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The Division 2: Details und Infos zur Gunner-Spezialisierung sowie Titelaktualisierung 4

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Gestern präsentierte man uns die vierte Spezialisierung von Tom Clancy’s The Division 2, den Richtschützen. Seit heute kann der Gunner auf dem PTS angespielt werden. In State of the Game stiegen die Entwickler etwas tiefer in die Materie ein und plauderten weitere Details rund um die Spezialisierung sowie Änderungen und neue Features von Titelaktualisierung 4 aus.

Wer unseren Artikel vom heutigen Morgen bereits gelesen hat, weiß, dass sich mit dem nächsten Update einige Dinge ändern werden. Während des SotG-Livestreams konnte Host Hamish Bode einige zusätzliche Details sowie Hintergrundinformationen aus Fredrik „The Weapon Guy“ Thylander herausquetschen. Wir fassen die neuen Erkenntnisse zusammen.

Aktuelles

Bevor wir uns Title-Update 4 widmen, kurz und knapp ein paar aktuelle Themen. Zuletzt kam es vermehrt zu Meldungen, dass es bei den Konsolenversionen ein Problem hinsichtlich der Präzision der Waffen gebe. Tests im Schießstand der Operationsbasis würden belegen, dass nicht alle verschossenen Kugeln eines Magazins vom Server gezählt werden und so wertvoller Schaden verloren gehe. So zeigte der Schießstand bei einem komplett leer geschossenen Magazin der Schnatterente, die über 60 Schuss verfügt, beispielsweise nur 56 Schuss an.

Die Entwickler haben sich der Thematik angenommen und das vermeintliche Problem untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass unsichtbare Elemente des Schießstands die Kugeln teilweise blockieren. Dies geschieht auf allen Plattformen und führt zum falschen Zählergebnis der Schießstand-Anzeige. Sie bestätigten zugleich, dass dies nur auf dem Schießstand auftritt und zu keiner Zeit ein Problem war oder ist, das im Rest des Spiels auftritt.

Am Donnerstag, den 6. Juni werden keine Wartungsarbeiten abgehalten, da Schweden seinen Nationalfeiertag feiert und sich das Team bei Massive eine Auszeit nimmt. Je nach Bedarf kann es aber dazu kommen, dass dafür am Freitag eine Wartung durchgeführt wird. Sollte es dazu kommen, werden die Entwickler uns rechtzeitig über die sozialen Kanäle informieren.

Der Richtschütze, der seit gestern auf dem PTS spielbar ist, sollte eigentlich direkt für alle Spieler freigeschaltet sein; die Aufgaben der „Besonderen Feldforschung“ sind nur optional. Aufgrund eines Fehlers war dies bis zum Abend leider noch nicht der Fall. Doch anhand einer zweistündigen PTS-Wartung ab 19 Uhr wird ein kleiner Fix verteilt, der euch dann ohne Umschweife auf die Minigun zugreifen lässt.

Spezialisierungen

Das große Thema von Titelaktualisierung 4 sind die Spezialisierungen. Nicht nur, dass die in der deutschen Version etwas unglücklich „Richtschütze“ getaufte, vierte Spezialisierung eingeführt wird, auch die altbekannten drei Exemplare werden generalüberholt.

Richtschütze

Der Gunner, so die englische Bezeichnung, wurde zu einem Zeitpunkt geschaffen, als die übrigen drei Spezialisierungen bereits existierten. Das Feedback der ersten Monate half den Entwicklern dabei, ihre Vision von den Besonderheiten, die eine Spezialisierung ausmachen sollen, zu konkretisieren. So dreht sich beim Richtschützen alles um Kugeln, Kugeln und nochmals Kugeln. Es geht darum, auf dem offenen Feld stehen zu bleiben und ein Höllenfeuer loszulassen. Von passiver Natur sind seine Boni für Gruppenmitglieder, die sich vor allem um die Versorgung mit frischer Munition drehen. Möglich machen das neben der Minigun als individuellen Waffe und der speziellen Kampfschaum-Granate, die es erlaubt, Gegner an Ort und Stelle festzukleben, auch gesonderte Talente des Skill-Trees der Spezialisierung.

So erlaubt es ein Talent in der höchsten Ausbaustufe, die Nachladegeschwindigkeit bei jedem dritten Nachladen um 50% zu verkürzen. Ein anderes Talent belohnt die Spieler, wenn sie still stehen und auf der Stelle ausharren. Gruppenmitglieder erhalten Munition für ihre individuellen Waffen, wenn sie mehrere Gegner töten ohne zwischendurch den Finger vom Abzug zu nehmen.

