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Kolumne: The Division 2 und die Schwierigkeit der richtigen Schwierigkeit

Kolumne

Es ist ein sensibles und heikles Thema zugleich. Während einige Spieler den Schwierigkeitsgrad von Tom Clancy’s The Division 2 als genau richtig empfinden, fühlen sich andere Agenten unterfordert, manche hingegen sogar überfordert. Mit dieser Kolumne möchte ich meine Sichtweise schildern und zugleich erläutern, weshalb ich glaube, dass auch das Loot eine wichtige Rolle dabei spielt.

Zugegeben, der letzte Beitrag dieser Art liegt schon eine Weile zurück, doch dieses Thema schwirrt mir nun schon seit einiger Zeit im Kopf herum und ich musste es einfach – zumindest digital – zu Papier bringen. Ich selbst sehe mich aktuell als betroffen an. Mir ist The Division 2 seit dem überraschenden Update vom 18. April deutlich zu einfach und die Richtung in die wir uns zu bewegen scheinen, gefällt mir ganz und gar nicht. Ich bin besorgt!

Rückblick

Vor dem Release standen die Zeichen ganz gut, dass sich The Division 2 tatsächlich mehr wie ein waschechter Deckungsshooter spielen könnte. In der Theorie sollte schon Teil 1 dieser Gattung angehören, ein jeder Kenner des Vorgängers weiß allerdings, dass dies eigentlich nie der Fall war. Als dann die Beta von The Division 2 startete, konnte man sich zum ersten Mal davon überzeugen, dass es tatsächlich so kommen würde. Die Gegner waren tödlich und Deckung essentiell. Das Spielgefühl war erfrischend anders und zugleich vertraut. Ich war mehr als nur angetan davon, denn es fühlte sich genau so an, wie ich es mir schon seit Jahren gewünscht hatte.

Dieses Gefühl hielt glücklicherweise auch nach dem Release im März an. Selbst in den höheren Levels und den Welträngen, die man aus der Beta nicht kannte, fühlte man sich nie zu übermächtig oder gnadenlos unterlegen. Dann kam leider der besagte 18. April 2019 und die fatale wöchentliche Wartung dieses Donnerstagmorgens. Ich erinnere mich gut an den Moment, als ich die Patchnotes für meinen Artikel ins Deutsche übersetzte:

Die allgemeine Schwierigkeit wurde auf „Schwer“ deutlich, auf „Herausfordernd“ etwas und auf „Heroisch“ kaum reduziert.

Die Notwendigkeit einer deutlichen Senkung der Schwierigkeit auf „Schwer“ war mir völlig schleierhaft. Leichte Anpassungen der höheren Schwierigkeitsgrade hätte ich als temporäre Lösung verstanden. Immerhin wurde zu diesem Zeitpunkt ein KI-Bug, der für übermäßige Aggressivität einiger NPCs sorgte, heiß diskutiert. Das immense Ausmaß dieser Korrektur wurde mir selbst noch am selben Abend bewusst.

So ging es nach Feierabend wie üblich mit meinen Jungs der Justice in Blue nach Washington D.C. und der Plan lautete, die wöchentliche Invasion abzulaufen. In schweren Einsätzen spürten wir keinen Unterschied mehr zum normalen Schwierigkeitsgrad. Anschließend stellte ich heimlich eine Mission von herausfordernd auf heroisch um. Nach dem Abschluss fragte ich meine Jungs, welchen Schwierigkeitsgrad wir ihrer Meinung nach gerade absolvierten. Die Verwunderung war groß. Keiner kam auf die Idee, wir hätten uns heroisch geschlagen. Dass dies gerade die bis dato größte Herausforderung des Spiels gewesen sein sollte, wollte man mir fast nicht glauben.

Die goldene Mitte finden

Dass andere Spieler erfreut über die Senkung der Schwierigkeit waren und dass es auch Spieler gibt, die jetzt noch Probleme mit dem Abschluss der Einsätze haben, ist indes völlig klar. The Division 2 ist im direkten Vergleich mit dem Vorgänger deutlich komplexer. Es gibt wesentlich mehr Talente in verschiedenen Kategorien, die Marken-Sets erlauben schon in der Levelphase clevere Kombinationen und auch die Rekalibrierung spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Optimierung der Ausstattung.

Üblicherweise teilt sich die gesamte Spielerschaft in einzelne Kategorien auf. Das Fundament bildet eine breite Masse an Gelegenheitsspielern, dann folgt ein reduzierter Anteil an Spielern, die sich deutlich stärker mit der Materie befassen und den Abschluss bilden wenige Spieler, die sich bis ins kleinste Detail mit den Mechaniken auseinandersetzen und ihre Builds vollends zu optimieren versuchen.

Als Entwickler setzt man sich natürlich das Ziel, möglichst alle Zielgruppen gleichermaßen anzusprechen. Aus diesem Grund gibt es schließlich auch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade. Doch genau hier, beim Finden der goldenen Mitte, sehe ich das Problem von The Division 2, das augenscheinlich die Fehler des ersten Teils wiederholt. Das Spiel wird schon jetzt, nur wenige Wochen nach Release, immer einfacher. Wer an den Vorgänger zurückdenkt, weiß, dass man spätestens mit der Einführung der geheimen Classified Gear-Sets problemlos durch jede Mission rennen konnte. Deren Boni waren zu stark, die Gegner zu harmlos und damit die Charakteristik eines Deckungsshooters gänzlich abhanden gekommen.

Keine Frage, die breite Masse soll und muss Spaß am Spiel haben und alle Aktivitäten abschließen können. Aber weshalb müssen Gelegenheitsspieler diese Aktivitäten auf allen Schwierigkeitsgraden absolvieren können? Wurden sie nicht genau dafür geschaffen? Um die Spreu vom Weizen zu trennen? Aktuell ist es kein Problem mit zufälligen Mitspielern, die zudem kein sonderlich sinnvolles Gear besitzen, herausfordernde Einsätze zu absolvieren. Klar, heroisch ist nochmal eine Stufe schwerer, aber auch nur, weil die Gegner deutlich mehr aushalten und Robo-Hunde und Scharfschützen-Geschütze Spieler mit nur einem Schuss Spielern den Garaus machen können. Taktisch anspruchsvoller werden die Kämpfe nicht, was aber ein anderes Thema ist.

Wäre ich ein Gelegenheitsspieler würde ich auch gerne alle Aktivitäten im höchsten Schwierigkeitsgrad abschließen, doch ich würde verstehen, dass ich das nicht kann, wenn ich mich nicht auch mit dem Spiel in entsprechendem Umfang auseinandersetze. Dem Druck des Casual-Player-Anteils nachzugeben sehe ich als problematisch an. Es sind die Hardcore-Fans, die ein Spiel langfristig am Leben halten und nicht Gelegenheitsspieler, die ihr Spiel nach einigen Stunden beiseitelegen. Auch für diese Minderheit muss es echte Herausforderungen geben.

Vielleicht muss klarer kommuniziert werden, dass man als „Normalo“ keine heroischen Einsätze schaffen soll. Oder man erlangt erst nach Erreichen einer bestimmten Gear-Qualität – und damit meine ich jetzt nicht den Gear Score – die Möglichkeit, einen höheren Schwierigkeitsgrad zu aktivieren. Ohne Zweifel ist es nicht einfach, eine für alle funktionierende Lösung zu finden. Nur dem Ruf der breiten Masse zu folgen kann jedoch nicht die Lösung sein; auch wenn diese für den Löwenanteil am Umsatz sorgt und am Ende des Tages Geld verdient werden muss.

