Beiträge abgelegt unter: DayZ

Neue Details zum PvP-Modus von The Division

Martin Hultberg über PvP in The Division

Auch wenn die Game City in Wien nicht mit neuem Gameplaymaterial zu Tom Clancy’s The Division aufwartet, so wurden zumindest ein paar neue Infos zum PvP-Modus zutage gefördert. In einem Interview der österreichischen Gaming-Webseite BeyondPixels mit Massive’s Martin Hultberg gab dieser zu verstehen, dass das Betreten einer Dark Zone nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass es auch zu einem Schusswechsel kommt.

Bislang kennen wir die Dark Zones als die zentralen Areale für Kämpfe zwischen menschlichen Spielern. Hultberg gab nun zu verstehen, dass das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Teams auch friedlich vonstattengehen kann. Er vergleicht diese Mechanik mit DayZ. Auch in The Division werde es die Möglichkeit geben, mit anderen Teams zu kommunizieren und so abzuklären, ob sie Freund oder Feind seien. Dies soll eine noch beklemmendere Atmosphäre schaffen; Spieler sollen sich nie sicher sein, wem sie in den Dark Zones begegnen. Auch größere Gefechte zwischen mehreren Gruppen sind so denkbar.

Schon seit Längerem fragen wir uns, wie die Story von The Division solche Situationen erklären wird. Schließlich gehören alle Agenten der SHD an. Wieso bekämpft man sich dann also gegenseitig? Hultberg gab zu verstehen, dass es eine geschickte Wendung in der Geschichte gibt, welche die gegenseitigen Kämpfe erkläre. Allerdings möchte er keine Details dazu verraten.

Gefällt euch die Idee, sich in den Dark Zones frei entscheiden zu können, ob man kämpfen möchte oder nicht? Wie immer hören wir gern eure Meinung dazu.

The Division von I Am Legend inspiriert

I Am Legend

Tom Clancy’s The Division spielt bekanntlich in einer der beliebtesten Metropolen der Welt: New York. Diese stand bereits vielen Spielen und Filmen Pate, doch so wie im Online-Rollenspiel-Shooter der Schweden von Massive Entertainment, gab es den Big Apple noch nicht in einem Spiel zu sehen. Die Inspiration holten sich die Entwickler zum Teil von „I Am Legend“, verriet Fredrik Rundqvist im Interview mit IGN.

Neben der Darstellung des sich in einem desolaten Zustand befindlichen Manhattan und anderer Stadtteile, wird der Spieler auch das Innere zahlreicher Gebäude, U-Bahn-Schächte sowie -Stationen entdecken und dank Letzterer die unbekannte, dunkle Seite New Yorks kennenlernen dürfen. Der extrem hohe Detailgrad kann nicht zuletzt dank der leistungsstarken Snowdrop Engine umgesetzt werden.

Die Inspiration für das Szenario fand Massive unter anderem bei dem Hollywoodstreifen „I Am Legend“ mit Will Smith in der Hauptrolle, den – so die Aussage Rundqvists – sich das Team gut zehn Mal angesehen hat. Im Gegensatz zum Film, der drei Jahre nach dem Ausbruch eines tödlichen Virus spielt, sind in The Division erst wenige Wochen vergangen. Dementsprechend ist auch die Stadt noch deutlich besser in Schuss und nicht völlig ausgestorben.

Randnotiz

Im Interview wird zudem angesprochen, dass man The Division aufgrund ähnlicher Mechaniken von Looting und Crafting am ehesten mit DayZ vergleichen könne. Leider wurde diese von IGN ungünstig verfasste Aussage im Nu von einigen Spieleseiten für Schlagzeilen im Stile von „The Division wird ein zweites DayZ“ missbraucht. Wir möchten euch daher an dieser Stelle an die bisherigen Aussagen der Entwickler erinnern. Man hole sich durchaus Inspiration bei anderen Titeln und denke über Survival-Elemente nach, The Division werde jedoch kein Survival-Spiel im Sinne eines DayZ. Dies sei nur nochmal erwähnt um eine eventuell entstehende Verunsicherung im Keim zu ersticken.