Release von The Division erst 2015?

Release erst 2015?

Bislang stand Ende 2014 als möglicher Releasetermin von The Division im Raum. Nun scheint es jedoch, als wäre Ubisoft bei der Bekanntgabe des besagten Release-Zeitfensters etwas zu optimistisch gewesen. Geht es nach den Kollegen von gamereactor.eu, die über die Feiertage die Möglichkeit hatten, ein paar Worte mit den Entwicklern zu wechseln, soll ein nicht näher genannter Mitarbeiter von Massive Entertainment bestätigt haben, dass aus dem angepeilten Release im Jahr 2014 definitiv nichts mehr wird.

Die Engine des Spiels arbeitet gut – sie ist noch nicht fertig, aber sie arbeitet gut. Allerdings haben die Entwicklungsarbeiten am Spiel an sich gerade erst begonnen. Wenn ich ehrlich bin, mutet es lachhaft an, dass Ubisoft mit einem Releasetermin 2014 an die Öffentlichkeit gegangen ist. Wir werden niemals in der Lage sein, The Division in diesem Jahr zu veröffentlichen. Es ist ein riesiges Projekt und wir haben noch einen weiten Weg zu gehen.

Ubisoft selbst wollte die aktuellen Gerüchte rund um die mögliche Verzögerung nicht kommentieren.

Bekommt The Division einen Hauptbösewicht?

The Division mit Hauptbösewicht?

Ein Interview des Official PlayStation Magazine hat ein interessantes Detail zu Tage gefördert. So sollen es die Spieler in The Division anscheinend nicht nur mit den Folgen eines Bio-Terror-Angriffs und der daraus entstandenen Pandemie zu tun bekommen, eventuell wird es auch einen Hauptbösewicht geben. So erklärt Game-Director Ryan Barnard von Massive Entertainment, dass es in Tom Clancy Spielen immer einen Bösewicht geben würde. Aus diesem Grund sei es durchaus denkbar, dass es auch in The Division einen fiesen Hauptwidersacher geben könnte, der hinter dem ganzen Chaos steckt. Weitere Infos wollte Ryan dazu jedoch nicht preisgeben.

Next-Gen Power vorgestellt: Snowdrop Engine

Snowdrop Engine

Mit einem beeindruckenden Showcase-Video hat Massive Entertainment heute die eigens für The Division entwickelte Snowdrop Engine vorgestellt. Wir verraten euch sämtliche Details.

Snowdrop Showcase Trailer

Download in HD 1080p

Snowdrop Next-Gen Engine (englisch) [155,3 MB | 511 Klicks]

Was macht Snowdrop so einzigartig?

Es sind vor allem die unzähligen kleinen Details, wie die wohl berühmteste “schließende Autotür” der Welt aus der E3-Demo. Diese Details helfen, den Spieler optimal in das Spiel-Universum einzubinden. Genau das ist es auch, was die Entwickler von Massive Entertainment für The Division wollen.

The Division Snowdrop Meme

Das Belichtungssystem, inspiriert durch Filmproduktionstechniken, ist es eines der gewaltigsten Features, das die Spielererfahrung verbessern wird. Es fängt Licht realistisch ein, was bedeutet, dass jede Änderungen in der Spielumgebung Einfluss auf das Licht haben wird. Das Tolle ist, dass das nicht nur auf die Innen- und Außenbelichtung zutrifft, sondern auch auf die Tageszeit. Kann eine chaotische Stadt bei Nacht noch gefährlicher werden?

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Es ist leicht, sich die Möglichkeiten vorzustellen, die ein realistisches Belichtungs- und Partikelsystem der Spielerfahrung einbringt. Des Weiteren, Dank des Snowdrop Shader Systems, werden die Umgebungsoberflächen während des Gameplays mit dem Wetter wechseln. Wie ihr seht, kann Schnee auf beeindruckende Art und Weise schmelzen.