Loot-Motivation

Direkt einher mit der Schwierigkeitsgrad-Thematik geht für mich das Problem der schwachen Belohnungen für den Abschluss eines Einsatzes. Egal ob man auf schwer, herausfordernd oder heroisch spielt, man bekommt lediglich ein oder zwei Items mehr. Wieso also eine Mission auf heroisch absolvieren, wenn ich in derselben Zeit zwei Einsätze auf schwer komplettieren kann? Oder noch schlimmer: Es reicht ja schon, einfach nur fünf Minuten lang irgendwelche Loot-Kisten in der offenen Spielwelt zu öffnen. Dafür bekommt man abermals mehr Loot, das ähnlich gut wie das aus den Einsätzen ausfällt und muss dafür keinerlei Leistung erbringen.

Im Gegensatz zum 24-Stunden-Reset konnten solche Kisten im Vorgänger nur exakt einmal pro Charakter geöffnet werden. Weshalb dieses System – Loot-Großzügigkeit hin oder her – eine solche Abwandlung erfuhr, ist mir ein Rätsel. Da ist es umso verwunderlicher, dass sogar Julian Gerighty, Creative Director von The Division 2, einst auf Twitter zu verstehen gab, dass er kein Fan dieser Design-Entscheidung ist. Wer wenn nicht er könnte darauf entscheidenden Einfluss nehmen? Und auch die Belobigungen erfordern nur den Abschluss aller Missionen auf der schweren Stufe. Weshalb also sollte man sich mehr Mühe geben als unbedingt nötig?

Schwung ins Spiel würden einzigartige Belohnungen für den Abschluss von Einsätzen in höheren Schwierigkeitsgraden bringen. Besonders gute Items, exklusive Items, Auszeichnungen, Vanity-Items, Sammelobjekte, zeitlich beschränkte Boni,… Möglichkeiten gäbe es zuhauf. Oder man kombiniert die nächste Gear-Score-Erhöhung mit den Schwierigkeitsgraden. So könnte man bis schwer nur Gear Score 500 Items, auf herausfordernd schon Gear Score 505, auf heroisch Gear Score 510 und für den Abschluss der Raids sogar Gear Score 515 Items erhalten. Der Aufschrei wäre vermutlich groß, doch ich denke mir, wer alles will, muss auch alles können.

Aktuell besteht zumindest für mich kein Anreiz einen heroischen Einsatz zu laufen; ganz unabhängig von der Thematik rund um den eigentlichen Schwierigkeitsgrad. Immerhin macht Titelaktualisierung 3 einen ersten Schritt in die richtige Richtung was das Loot anbelangt, wenngleich er nicht allzu groß ausfällt. Es fehlt einfach das Gefühl, dass einem das Spiel auf die Schulter klopft und sagt: „Gut gemacht, Agent! Hier hast du was, das du dir redlich verdient hast und nicht jeder bekommt. Greif zu!“

Was nun?

Für mich wäre die Marschrichtung klar. Das Spiel muss wieder schwerer werden. Ein erster Schritt wäre die Umkehrung der Anpassungen vom 18. April. Klar formulierte Beschreibungen der Schwierigkeitsgrade sorgen vielleicht für realistischere Erwartungshaltungen aller Spielerschichten. Und etwas mehr Rückgrat der Entwickler im Hinblick auf Entscheidungen zugunsten ihrer Hardcore-Fans könnte auch nicht schaden.

Wenn The Division 2 weiterhin so einfach bleibt – und da ändert auch ein einzelner, potentiell schwerer Raid in naher Zukunft nichts daran – dann bezweifle ich, dass mich Teil 2 erneut mehrere tausend Stunden fesseln kann, so wie es der Vorgänger tat. Was nutzt uns die neue Endgame-First-Mentalität, wenn trotz einer Fülle von Inhalten keine Herausforderung besteht?

Trotzdem werde ich meinen täglichen Streifzug durch Washington D.C. vorerst fortführen; dafür macht es mir einfach viel zu viel Spaß.

So long, euer

jackennils

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Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Kolumne, die ausschließlich die persönliche Meinung des Autors () und damit nicht zwangsläufig die des gesamten Teams wiederspiegelt.

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70 Kommentare

  1. Hoschi-Chan 14. Mai 2019, 23:13 Uhr

    Mit dem Patch heute ist es noch einfacher geworden oh man

  2. Phil-Rene‘ Oppermann 14. Mai 2019, 19:31 Uhr

    Erst einmal ein großes Lob an den Artikel! Es hat wirklich Spaß gemacht, sich diesen durchzulesen und sich ständig dabei zu erwischen wie man zu sich selbst „Jaa“ & „Genau meine Meinung“ sagt.

    Ich denke, dass dies einfach der Wandel der Zeit ist bzw. die heutige Spiele Generation. Man erinnere sich einmal an Spiele wie „Super Mario 3D“ auf der der Nintendo 64..nach gefühlten 100 Wutausbrüche und hunderten Stunden hat man endlich den Stern verdient auf den man so lange hin gearbeitet hat.

    Es gab weder Youtube Videos wie man glicht oder in 4h das Spiel durchspielen kann, sondern man hat das Spiel so gespielt wie sich die Entwickler das Spiel vorgestellt haben.

    Das Problem welches ich persönlich sehe, ist das was wohl die meistens Fans der Reihe auch befürchten:
    Das Spiel wird auf die breite Masse angepasst (was verständlich ist auf die Kaufkraft gesehen) und am Ende legt es die breite Masse aber wieder weg und die Fans (die dann wieder eingeladen werden um das Spiel zu retten) stehen dann wieder vor einem Scherbenhaufen / Spiel welches keine Herausforderung bietet.

    Für mich hat sich das Spiel bis jetzt absolut gelohnt und schreibe es auch nicht ab wie man mit 400h (auf die Stunde gesehen ein günstiges Hobby) Spielstunden (welches kaum ein anderes Spiel geschafft hat)

    Btw: Ich selbst bin erst 31 Jahre alt und fand die Spiele damals irgendwie herausfordernder und man hatte dieses Glücksgefühl etwas erreicht zu haben.

  3. Alex 13. Mai 2019, 14:59 Uhr

    Hallo Zusammen

    Die meisten Missionen sind deutlich zu einfach. Ich kann mit einem durchschnittlichen Gear-Score von 506 zB das Jefferson Plaza alleine auf herausfordernd laufen und das ohne zu Sterben oder annähernd dem Tode nahe zu sein, Tidal Basin auf schwer…kann meine Omi auch.

    Nein, da wurde deutlich zu viel an der Schraube nach unten gedreht. Die Hälfte davon hätte gut gereicht.

    Gruss CoreTheSaint (PS4-Nick

    • Chrispera 13. Mai 2019, 15:51 Uhr

      Das ging sogar deutlich unter 490 mit Aggro Bug auf W5. xD

      TC bringt es auf den Punkt. Das Thema, das Spiele an Casual Gaming angepasst werden, ist nix neues. Das gibt es schon seit Jahren.

      Ein Hoch auf den Kapitalismus. ;)

      Überlegt mal warum Blizzard Richtung Mobile Games geht. Da ist zur Zeit das meiste Geld zu holen.

      Vom Genre ist es, so wie D2 gemacht ist, ein einzigartiges Game. Balance ist ein schwieriges Thema. Gerade wenn es um Loot geht.

      Seien wir doch mal ehrlich, einfacher ist immer besser als zu schwer. Ich mag auch Herausforderungen, richtig schöne knackige Sachen.

      Und in Looter Spielen gehört es dazu mit Loot überschüttet zu werden. Das ist Grinden, immer auf der Jagd ein noch besseres gerolltes Teil zu haben.

      Deswegen find ich es auch gut, in der offenen Welt genau so überschüttet zu werden mit Gear, als wenn ich nur über Einsätze Grinde, oder in die DZ geh. So kann jeder wählen was er gerne Spielen will.

      Was nützt mir ein Open World Game, wenn ich z.b. wie in D1 von A nach B renne, ohne mal nach links oder rechts zu Schauen. Oder mal eine Leiter hoch etc. Da kann ich auch mehrere Schlauchlevels in Form von Einsätzen gestalten.