Mit dem Gunner findet also die erste schwere Waffe ihren Weg ins Division-Universum. Auch wenn viel auf Glaubwürdigkeit geachtet wird, der Spaß steht an erster Stelle. Daher wird die Minigun über eine unrealistisch kurze Nachladezeit verfügen, doch nur so können die Entwickler dem „Spray and Pray“ Motto des Gunners treu bleiben. Seine exklusive Skill-Variante erweitert den Impuls. Der Banshee-Schrei ist eine Art trichterförmige Schallwelle, die die Fertigkeit von sich gibt und durch Halten der Skill-Taste für eine größere Reichweite aufgeladen werden kann.

Sie löst im PvE den „verschwommene Sicht“ Status-Effekt aus, um Gegner aus der Deckung zu treiben und sie anschließend mit der Minigun zu durchlöchern. Im PvP wird stattdessen der „gestört“ Status-Effekt herangezogen, um die Balance nicht zu gefährden. Zudem ist der sich aufbauende Kegel des Banshee-Schreis für andere Spieler sichtbar, damit man nicht ganz ohne Zeit zur Vorbereitung im Kampf landet.

Änderungen für alle Spezialisierungen

Mit Titelaktualisierung 4 wird es auch zu einigen Änderungen an den bestehenden drei Spezialisierungen kommen. Sie alle erlauben nun die Investition von Punkten in Waffenschaden-Boni für alle sieben Waffengattungen, anstatt eine bestimmte Anzahl an Gattungen vorzugeben. Dafür stehen allerdings nur 45 Punkte zur Verfügung, was den Spieler dazu zwingt sich für die ein oder andere Gattung zu entscheiden. Auf diese Weise soll der Spagat gelingen die Buildvielfalt zu fördern, dennoch aber der grundlegende Charakter der Spezialisierungen erhalten bleiben.

Hinzu kommt, dass nur dann die spezielle Waffen-Mod der jeweiligen Spezialisierung freigeschaltet wird, wenn man alle drei Stufen des Waffenschaden-Bonus der für sie typischen Gattung freischaltet. Im Falle des Gunners gelangt man also nur an die extra große Munitionstasche, wenn man auch 3x 5 Punkte in den LMG-Schaden investiert.

Das System, wie man Munition für die individuellen Waffen gelangt, wird ebenfalls leicht abgewandelt und dabei zugleich deutlich transparenter gestaltet. Zukünftig gibt ein kleiner Balken links von der Munitionsanzeige darüber Aufschluss, wie kurz man davor steht, eine weitere Kugel für die individuelle Waffe der gewählten Spezialisierung zu erhalten. Sobald der Balken komplett gefüllt ist, gibt es eine Kugel und der Balken setzt sich zurück. Dieser füllt sich dabei sowohl durch eigene Tötungen als auch die von Gruppenmitgliedern. Beschleunigt wird das Prozedere durch das Ausnutzen der Talente der Spezialisierungen; abermals durch den Spieler selbst oder seine Gruppe.

Damit die altbekannten Spezialisierungen dem Richtschützen im Hinblick auf den Schaden ihrer individuellen Waffe in nichts nachstehen, wird es zu großzügigen Buffs für das TAC.50 Scharfschützengewehr und die Armbrust kommen. Letztere soll dann auch bei Elite-Gegnern in jedem Fall mit einem einzigen Bolzen den Teil der Rüstung knacken, in dem er steckenbleibt.

Skill-Builds

Am Rande erwähnt wurde auch das Sorgenkind der aktuell unterrepräsentierten Skill-Builds. Es sei ein großes und wichtiges Thema für die Entwickler, dem man derzeit viel Aufmerksamkeit schenkt. Für Titelaktualisierung 4 dürfe man noch keine großartigen Änderungen erwarten – dafür war die Zeit einfach zu knapp. Doch schon in naher Zukunft werde man über konkrete Pläne sprechen können.

Mods, ODZ & Exotics

Ebenfalls in State of the Game angesprochen wurden die geplanten Änderungen an den allgemeinen Ausstattungs-Mods, der besetzten Dark Zone (Occupied Dark Zone = ODZ) und dem neuen exotischen Gear. All diese Punkte haben wir schon in unserem vorherigen Artikel ausführlich erläutert, weshalb wir euch an dieser Stelle auf eben jenen Artikel verweisen möchten.

Zum vorherigen Artikel »

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2 Kommentare

  1. Gattzu 6. Juni 2019, 12:55 Uhr

    Ich hoffe man kann den Exotischen Holster dann auch mit den Waffen kombinieren. Oder geht wieder nur ein Exotisches Teil.

    • jackennils MYD.net 6. Juni 2019, 13:03 Uhr

      Ein exotisches Gear-Item und eine exotische Waffe gleichzeitig.