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Snowdrop macht einen großartigen Job darin, die Echtheit der Umgebung auf ein völlig neues Level zu heben, während es weiterhin ein spannendes Spielerlebnis abliefert. Die Gebäude-Technologie z.B. erlaubt es den Entwicklern, eine sehr detaillierte und realistische Stadt im großen Maßstab zu bauen. New York City ist so unterschiedlich und das Team möchte, dass die Spieler vollkommen von dieser riesigen, detaillierten Welt eingenommen werden.

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Um alles zusammenzufassen: Es soll eine wirklich detaillierte, atemraubende, abwechslungsreiche und umfassende Welt erschaffen werden, die auf das Handeln der Spieler reagiert.

Wie wird das Zerstörungssystem funktionieren?

Massive Entertainment wollte von Anfang an ein qualitativ hochwertiges Zerstörungssystem haben. Dank Snowdrop aber, steht man jetzt mit dem bis heute realistischsten Zerstörungssystem da.

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Man hat mit Verfahrenstechniken ein instinktives und akkurates Zerstörungssystem gebaut; es reagiert unterschiedlich, je nach den physikalischen Kräften, die am Werk sind. Wenn zum Beispiel Glas oder Holz zersplittert, wird es die Realität immitieren, wie man es nie zuvor gesehen hat.

Wie wird es auf dem PC aussehen?

Massive hat seine Wurzeln in der PC-Entwicklung. Das Team arbeitet hart und will sichergehen, dass es eine sehr hohe Qualität bei der PC-Erfahrung bieten kann. Die PC-Version wird keine schnöde Portierung der Konsolenfassungen sein, sondern eine vollwertige, optimierte Version! Das Studio will das bestmögliche Spiel entwickeln, unabhängig von der Platform, auf der man spielt.

Impressionen

Die Rolle von Wasser & Nahrung

Wasser & Nahrung

In Tom Clancy’s The Division wird das Sammeln von Nahrung und Wasser eine große Bedeutung haben, jedoch nicht überlebensnotwendig sein. Unter anderem wirken sich beide Ressourcen auf den Handel auf dem Schwarzmarkt aus.

Es wird viele Faktoren geben, die das Leben der Charaktere in The Division bestimmen und beeinflussen. Dazu zählt auch das Aufspüren und Sammeln von Nahrung sowie Wasser. Das geht aus einem aktuellen Interview des Magazins The Examiner mit dem Design-Director Axel Rydby von Massive Entertainment hervor.

Dieser stellte jedoch klar, dass Nahrung und Wasser nicht für das direkte Überleben notwendig sind, da The Division kein knallhartes Survivalspiel sei. Dennoch spielen diese Dinge eine wichtige Rolle – zum Beispiel beim Handel auf dem Schwarzmarkt.

Der Spieler muss nicht nur nach draußen gehen und nach Nahrung sowie Wasser suchen. Diese Dinge werden sogar zu einer sehr wichtigen Ressource, die unter anderem beim Handeln zum Einsatz kommt. Doch wir wollen den Spieler nicht dazu zwingen, unbedingt etwas essen oder trinken zu müssen, nur um zu überleben. Dennoch werden diese Dinge sehr wichtig sein. Wenn man das Spiel startet, hat der Charakter nur eine kleine Tasche bei sich. Wenn er diese aktiviert, ist es das einzige, was er wirklich mit sich trägt. In dieser Tasche befinden sich Versorgungsgüter für zirka 72 Stunden. Er hat seine Waffen und seine Ausrüstung – und nur damit beginnt er.

Ubisoft will Wiederbelebung des Community-Gedanken in Online-Spielen

Community-Gedanke in Online-Spielen

Im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite oxm.co.uk ging Ubisoft-Mitarbeiter Ryan Barnard auch auf The Division ein und erklärte, dass man sich mit diesem das Ziel auf die Fahnen geschrieben habe, die seiner Meinung nach mittlerweile tote Community in Online-Titeln wiederzubeleben – oder ihr wenigstens endlich wieder einen Sinn zu geben.

