes Fazit.

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Massive über die grafische Gleichstellung der einzelnen Versionen von The Division

Massive über die grafische Gleichbehandlung der einzelnen Versionen von The Division

In der jüngsten Vergangenheit haben wir erfahren, dass Massive Entertainment das Beste aus Xbox One und PlayStation 4 herausholen möchte, was die technische Brillanz von Tom Clancy’s The Division angeht. Im Videointerview mit OpenWorldGames ging Martin Hultberg nochmals etwas genauer auf das Thema ein und erklärt, warum man im Zusammenhang mit The Division besser nicht von Grafikdowngrades sprechen sollte.

Von Downgrading zu sprechen ist nicht angebracht. Wir möchten ein Spiel machen, dass auf allen Plattformen so gut wie möglich aussieht, also Xbox One, PlayStation 4 und PC. Daher denke ich ist der Begriff „Downgrade“ ein wenig verwirrend und seltsam, weil wir uns bemühen aus jeder Maschine das Maximum herauszuholen. Die Xbox One bekommt die nötige Aufmerksamkeit, die PlayStation 4 bekommt sie und auch der PC; natürlich mit unterschiedlichen Ergebnissen je nach verbauter Hardware.

Auf die Frage, ob alle Versionen dieselben Spezifikationen aufweisen würden, also beispielsweise 1080p oder 30 FPS, gab Hultberg zu verstehen, dass jede Fassung individuell behandelt wird. Bereits vor einigen Monaten haben wir jedoch gelernt, dass 30 FPS das Ziel auf den Konsolen seien.

Wir kümmern uns um jede Konsole, jede Plattform und dessen eigenständige Version. Wir nehmen nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner und die anderen [Versionen] müssen darunter leiden. Wir möchten eine tolle Erfahrung bei allen Formaten liefern.

Zudem ließ sich der IP Developer einen kleinen Hinweis auf eine mögliche Beta entlocken. Passend zu den neusten Gerüchten, wonach uns eine Beta im kommenden März ins Haus stehen könnte, erklärte Hultberg, dass es für das Team wichtig sei, Spieler in die Testphase einzubeziehen. Man würde zu einem späteren Zeitpunkt mehr dazu bekanntgeben. Eine indirekte Bestätigung? Warten wir es ab.

Kolumne: Warum ich den Ausdruck „Grafik-Downgrade“ einfach nicht mehr hören kann

Kolumne

Kolumne

Nachdem die erste Kolumne zum Thema Fahrzeuge in The Division ganz gut ankam und meine Gedanken sogar größtenteils mit deren Massive’s übereinstimmten, dachte ich mir wäre es an der Zeit, eine weitere Kolumne zu veröffentlichen. Diesmal geht es um ein Thema oder vielmehr um einen Begriff, der für mich gute Chancen auf das Unwort des Jahres hat: Grafik-Downgrade. Ich kann es einfach nicht mehr hören. Daher ein Versuch der Erklärung und Entkräftung dieses Ausdrucks.

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Doch kein Grafik-Downgrade für The Division?

Kein Grafikdowngrade für The Division

Vor wenigen Tagen sorgte das – nach unseren Einschätzungen – mehr als zweifelhafte Gerücht, The Division wäre bereits einem Grafik-Downgrade unterzogen worden, bei den Fans für ziemlich viel Unmut und teils wüsten Anschuldigungen gegenüber Ubisoft. Nun nahm sich Massive Entertainment’s Community Developer Antoine Emond der Sache an und versuchte via offiziellem Statement im Ubisoft-Forum und einer Absage an etwaige Downgrades ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen.

Wir haben nicht die Absicht, dem Spiel ein „Downgrade“ zu verpassen. Was man auf der E3 gesehen hat ist das, von dem wir überzeugt sind, dass es der finalen [grafischen] Erfahrung auf der Xbox One entsprechen wird.

Wie zudem bekannt sein dürfte liegen Massive’s Wurzeln mit Ground Control und World in Conflict bei der Entwicklung von PC-Spielen. Wir kennen und lieben den PC. Die PC-Version wird keine Portierung, sondern eine vollwertige, optimierte Version mit der Performance und grafischen Finesse, die der PC-Plattform würdig ist!

Unsere oberste Priorität hat das Abliefern der besten Erfahrung auf allen Plattformen.

Die nächsten Monate werden zeigen, ob das Statement nur die Wogen glätten sollte oder ob man tatsächlich eine derartige Grafikpracht auf allen Systemen gleichermaßen umsetzen kann. Fairerweise muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass es absolut üblich ist, wenn sich Spiele mit fortschreitender Entwicklung grafisch verändern. Optimierungen sind schlichtweg nötig; denn was nützt das schönste Spiel, wenn es am Ende auf der vorgegebenen Hardware nicht vernünftig spielbar ist?

Was ist eure Sichtweise zu den Downgrade-Vorwürfen und dem nun vorliegenden Statement? Gern hören wir eure Meinung; entweder direkt unter diesem Artikel als Kommentar oder in unserem Forum.