      Ich find das Spiel super, und der Rest wird sich mit der Zeit auch noch entwickeln. D1 war auch nicht Perfekt als es damals zu Release erschien. Wenn ich noch dran denke, im Endgame angekommen, und die einzelnen Bezirke immer noch auf einzelne lvl Stufen begrenzt, omg. xD

    • Robert 13. Mai 2019, 18:26 Uhr

      Leider ist es so das wir (denen es zu leicht ist) die gelackmeierten sind .
      Habs aber heut wieder 2 Stunden lang auf District Union Arena böse erfahren müssen das Anfänger es niemals schaffen werden diverse Belobigungen zu bekommen …z.B das niemand in der Gruppe sterben darf .
      Ich spiele es ja in der Regel immer mit Randoms obwohl ich im Clan bin da wir selten gemeinsam alle on sind, aber das war heut schon ne Hausnummer . Die Leute die The Division spielen wollen , es aber nicht wirklich können sollen es mit der erleichterten Missionen usw. es einfacher haben da sie sonst keinen Bock mehr aufs Spiel haben .
      Wir müssen wohl damit leben
      Vorerst !

  4. TC 13. Mai 2019, 11:28 Uhr

    Moin,

    das mit der Schwierigkeit ist so eine Sache und für jeden Spielertyp eine optimale Herausvorderung zu erreichen nahezu unmöglich. Aus der Sicht des Hardcore-Spielers (Cracks) liest sich der Artikel zu 100% verständlich.

    Zu berücksichtigen gilt hier das viele „bessere Gelegenheitsspieler“ denken sie sind Cracks. Diese Spielergruppe ist nicht nur zahlenmäßig den wirklichen Cracks überlegen, sondern für die Langlebigkeit des Spiels auch wichtiger als eben jene Cracks. Entsprechend denke ich das die höchste Schwierigkeit im Spiel (aus Entwickler-Sicht) nicht für die Cracks programmiert wird, sondern für eben jene „besseren Gelegenheitsspieler“, die immerhin 100+ Stunden im Spiel sind. Denn wenn diese Spieler zu früh keine Chance sehen, wechseln sie früher das Spiel als den Entwicklern lieb sein dürfte.

    Daher darf eine heroische Mission für „besseren Gelegenheitsspieler“ nicht unmöglich sein, und ist entsprechend für Cracks eventuell etwas zu leicht. Das ist aber am Ende für die Cracks nur gut, denn wenn plötzlich nur noch die Cracks das Spiel spielen, geht der Spaß schnell flöten.

    Das ist aus der Sicht eines ganz normalen Gelegenheitsspieler geschrieben der Spaß an der Story und den Endgame Möglichkeiten hat, aber durchaus versteht das er in der DC, genau wie auf den heroischen Mission kein Land sehen wird, es dennoch ein paar mal versucht und dann das Spiel wechselt.

    Btw: Vielen Dank für diese tolle Seite mit all Ihren Inhalten, die zum Spielverständnis enorm beitragen!

    • ChriKno 13. Mai 2019, 12:50 Uhr

      Hätte ich als Gelegenheitsspieler nicht besser schreiben können. Daher beide Daumen hoch! :-)

    • oreo1101 14. Mai 2019, 11:12 Uhr

      Also ich als besserer Gelegenheitsspieler (400h td1, aktuell 80h td2) finde es trotzdem zu leicht. Da war d1 in vielen Belangen Herausfordernder … Gerade wenn ich an die Hunter im Underground denke zb, die einen je nach Situation kalt erwischen konnten. Ja es macht mir Spaß aber ich finde , es könnte schwerer sein…bzw auch ein wenig vielfältiger. Mir fehlt so was wie der Untergrund, daher spiele ich nur bounties aktuell.

  5. Spieler 13. Mai 2019, 11:12 Uhr

    Naja Schwierigkeit kann man sich selber machen indem man sich selber eine Herausforderung ausdenkt und mit low gear oder ohne Heilung spielt. Oder man jammert einfach rum und hat keine eigene Idee. Weil wenn sie zum Beispiel die Talente schwächen ist es ja auch wieder falsch.

  6. lex65 13. Mai 2019, 10:33 Uhr

    Na dann läuft’s ja mit TU3 genau in die richtige Richtung – wie fast alles andere in diesem Spiel auch…

    NPC AI
    Decreased damage of Veteran, Elite and Named NPCs.
    Lowered NPC damage and health above normal difficulty.

  7. Rainer 13. Mai 2019, 09:19 Uhr

    Klar, in der offenen Welt ist es nicht all zu schwer die Missionen zu absolvieren. Aber die Anpassung der Charaktere in der Darkzone funktioniert überhaupt nicht. In der Entwicklungsphase wurde berichtet gerade solches zu tun. In den Darkzones tummeln sich nur noch superstarke Spieler die nur auf schwächere Spieler warten um wie Aasgeier über sie herzufallen. Das Spiel selbst interessiert sie nicht. In der Beta konnte man mal erfahren wie es ist wenn Abtrünnige und normale SHD Agenten auf einem Level spielen. Nun ist dieser Anreiz wie in Division 1 im Ansatz verpufft. Man geht halt nicht in die Darkzone.
    Der Rest des Spiels ist gelungen und trotzdem könnten die Schwierigkeitsstufen wieder angepasst werden, in Richtung schwerer.

  8. azziz2018 13. Mai 2019, 02:07 Uhr

    Laut bekannten Youtubern sollen die PTS Änderungen sehr positiv aufgenommen worden sein. Nerfs, Buffs, neue Builds die mit dem neuen Update funktionieren ist alles schon online. Mir ist aufgefallen, seit dem die Infos bekannt sind, droppen bei mir die zukünftig guten Items, so gut wie gar nicht mehr.

    • jackennils MYD.net 13. Mai 2019, 06:39 Uhr

      Das ist aber reiner Zufall.

      • azziz2018 13. Mai 2019, 08:45 Uhr

        Nicht nur mir ist es aufgefallen. Auch andere Spieler aus meinem Clan konnten das Selbe beobachten. Siehe z.B. gute Sturmgewehre.

        Anfangs, als die Vector der Renner war (die ist immer noch top) wurde man zugeschissen mit P416 und co.

        Seit dem bekannt ist: „Du musst im neuen Update auf Sturmgewehre setzen.“ Droppen Sturmgewehre stark auffallend weniger. Genau das selbe mit Optimist: Nachdem bekannt wurde, dass Optimist so ziemlich das einzige sinnvolle „first slot Waffentalent“ bei Sturmgewehren und co. ist: Finde mal eine Waffe (selbst Sniper und co) mit diesem Talent drauf. Droppt so gut wie gar nicht mehr.

        Und ich glaube, dass es nicht Zufall ist, wenn mehrere Spieler dieselben Beobachtungen machen.

        • jackennils MYD.net 13. Mai 2019, 08:53 Uhr

          Kann ich nicht bestätigen. Ich bekomme nach wie vor oft die von dir genannten Waffen und Talente.

          • Robert 13. Mai 2019, 09:47 Uhr

            Da es jeden Spieler unterschiedlich erwischt in Sachen Bugs und Drops ist das normal das der eine was regelmäßig hat was der andere kaum bis gar nicht bekommt
            Ich brauch z.B das Talent „Raserei“ 3x fürs wöchentliche Projekt .
            Hab in dieser Woche noch keine einzige Waffe damit bekommen .
            Spiele aber echt nicht wenig mit meinen 10.000.000EP Punkten

          • Markus 13. Mai 2019, 13:23 Uhr

            Bekomme seit Wochen keine P416 / M4 / ACR gedroppt. Die Vector war auch sehr selten als Drop dabei und dann meist nur die Taktik Variante. Habe meine jetzige von einem Clanmember geteilt bekommen.

    • Alex 13. Mai 2019, 15:07 Uhr

      Laut bekannten YouTubern brauchst Du 7-20 Runs durchs Jefferson Trade Center für die Gnadenlos (je nach YT’ler auf schwer oder herausfordernd).