Eines meiner persönlichen Ziele bei The Division ist das Wiederbeleben einer Community. Die Spiele haben sie verloren. Die Leute haben Angst, in Spielen zu sprechen, da sie von zwölfjährigen Kindern angebrüllt werden, die über ihre Mütter oder sonst etwas herziehen. Die Community in Online-Titeln ist verschwunden, sie ist tot. Und das ist zu einem großen Teil darauf zurückzuführen, dass man nur noch Google und YouTube benutzen muss. Oder die Spiele selbst sagen einem ganz genau, wie etwas angegangen wird. Es ist keine Interaktion zwischen den Spielern vorhanden. Ich persönlich möchte, bevor das Spiel draußen ist, so wenig wie möglich sagen, damit die Leute es spielen, eine gute Zeit haben und alles für sich selbst entdecken.

Klingt nach einem vernünftigen Vorhaben. Allzu oft hat man das Gefühl ein Spiel zu spielen und dabei alles schon zu kennen. Nun gilt es abzuwarten, ob das Vorhaben gelingt. Auf unsere Unterstützung kann Ryan auf jeden Fall zählen.

Ausrüstungsgegenstände vorgestellt

Ausrüstung

Auf dem offiziellen The Division Blog verrät Ubisoft jede Menge Details zu diversen überlebensnotwendigen Ausrüstungsgegenständen. Dazu gesellen sich auch ein paar neue Konzeptbilder zur Entstehung von Tom Clancy’s The Division. Bei der Ausrüstung handelt es sich zum Beispiel um Rucksäcke für die Agenten, aber auch um ihr Kommunikationsgerät und ihre Smartwatch.

Die Bilder und sämtliche Informationen zur Ausrüstung, erfahrt ihr auf der eigens dafür eingerichteten Info-Seite.

Spielwelt von Anfang an frei zugänglich

Spielwelt frei begehbar

Schon seit der offiziellen Ankündigung ist bekannt, dass der Online-Rollenspiel-Shooter Tom Clancy’s The Division eine offene SpielweltNew York – bieten wird. Allerdings war bisher nicht genau bekannt, ob es bezüglich der Erkundung gewisse Einschränkungen geben wird. Dazu nahm jetzt Ryan Barnard von Ubisoft Massive im Gespräch mit dem Magazin EDGE Stellung.

Demnach wird die Welt von Beginn an frei begehbar sein. Allerdings kann und wird es dabei mehrmals vorkommen, dass die Spieler mit ihren Charakteren bei den Erkundungsgängen auf Gegner treffen, die deutlich stärker sind als sie selbst. Das Level der Feinde ist demnach nach von Beginn an festgelegt, so dass einige Gebiete zu Beginn zwar prinzipiell zugänglich aber in der Praxis nicht wirklich begehbar ist – zumindest nicht ohne das Risiko eines schnellen Bildschirmtods einzugehen. Geht es nach Barnard, gehören diese Erfahrungen zum Erlebnis eines Rollenspiels dazu.

The Division voraussichtlich kein Free2Play

Bezahlmodell

Noch ist unklar, mit welchem Zahlungsmodell The Division erscheinen wird. Was viele befürchteten, wurde nun offiziell so gut wie ausgeschlossen. Soll es nach Ubisoft-Boss Yves Guillemot gehen, wird The Division kein Free2Play Titel. Ein Glück, artet dieses Modell doch allzu oft in Pay2Win aus.

Das alteingesessene Abo-Modell wird von den Herstellern, aber auch immer mehr Spielern immer weniger gerne gesehen. Möglich wäre es zwar, ist jedoch unwahrscheinlich. Alternativ könnte das Buy2Play Modell zum Einsatz kommen, wie etwa bei Guild Wars 2 oder dem ähnlich gelagerten Defiance. Dazu würde auch Guillemots Aussage passen, dass man sich durchaus den ein oder anderen Punkt aus dem Free2Play-Bereich ansehe, womit Item-Shops und Mikrotransaktionen gemeint sein könnten – in Kombination mit einem zu zahlenden Vollpreis, aber keinen monatlichen Gebühren. Als Bestätigung will das der CEO aber auch nicht verstanden wissen.