Massive’s Ryan Barnard: Sorgen um die Grafikqualität sind nicht ungewöhnlich

Ryan Barnard

Nachdem vergangenen Samstag das Gerücht aufkam, The Division könnte bereits einem Grafik-Downgrade unterzogen worden sein, war der Unmut in der Community groß. Wenige Tage zuvor führte der YouTuber Angry Joe ein Interview mit Ryan Barnard, seines Zeichens Game Director bei Massive Entertainment. Dieser berichtete, dass Sorgen der Gaming-Community über die grafische Qualität von Spielen nichts Ungewöhnliches seien.

Ich denke es ist ein Problem, wenn man eine Engine wie Snowdrop hat, bei der der Detailgrad derart hoch ist. Selbstverständlich macht man sich dann Sorgen.

Man hätte bei Massive vor allem in diesem Jahr sehr hart daran gearbeitet, die gezeigte Grafikqualität auf allen Plattformen – PC, PlayStation 4 und Xbox One – zu realisieren. Geht es nach Barnard, könnte für die PC-Version, die keine einfache Portierung werden soll, sogar noch Luft nach oben sein, was die optische Qualität des Titels anbelangt.

Mehr zur optisch opulenten Snowdrop Engine erfahrt ihr auf der entsprechenden Info-Seite.

Gerücht: The Division mit Grafik-Downgrade?

The Division bereits mit Grafik-Downgrade?

Zugegeben, es ist kein schönes Thema, das zuletzt bei Watch Dogs für viel Gesprächsstoff sorgte: Grafik-Downgrades bei Videospielen. Doch nun müssen wir dieses Thema auch im Zusammenhang mit The Division ansprechen. Die Webseite WhatIfGaming.com stand nach eigenen Aussagen in Kontakt mit einem Massive-Mitarbeiter aus der Grafikabteilung. Dieser habe es satt, dass Publisher immer große Versprechungen machen, um dann am Ende das offensichtliche Downgrade schönzureden.

So berichtet der Mitarbeiter, dass die zuletzt auf der E3 gezeigte Version auf dem PC lief, bereits einem leichten Downgrade unterzogen wurde und weitere Anpassungen folgen würden. Nachfolgend haben wir einen Teil der Aussagen der angeblichen Quelle übersetzt. Uns kommt es jedoch so vor, als wurde hier ein ursprünglich über Watch Dogs verfasster Text einfach auf  The Division umgeschrieben, passen einige Textpassagen doch eindeutig besser zu dem Open-World-Titel von Ubisoft Montreal.

Wir haben den Zuspruch, den wir auf die Demo der PC-Version, die wir während der E3 gezeigt haben, sehr genossen. Momentan bekommen wir viel Druck von Seiten der Publisher. Die Erfahrung auf den Konsolen solle nicht so sehr unterschiedlich ausfallen, damit die Leute nicht denken, die Next-Gen Konsolen seien nicht so stark wie ein PC. Das ist möglicherweise das, was bei Ubisoft Montreal geschehen ist. Ich denke, dass Änderungen, die der Stabilität zugute kommen definitiv wichtig sind, diese aber nicht am Entfernen vieler verbesserter Effekte Schuld haben können.

Aktuell sieht es so aus, dass wir bereits ziemlich viele Screen Space Reflections aus dem Spiel genommen haben und arbeiten, dank des tollen Unified Memory der Konsolen, so gut es geht am Asset Management. Natürlich müssen wir auch Online-Server einsetzen und daher eine entsprechende Synchronisierung schaffen. Bessere Grafik führt zu einer höheren Latenz, weshalb wir sie weiter runterdrehen müssen. Für mich sieht es immer noch gut aus, aber nicht so gut wie bei der offiziellen Enthüllung. Ich bin mir sicher, je näher wir dem Release kommen, desto offensichtlicher wird vor allem den PC-Spielern der Unterschied bei den Konsolenversionen von Spielen mit SD (Snowdrop) auffallen. Das wollte ich schreiben und loswerden, denn es liegt definitiv nicht nur an der Stabilität, auch die Marketingpolitik nimmt eine große Rolle dabei ein.

[…] Man wird auch nie offen kommunizieren was aus dem Spiel entfernt wurde, weil es in Hinblick auf die Rechte der Konsumenten dafür einfach kein Gesetz gibt. Wenn wir als Entwickler Informationen an die Konsumenten weitergeben würden, wie zum Beispiel „Partikelrauch ersetzt durch 2D Layer Simulation in 3D Raum, Partikel von allen Explosionen entfernt, Explosionsradiusmultiplikator auf 20-fach heruntergesetzt, haben x Bäume und Zivilisten entfernt, etc.“ würde man die Verkäufe gefährden […].

Uns selbst ist bei dem kürzlich veröffentlichten E3 Gameplaymaterial kein Downgrade aufgefallen, zudem erscheint uns der Text – wie eingangs erwähnt – getürkt zu sein. Somit sollte dieses höchst spekulative Gerücht keinesfalls zu ernst genommen werden. Wie seht ihr das Thema Grafik-Downgrade? Gerne hören wir eure Meinung dazu im Forum oder als Kommentar zu diesem Artikel.