      Gegenmeinung: alle Schwachsinn, ich bin einmal auf schwer alleine durchgerannt und hatte den Drop.

      Alles Blödisnn geht beim esten Mal.

      Leute, das ist eben Wahrscheinlichkeit. Wenn die Wahrscheinlichkeit zB 3% ist, dann bedeutet, dass nicht, dass Du spätestens im 10. Run die Waffe hast. Das bedeutet, wenn 10’000 Runs gemacht werden, dass 300 Waffen droppen. Wenn die 10’000 Runs von 500 Spielern zu gleichen Teilen (also jeder 200) gemacht wurden, dann haben 200 ganz einfach gar nichts bekommen. Das nennt sich RNG. 200 leer ausgegangen und trotzdem 3% Wahrscheinlichkeit eingehalten.

  9. azziz2018 13. Mai 2019, 02:04 Uhr

    Ja das Spiel ist mittlerweile deutlich zu leicht. Aber es hat auch seine Vorteile. Dazu im Text mehr.

    Zum Release des Spiels war wenigstens eine Herausforderung vorhanden. In meinem Clan gibt es einige die keine Lust und Ahnung von Builds bauen haben. Die haben anfangs rumgeflennt, da sie andauernd auf den Sack bekamen. Selbst die machen mittlerweile speedruns auf heroisch.

    Dann hieß es „Heroisch“ kommt. Mit meiner eingespielten Gruppe an Hardcore Gamern spielten wir die heroischen Bountys. Wir waren uns einig: „Wenn das heroisch sein soll, bin ich aber enttäuscht.“ (zu einfach).

    Mittlerweile braucht man mit einem guten Sturmgewehr 1-2 headshots und die roten NPC’s liegen. Toll ganz großes Kino.

    Die einzige Herausforderung die ich sehe… das beschissene Lootsystem und genau da liegt der Vorteil des viel zu einfach PVE Gameplay.

    Machst Missionen und bekommst fast nur Müll. Gehst eine Stunde in die besetzte DZ, sorgst dafür, dass du möglichst viele XP Kisten bekommst und hast von den Stats her, deutlich besseren Loot. Und das bei deutlich einfacheren NPC’s.

    Mal als Bsp. Als WR5 kam, war fast mein kompletter Clan in der besetzten DZ. Und keine anderen Spieler waren da. Innerhalb von 8-9h hatte fast jeder seine Wunschbuilds fertig. Wenn ich mir den Schrott anschaue, den ich bei Missionen bekomme, dann farme ich ja Wochenlang.

    Auf der normalen Map sind Speedruns die einzige PVE Herausforderung. Da zu 99% des Loots nur Müll ist. Hofft man doch mal was gutes in Missionen oder Bountys zu bekommen. Seit ca. 2 Wochen droppt keine Waffe mit „Optimist“.

    Und wenn man kein Lootglück hat sind einfache NPC’s von Vorteil. Vergleich zu Division 1: lexington event center habe ich mehrere Wochen am Stück 15 runs täglich gemacht, bis Barrets Weste mal gedroppt ist. Jetzt stellt euch mal vor… Die NPC’s wären dazu noch schwer. Na viel Spaß.

    Aber nach wie vor extrem nervig was das Game unnütze ein wenig „schwieriger“ macht:

    1. Per Schnellreise zu einem Mate und man landet direkt im Spawnpunkt der Gegner.

    2. Andauernd wird man von irgendwelchen NPC’s getriggert die nichts mit angegriffenen Kontrollpunkten etc. zu tun haben.

    Immerhin besser ist geworden und hat zwar nichts mit dem Schwierigkeitsgrad zu tun. Besetze DZ hingegen ist nachmittags fast immer voll mit Spielern.

    Ich liebe das PVP play aber mir fehlt „last stand“. Konflikt ist zwar fast das selbe aber 4vs.4 ist langweilig. Da wäre richtige Action mit 8vs.8 besser.

  10. Chrispera 12. Mai 2019, 17:10 Uhr

    Hat eigentlich jemand in der letzten Zeit mal auf den PTS gespielt. Wie sind die Eindrücke zum kommenden Update? Zur Zeit beruht ja alles auf der aktuellen Lage. Das bleibt ja nicht so. Wird’s wieder etwas knackiger mit den nerfs? :D

    Ich Spiel keine Testserver, ist für mich persönlich vertane Zeit. Weil man hat nix vom Fortschritt.

  11. Hoschi-Chan 12. Mai 2019, 14:50 Uhr

    Ich stimme zu 100% zu. Und wünsche mir das der Schwierigkeitsgrad nach oben hin (schwerer) wieder angepasst wird.

  12. der_68er_podi 12. Mai 2019, 13:44 Uhr

    Letzthin wollten wir zu 3. alle WR5, die zwei Hunter beim Pool besiegen und die Masken holen. Das war praktisch unmöglich. Später haben wir bei einem Freund der WR3 war gejoint und es war kein Problem.
    Ansonsten finde ich das Game jetzt auf WR5 deutlich zu leicht. Ja, Einsätze auf heroisch sind wirklich knackig, aber der Rest stellt zu wenig Herausforderungen.

    • jackennils MYD.net 12. Mai 2019, 15:08 Uhr

      Das mit den Jägern wundert mich. In WR5 und einer vernünftigen Sniper liegen die nach einem Schuss.

  13. Naschyman Jens 12. Mai 2019, 12:06 Uhr

    Danke dem Autor für diese aufrichtigen und ehrlichen Worte. Wir sind ein 6 Team aus Div1 und haben auch in TD2 unsere Gruppe wieder zusammen. Haben dort auch gleich die Clan Möglichkeit genutzt. Uns ist sehr schnell der Unterschied zu Div1 aufgefallen und waren begeistert. Im gesamten sind wir von der momentanen Schwierigkeit der Einstellung zufrieden, da wir gerne Lösungen für heikle Missionen finden wollen und Millitärisch organisiert vorgehen wollen. Wenn wir manchmal Rendom spielen und Spieler nicht mal wissen was rechte und linke Flanke heist, wie sollen die jemals eine Mission auf Hero spielen können. Es liegt nicht an der Schwierigkeit im Spiel, es liegt darin das sich die Mimimi Spieler nicht dass nötige Wissen zu Grunde legen für so ein Spiel. Die meisten Ballergamer kommen von unserem Blick von BF oder CoD und denken das ist ein lineares Spiel um von Punkt A nach B durch zu rennen. Dann folglich fallen sie schnell um und äußern die Meinung es ist zu schwer. Ist es aber im Team mit Absprache nicht, außer es passieren Fehler und dann kann schon mal eine Tote Krappelgruppe entstehen. Was wir aber auch festgestellt haben das unrealistische Spawns von Gegnern eine Taktik manchmal unmöglich machen, zumindest in der freien Welt bei Kopfgeldaufträgen oft nervig. Man überschaut die Map, legt sich die Gegner zurecht ,plant eine Taktik,beobachtet rechte und linke Flanke und dann geht’s los. Dann ist man voll im Gefecht es läuft gut und neben dir geht der Gulli auf und ein Patrouille Spawnt frisch und munter neben Dir, jetzt überlebe mit 10% Rüstung da Du gerade einen Gelben Riesen erledigt hast gegen 8 Mann 2 Meter neben Dir. Spawnradius um laufende Missionen gleich 0 . Wir alle spielen auch Hauptsächlich gelbe Sets, was die grünen Sets sollen wo man kaum was gescheites draus rollen und basteln kann ist uns ein Rätsel. Vieles wurde in TD2 viel viel besser gemacht und für jeden ist was dabei. Geheime Räume und Missionen finden, Sachen suchen für Projekte ect. und insgesamt ist es echt gelungen. Wenn wir aber keine Spielherausfoderung haben geht die Lust daran verloren und das ist wieder ein falscher Schritt. Und analytisch gesehen ändern sich die Spieler Meinungen über zu schwer oder zu leicht oder zu schnell oder zu langsam auch mit der Tageszeit und dem alter der Spieler das merken wir unter der Woche in den Chats extrem. Die Spielewelt der Zocker hat ein Spectrum von 12-60 Jahre das ist die Schwierigkeit für die Endwickler, während wir mit einem Clanschnitt von 40jahren spielen, jammern Kinder über halt weil sie nicht Hero Missionen schaffen. Viel Spaß noch allen und Danke für euer Verständnis. (Clan/BFB)

    • Andieberle 13. Mai 2019, 16:56 Uhr

      Sehr gutes Statement!
      Dem kann ich nur zustimmen.

  14. Deister 12. Mai 2019, 11:04 Uhr

    Stimme dir voll und ganz zu. TD2 ist zu leicht. Ich würde mich selbst als Hardcore Spieler bezeichnen. Ich stecke gerne viel Zeit und Kreativität in meinen Charakter. Aber es ist, wie du schon sagst, nicht notwendig. Ich hoffe auf eine deutliche Erhöhung der Schwierigkeit und entsprechende Belohnungen. Ja, Gelegenheitsspieler können sich mit schwer begnügen und ja bitte schwerere Herausforderungen an Vorraussetzungen knüpfen, das ergibt meist gute Ziele.

  15. Schizo 12. Mai 2019, 08:00 Uhr

    Stimmt alles, Herausfordernd Lincoln in 7 Minuten (Topzeit im Clan, ich brauch solo 9). Da ist eindeutig was nicht richtig.

    Wir suchen uns zur Zeit eigene Herausforderungen. Speedruns, Gearoptimierung usw. wenn allerdings nicht bald Content und vor allem eine Herausforderung kommt weiss ich auch nicht.

  16. Dr.Klabautermann 12. Mai 2019, 01:02 Uhr

    Sicher sind diejenigen, welchen das Spiel zu schwer erscheint, nicht unbedingt Forenbenutzer. Aber wo sind sie denn? Gibt es die überhaupt? Hab weder je einen getroffen, noch was von einem gelesen. Irgendwie wie Yetis. Jeder kennt sie, keiner je einen gesehen.

    Hingegen sind die Stimmen, dass D2 zu leicht sei ohne Ende auf der ganzen Welt im Netz verteilt zu finden. Die spannendere Frage ist also eher, warum die Community ignoriert wird.

    • Spooky_Ger 12. Mai 2019, 10:13 Uhr

      Einem Kollegen von mir ist es tatsächlich zu schwer. Ich habe ihn jedoch ein paar Tage lang beobachtet und musste sehen dass seine Schwierigkeiten nicht Schuld des Spiels sind, sondern eigene Dummheit. Renne ich als eher schlecht ausgerüsteter „Sniper“ in eine Gegnermasse direkt hinein, werde ich getötet. Tue ich das immer wieder, werde ich immer wieder getötet. Dann daraufhin zu sagen das Spiel sei zu schwer… Mir fehlten da erstmal die Worte. Ich mag den Kerl. Ist nen netter Junge. Aber in diesem Fall… Nun ja. Nicht die hellste Kerze am Baum. Ich hoffe ein Einzelfall.

      • Rayvien27 12. Mai 2019, 10:24 Uhr

        Leider kein Einzelfall, daher spiel ich am liebsten Solo und weiß dadurch auch, dass ich nicht Alles schaffen kann.

        Gehe ich down dann bin ich selber schuld und suche den Fehler, aber immer den gleichen Fehler, naja…

      • Chrispera 12. Mai 2019, 14:08 Uhr

        Oh das glaub ich nicht mit dem Einzelfall. Sonst wären wir nicht da wo wir jetzt sind.^^

    • yettizTV 12. Mai 2019, 11:09 Uhr

      Zu schwer ist es nur wenn man Solo läuft und mit einem Schuss down geht.
      Und nur weil du es nur von hören sagen kennst, heisst es nicht, daß es das nicht gibt. Yettiz gibt es ja auch.

  17. Creeping Pain 11. Mai 2019, 23:17 Uhr

    OpenWorld PVE könnte schwerer sein.Gehe eh lieber in die DZ.Doch leider ist das PVP nicht wie im 1. Teil….Die DZ ist wie ausgestorben und wenn man mal Agenten trifft dann legen einen eher die Bot’s….

    • jackennils MYD.net 11. Mai 2019, 23:24 Uhr

      Immerhin wird sich das mit TA3 ändern. :)

  18. Kross0ne-GER- 11. Mai 2019, 12:07 Uhr

    Also ehrlich gesagt ich Spiele alles was geht auf Heroisch oder eben auf Herausfordernd je nach dem was angeboten wird.

    Ich bin bei weitem kein Hardcore Zocker… aber der Schwierigkeitsgrad Heroisch fühlt sich eher wie „Herausfordern“ an. Es ist an ein paar stellen ein bisschen Schwieriger aber es ist nicht zum Zähne ausbeißen so wie es mal war.

    Die Schwierigkeitsgrade Normale und Schwer kann man eigentlich direkt weg lassen, denn diese sind so dermaßen einfach das man Sie alleine mit Pistole spielen kann.#

    Zum Thema Loot.. naja geht so.. 90% vom Loot lasse ich schon liegen da mein Rucksack sowie Lager schon überquillt und auch eigentlich nur extrem selten etwas neues oder besonderes dabei ist.

    Ebenso fehlt so langsam der Content… ich habe jede Mission jetzt so oft wiederholt auf jede erdenkliche art… also wenn nicht bald was neues kommt werde ich mich wohl wieder anderen Spielen annehmen.

  19. A.K. 11. Mai 2019, 10:35 Uhr

    Hallo,
    ich kann dem Artikel nur vollkommen zustimmen. Ich zähle zu den „Vielspielern“ und bin, sorry ich muss es direkt sagen, von der „Jammer-Community“ sowas von genervt. Die „Gelegenheitsspieler“ überschwemmen alles mit Ihrem Gejammer wie schwer TD2 ist.
    Die Folge war dann, das Schwer und Herausfordernd runter gesetzt wurde. Ich glaube das dass Problem darin liegt es immer allen Spielern recht machen zu wollen, vor allen denen die nicht in der Lage sind das Spiel richtig zu verstehen.
    Loot wird einem hinterher geschmissen, jeder Depp mit noch so schlechten Builds schafft Herausfordernd, Jeder bekommt Exot und die Belohnungen müssen immer für alle gleich sein.

    Mich als Vielspieler nervt das.
    Ich will einzigartige Waffen die ich nur durch etliche Aufgaben und schwierige Missionen mir wochenlang erarbeiten muss, ich will bei Herausfordernd und Heroisch einzigartigen Loot den man nur hier bekommt, ja ich will als Vielspieler bessere Waffen, bessere Rüstung, bessere Sets und Belohnungen haben, verdammt ich will mich zu den Gelegenheitsspielern unterscheiden.

    Was macht es für einen Sinn wenn Spieler die nur mal aus Lust und Laune in der Woche eine Stunde rumballern und dann genau genau so stark sind und die gleichen Waffen und Sets haben wie ein Vielspieler?

    Hört auf es immer allen recht zu machen. Haltet euch mal etwas an der Realität, im wahren Leben kann jemand der nur halbtags arbeitet auch nicht das gleiche Verdienen wie jemand der Vollzeit arbeitet!

    Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit gegenüber den Spielern die das Spiel am laufen halten, sich mit den Build und Sets auseinander setzen, sich Zeit nehmen, sich stetig und kontinuierlich verbessern wollen?

    Immer und überall muss es allen sooooo einfach gemacht werden. Notfalls werden die Spielemacher terrorisiert mit hunderten von Jammer postings.

    Es nervt. Wo soll das hinführen? Demnächst beschweren sich Leute noch das es ungerecht ist überhaupt Geld für ein Spiel zu bezahlen. Überhaupt, warum fahren andere ein größeres Auto als ich? Warum bekommen Nachtarbeiter überhaupt einen Zuschlag zum Lohn?

    Ehrlich, ich lese das überall das Gejammer und die Spieleindustrie lässt sich immer darauf ein.

    Wer nur ab und an mal etwas rumballern will, hat genügend einfache und hirnlose Spiele zur Auswahl.

    Ich finde die haben bei TD2 einen guten Job gemacht und es kann jedem spass machen, wenn man sich mit dem Spielprinzip auch mal etwas beschäftigt.

    Mein Vorschlag wäre, macht ein kostenloses Spiel, beim Start bekommt jeder eine Atombombe, drückt dann den Knopf alle Gegner tot und zum Abschluss erscheint dann ein Siegerpokal mit dem Hinweis….Du hast gewonnen und bist der Beste…

    Dann macht es doch allen wieder spass!

    • JayAre 13. Mai 2019, 09:55 Uhr

      Es ist nicht schweer aber langweilig zu xten mal dieselbe location zum xten mal dieselben gegner, und zum xten mal dieselbe info was du wo machen must. Schade um das schöne Spiel. Mehr wirkliches looten um dienen Mitmenschnen wieder ein leben zu ermöglichen ????? Anstatt übermächtige gegner die alles was du befreit hast im rücken wieder einnehmen, das ist langweilig, oder habe ich etwas falsch verstanden ????

  20. Väterchen 11. Mai 2019, 10:03 Uhr

    Also du hast völlig Recht mit dem was du da ansprichst. Mittlerweile ist es ja auch wieder so das man auf NPCs zurennen kann, und der fällt mitn halben Magazin schon aus den Latschen. MASSIVE muss/sollte schon eine Herausforderung schaffen damit man Division 2 noch als Deckungsshooter bezeichnen kann, und es nicht auch ein Absturz wie Division 1 wird.

    • Marcus Giessler 11. Mai 2019, 10:41 Uhr

      Ja da hast du auch recht das Leben geht so schnell runter und das war im ersten Teil nicht so

    • Marcus Giessler 11. Mai 2019, 10:43 Uhr

      Nee ich Fall aus den Latschen wenn die auf mich schießen das Leben geht so schnell runter das ist unmöglich

  21. Phalu 11. Mai 2019, 09:53 Uhr

    kann deinem Artikel fast ganz zustimmen. Ich gehöre zu den Mischtypen der Spieler. Es gibt Zeiten da spiele ich auch mehrere Stunden am Stück in unserem Klan und dann, gibt es wieder die Zeiten wo ich nur kurz mal eine Mission spiele, und die dann meist Solo.
    Und genau da liegt das Problem. Wenn die Schwierigkeitsstufen wieder heraufgesetzt werden, was ich ohne Weiteres befürworten kann, sollte auch eine Stufe für Solospieler gestaltet werden. Aber ob das möglich ist, mag ich zu bezweifeln.
    Ansonsten ruhig die Stufen etwas anpassen…..denn Herausforderungen machen Spaß

    • jackennils MYD.net 11. Mai 2019, 10:15 Uhr

      Das mit einer Schwierigkeit für Solisten ist kein Problem. Der Schwierigkeitsgrad skaliert ja bereits jetzt mit der Anzahl der Spieler im Team.

      • BM 11. Mai 2019, 12:35 Uhr

        und diese Skalierung ist deutlich zu merken – wenn man in Squad läuft sind haufenweise Gegner da – die gleich Mission alleine und ich habe wenigstens 50 – 60 % weniger Gegner. Da kann man manche Mission eher Solo laufen oder im zweier Team wenn es weniger schwierig sein soll.
        Es darf ruhig knackig sein und die darf bei schweren Mission auch 10x sterben bis ich den richten Weg gefunden haben – macht mehr Spaß als einfach nur durchzurennen.

  22. Schlumpf666 11. Mai 2019, 08:55 Uhr

    Super Artikel, du sprichst mir aus der Seele!
    Am Donnerstag hab ich 4 Heroische Missionen gespielt, ich bin enttäuscht von den Änderungen!
    Wir konnten da einfach so durch rennen, es war weder eine Absprache im Team notwendig, noch musste man selbst konsequent in Deckung gehen. Ich hab selbst sogar weitestgehend auf meine Reparaturdrohne verzichtet, weil ich meinen Berserker auskosten wollte. Bestraft durch einen schnellen Tod wurde ich nicht wirklich.
    Wenn sich da nicht bald wieder was ändert, war es das bald für mich… Langweilen kann ich mich auch bei anderen Dingen im Leben.

    Ich hätte einfach gerne eine Herausforderung, möchte Stolz sein etwas schweres geschafft zu haben. Gerne auch einen Schwierigkeitsgrad der einige Anläufe braucht, bis man es schafft.

    Also was für besondere Stunden und fürs mal schnelle spielen gibt es ja nach wie vor Schwer oder Herausfordernd.
    Für alle die es jetzt gut finden bzw. meckern das es nicht schwerer werden soll… Spielt doch einfach einen leichteren Schwierigkeitsgrad und lasst allen die eine wirkliche Herausforderung suchen das tun!
    Ich verlange ja auch nicht das die einfachen Schwierigkeiten härter gemacht werden, ich möchte lediglich nach oben noch mehr Möglichkeiten.

    • A.K. 11. Mai 2019, 10:37 Uhr

      Kann ich nur voll und ganz zustimmen!

  23. Krauti 11. Mai 2019, 08:37 Uhr

    Du hast es aus meiner Sicht auf dem Punkt gebracht. Egal was man läuft es droped überall der selbe Schrott. Ich war gestern Space Administration HQ auf herausfordernd und es ist mehr lila unter 490 gedroped als gelb.
    Ich denke aber es bleibt so wie es ist denn die breite Masse bringt die meiste Kohle und um nicht noch mehr mimimi hören zu müssen haben sie es genervt.
    Was zb den Rusher Bug angeht da zu kann ich nur sagen : der beste Plan übersteht keine Minute im Gefecht. Und abstand zum Gegner erhöht die eigene Überlebensfähigkeit

  24. Robert 11. Mai 2019, 08:01 Uhr

    Ich finde den Schwierigkeitsgrad etwas zu leicht wenn ich alleine spiele .
    Mit Randoms gleicht sich oft der Schwierigkeitsgrad aus da die teils echt Planlos spielen
    Wegen der Arbeit spiele ich nur 2x mit meinen Leuten in der Woche…..das heisst ich mache Belobigungen meist alleine oder mit Random-Gruppen .
    Deren Hauptproblem ist wie ich finde nicht der Schwierigkeitsgrad sondern eher …
    1.Sie keine vernünftige oder sinnvolle Kombi der Ausrüstung haben
    2.Sie einfach kein Gefühl für Taktik,Ruhe und Geduld haben
    3.Sie Kopflos einfach nach vorne stürmen und zu Boden gehen

    Ich sag mal es kommt immer drauf an wen man an seiner Seite hat .
    Mit den falschen Leuten kann auch das einfachste kompliziert werden .

    Anhebung der Schwierigkeit jagt den einen oder anderen Spieler in die Flucht , da sie es einfach nicht schaffen mal ansatzweise heile durch Missionen zu kommen …und das ist nicht das Ziel der Entwickler

    • Marcus Giessler 11. Mai 2019, 08:07 Uhr

      Ja da hast du schon recht also ich habe Destiny 1 Destiny 2 alle Raid also alles was es da gibt auch gespielt ne aber alleine gemacht und im D2 komme ich nicht zurecht keine Ahnung vielleicht bin ich dann schlechter geworden und mit Randoms kannst du außer du hast mal ein zwei gute Spieler dabei dann geht es ratzfatz aber hauptsächlich spiele ich solo und da ist das Spiel schwer und ich glaube nicht dass ich so ein schlechter Spieler bin also woran liegt dann ich gehe in Deckung keine Ahnung ich bin auch geduldig aber was mich halt auch ankotzt wenn man stirbt dass man soweit zurück geportet wird so und sollte hier was falsch sein diese Nachricht wurde gesprochen weil ich nicht so viel Zeit habe also bitte Nachsicht

      • Robert 11. Mai 2019, 11:37 Uhr

        Frage: Haste schon nen Clan? Wenn nicht dann müsstest du nur auf PS4 spielen und ich nehm dich gerne auf . Egal ob du gut bist oder nicht
        Sag einfach bescheid Marcus :)

        • Marcus Giessler 11. Mai 2019, 14:34 Uhr

          Ich habe beide Konsolen aber spiele auf der Xbox auf der PS4 ist mein gt marcus15031auf der Xbox marcus1503

  25. Missxy 11. Mai 2019, 07:03 Uhr

    WoW es gibt doch Seelenverwandte xD ich sehe es 100% genau so. Ich zähle mich zu den Coregamerin, wenn mich ein Spiel in seinen Bann zieht dann können es schon einige tausende Std werden.
    Ich hab TD geliebt es wahr ein richtige Hass Liebe, irgendwann war nur der Punkt erreicht wo eine klare und deutliche Trennung meiner seits die richtige Entscheidung war. Der Grund weil alles auf einfach gepolt wurde der Casual- / Gelgenheitsspieler, einfach alles haben wollte und das fürs nix tun. Ich erinnere mich noch Falcon Lost OMG was ist man da gelaufen für gutes Ruf der Wache oder Stürmergear. Man wurde von den Pumpenlümmels überrannt. Dann wurde generft, gepatch etc… Warum ??? Mimimi auf niedrigen Niveau. Man wurde mit Loot dicht geschissen etc…
    Dann kam TD2 Alpha, Closed und Open gezockt und ich hab gedacht WOW das wird das Game schlecht hin. Ich war begeistert, wie oft musste ich mich fluchend erwischen weil ich durch die Mission rushen wollte und dachte meine fresse was da los ? Na dann einfach mal mit Taktik durch und siehe da es wurde besser, ich bekam das Gefühl wieder, endlich ich muss was tun für mein Loot.
    Dann hab ich die ersten Berichte gelesen das einige damit überfordert seihen und ich ahnte böses, das böse siegte man machte mal wieder alles leichter.
    Loot an jeder Ecke, Buffs, Nerfs und Schwierigkeitesgrade ja wunderbärchen der Großteil der Spieler hat wieder seinen willen bekommen. Warum ? Weil der Casual-/ Gelegenheitsspieler mal wieder für ihr Geld, alles in 30 Std. haben, wollen was andere in über 100 Std erreicht haben.

    Liegt aber auch daran das sich nie der Coregamer so zu Wort melden wird, weil sie eigentlich zufrieden sind mit dem was sie haben.
    Ich zähle mich auch dazu liegt aber eher daran das ich Rechtfehlerkriegerin bin und mein englisch nicht das yellow from the egg ist.

  26. Michael541979 11. Mai 2019, 01:53 Uhr

    Das Spiel wird so nicht lange überleben…. Ich stimme der Meinung des Autors in vollem Umfang zu. Ich habe Verständnis für die Gelegenheitsspieler, aber es ist zu leicht für uns Hardcore Gamer…. Aber dies ist nur ein gravierendes Problem, denn auch der PVP Bereich macht momentan keinen Sinn. Viele sind zurück zu Division 1 gegangen, um dort wesentlich dynamischeres PVP zu spielen, dass gut balanciert ist und für das es auch die passenden Sets gibt. Ich denke, dass Division 2 die Erfahrungen aus dem ersten Teils überhaupt nicht umgesetzt bzw. übernommen hat – und das wundert und überrascht mich.

    • Ra 11. Mai 2019, 15:00 Uhr

      Sehr ich komplett anders als du , und ich kenne niemanden der zu Teil 1 zurück ist , niemanden , und wir sind ein voller Clan , und jeder ist hier . Woher also deine Aussage ?

      • Michael5479 11. Mai 2019, 18:51 Uhr

        Ich habe sehr viele Spielerkollegen außerhalb meines Clans, die Division 1 spielen und selbst in meinem Clan spielen viele wieder Division 1. Dann bist du und dein Clan eine Ausnahme….

      • yettizTV 12. Mai 2019, 11:00 Uhr

        Ich kenne auch einige die wegen der DZ oder Survival immer wieder D1 spielen. Das sind aber Hardcore Gamer.

  27. Airborner 10. Mai 2019, 23:52 Uhr

    Eine sehr gute Kolumne, danke dafür!
    Ich kann jedes Wort unterschreiben!

  28. Frosty 10. Mai 2019, 23:27 Uhr

    Ich muss sagen es ist ein sehr guter Artikel. Gerade bei Ubi kann ich in den letzten Jahren der „hardcore Gamer halten das Game am Leben“ Meinung nicht mehr wirklich zustimmen aber das ist ja eh eine grausame Entwicklung bei allen Spielen.

    Ich bin Gelegenheitsspieler in dem Sinne das ich spiele wenn ich kann. Das führt aber durch den Beruf eben mal dazu das 14 Tage gar nicht und dann ein Wochenende quasi 48 Stunden dauerzocken abgeht.
    Als meist Sologamer war ich vom Schwierigkeitsgrad durchaus angenehm überrascht. Bis zu diesem unter gewissen Umständen auftretenden „Skalierungsproblem“ das einem Solospieler auch Kugelschwämme vorsetzen konnte die den kompletten Vorrat an Munition einer Waffenart gefressen haben ehe sie zu Boden gingen.
    In der offenen Welt ist denke ich auch das hingucken ein Problem in Bezug auf die dynamischen Bereiche. Mir passierte es auch mal am anfang das ich z.B. ein Kopfgeld gestartet habe, am Ort ankomme und dort dann eben neben dem Kopfgeldteam noch in einen Named und eine Patrouille oder ähnliches vor mir hatte. Das führte dann auch mal auf einen Schlag zu 15 Elitegegner die einen aus 3 Richtungen hochnehmen. Das ist besonders beim World Tier Wechsel manchmal nervig wenn das Gear noch nicht ganz passt.. Aber so lernt man eben die Mechaniken kennen.

  29. TinyT 10. Mai 2019, 22:21 Uhr

    Ein hervorragender Beitrag, ich stimme dir zu 100% zu. Leider erntet man nur „hate“ wenn man dieses Thema anspricht. Leider kriegen solche meinungen bei Reddit auch keine Upvotes, mir scheint es, als gäbe es ausschließlich besagte „crybabies“. Schade, ich hoffe MASSIVE bringt wieder etwas herrausforderung in das Spiel.

    • jackennils MYD.net 10. Mai 2019, 23:18 Uhr

      Danke. Ob das jetzt mit Hate belohnt wird oder nicht, ist mir eigentlich schnurz. Allein die Tatsache, dass das hier auf Zustimmung trifft zeigt mir, dass ich nicht ganz so daneben liege mit meinen Gedanken. Das reicht mir schon. :)

      • A.Eberle 11. Mai 2019, 11:49 Uhr

        Du hast wohl den Nagel auf den Kopf getroffen….
        Ich war zu Beginn voll gehypt vom Spiel , voller Vorfreude und hab gleich zu Beginn viele Stunden gezockt.
        Aktuell spiel ich wieder FIFA 19 und warte mal ab, wie sich die angekündigten Änderungen ab nächsten Donnerstag bemerkbar machen.
        Mich persönlich nervt aktuell am meisten- wie Du richtigerweise angemerkt hast – dass es unabhängig vom gewählten Schwierigkeitsgrad immer denselben Loot gibt.
        Was für mich u.a. In den letzten 14 Tagen sehr auffällig war – wenn ich Solo spiele , schaffe ich die herausfordernden Einsätze wirklich locker ohne 1 mal down zu gehen…Ende März war das noch nicht so – im Gegenteil.
        Mit Randoms muss man schon ein bisschen Glück haben , da es ansonsten( so geht‘s mir zumindest) oft sehr nervig werden kann.

  30. Ray 10. Mai 2019, 21:42 Uhr

    Hallo Zusammen,

    verfolge eure Beiträge regelmäßig und finde es immer interessant zeitnah alles zu Div2 geliefert zu bekommen. Zum Thema Schwierigkeit kann ich nur sagen, es ist definitiv zu leicht geworden. Den Rusher Bug natürlich außen vor, dieses muss abgestellt werden. Ansonsten macht so ein Game aber nur auf längere Zeit Spass wenn eine Herausforderung und entsprchende Belohnung auf einen wartet. Andernfalls wird es in Kürze für diejenigen Spieler die mehr als nur die halbe Stunde am Feierabend vor der Tagesschau zocken wollen gähnend langweilig. und natürlich muss Massive sich langsam darauf einschießen welche Strategie man fährt. Alle 2 Wochen die Sets und Settings ändern ist auch Mist.
    Viele Grüße

  31. Rayvien27 10. Mai 2019, 21:28 Uhr

    Achso, Nachtrag, dem Artikel von Jacke schließe ich mich voll und ganz an. Er hat alle Punkte angesprochen die auch mir so auffallen. Danke dafür.

  32. Rayvien27 10. Mai 2019, 21:25 Uhr

    Auch ich habe TD 1 gesuchtet, habe nie alle Belobigungen geschafft, da ich fast nur Solo spiele, so kann man auch nicht alle Einsätze schaffen, macht aber nichts.

    Jetzt in TD2 war ich am Anfang ziemlich baff, da es wirklich ein Deckungsshooter ist und für Solo-Spieler entsprechend anspruchsvoll, einfach Augen zu und durch wie in TD1 geht nicht. Spielstil umstellen war angesagt und so kam es vor das ich mich ab und zu ärgerte, dass Missionen nicht aufs erste Mal klappten.

    Nach und nach kam ich immer besser rein, war manchmal überfordert mit extrem aggressiven Angreifern oder mit dem Deckung suchen, weil ich dachte hier ist es gut und als ich begonnen habe war ich plötzlich von Gegnern umzingelt obwohl ich nur eine Geiselrettung machen wollte, waren dann die Typen von der Lautsprecherdurchsage plus einem Konvoi sowie unbekannter Aktivität dabei. Da wird der Spaß schon mal weniger.

    Am Schluß war ich soweit, Weltrang V, Invasionen usw. aber keine Exotic-Drops, immer mehr Bugs, Blaupausen Fehlanzeige und noch ein paar Sachen und dann waren Osterferien, erstmal Pause mit der Familie und das erste Mal am 26.04. zurück in Washington und gleich mal überrascht was ist denn mit TD2 los?? Ich komm auf herausfordernd durch die Mission und auf Deckung brauch ich auch nicht so achten, Hä??

    Und dann habe ich alles hier im Forum nachgelesen Schwierigkeit, Loot, Bugs usw. und bin erstaunt über die Meinungen die sehr unterschiedlich sind. Habe weitergespielt und irgendwann war ich an einem Punkt, was schon wieder diese Mission als Invasion und als Belohnung kommt was, das ich schon habe, OK noch ein Versuch und Mission „Tidal“ nochmal Solo laufen und Juhu, am Schluß dropt dann endlich eine Exotic, hin einsammlen und verlassen, Menue aufmachen und was ist, der gesamte Drop taucht nicht auf. Jetzt war’s genug, Spiel gelöscht, neu geladen, sind Ja nur 89GB bei der PS4, was solls und gehofft es wird besser.
    Es ist auch besser was die Bugs betrifft (bei mir), aber das Spiel ist irgendwie… falsch, ich kanns nicht beschreiben, es fühlt sich komisch an, macht keinen Spaß und durch die Neuinstallation habe ich einen neuen Char begonnen und bei den ersten Einsätzen, umgestürzte Kräne, Hotel Grand Washington wurde mir immer bewusster, dass gefällt mir nicht mehr. Ich starte den Einsatz, werde zum Teil heftig angegriffen und kann trotz allem den Einsatz beenden, zum Teil in Ruhe nachladen ohne das ich down gehe, Granaten naja übersteht man auch.
    Dort wo ich mich zum Start von TD2 geärgert habe weil ich keine Chance habe oder den Einsatz mehrfach starten musste weil ich bei den Gegern was übersehen habe, latsche ich jetzt durch ohne besonders Aufmerksam zu sein, weil ich schaffe es dann schon, habe ja Reparaturkits dabei und High-End-Waffen und Skills die mir helfen.
    Ich würde es toll finden, wenn das Spiel, für die unterschiedlichen Spieleransprüche, was bietet, der Start war doch gut und das ich als Solo-Player nicht alles schaffen kann ist klar, bis herausfordernd OK, aber heroisch oder Legendär nur für Pro’s oder Gruppen, entsprechend der Loot und die Belobigungen.
    Zur Zeit braucht man nur rumlaufen und bekommt fast Alles, warum also Missionen? Jacke hat schon recht, es wird schwer sich zu motivieren um täglich eine Runde zu drehen.
    Ich hoffe auf Besserung, glaube aber nicht so recht daran, die Casual-Spieler sind in der Überzahl und haben dadurch einen Vorteil und so wird das Spiel für mich bald durch sein, leider

  33. Quelleasser71 10. Mai 2019, 21:09 Uhr

    Ich seh es genauso, ich bin weder ein Hardcore zocker oder einer der nach ein paar Stunden Spielzeit das Game auf die Seite legt. ich bin gerne solo unterwegs und nur für einige Missionen suche ich mir eine random Gruppe , und das reicht mir auch wegen der Zeit. Ich möchte gar nicht heroisch Spielen dafür kann ich die Zeit für meine Ausrüstung nicht investieren. Aber diesen nerfen für die breite massen ist der falsche weg. Wer nicht die Zeit, Geduld und Ausdauer hat sollte auch nicht den höchsten schwierigkeitslevel Spielen können.
    P.s. vielleicht sollte man die Preisgestaltung der Spiele ändern. Basispreis 25€ und jedes Upgrade auf höhere Stufe 20€ .

  34. Chrispera 10. Mai 2019, 20:59 Uhr

    Es ist auf jeden Fall zu Einfach, da stimm ich dir zu. Aber was das looten an geht. Das ich die Kisten alle 24h öffnen kann, macht mir sehr viel Spaß. Auch die Kontrollpunkte etc. find ich sehr gut. So bleibt die offene Welt immer Aktuell.

    Es macht Spaß einfach mal los zu ziehen und die offene Welt erkunden. Aktivitäten abschließen, Looten, Kontrollpunkte einnehmen. Immer Lust auf Einsätze hat man auch nicht.

    Was mir auch sehr gut gefällt, man kann alles schön Solo spielen. Selbst als damals noch nicht am Schwierigkeitsgrad herum gedoktort wurde. Ob +4 Kontrollpunkte oder Einsätze auf den höchsten Schwierigkeitsgrad.

    Ich fand es sogar viel interessanter mit dem Bug „aggressive Gegner“ man musste viel mehr denken und sich bewegen. Im besten Fall Zurückziehen und wieder nach vorne stoßen. Das war echt genial.

    Vielleicht wird es mit den nerfs demnächst wieder etwas anspruchsvoller, mal sehen.

    Was mich angeht ist bei so ein Spiel auch das Solo wie Gruppen Gameplay sehr entscheidend. Ich hab viele Jahre MMOS gespielt. Ein Teil der mich besonders generft hat ist. Du kommst von der Arbeit nach Hause, willst schnell die eine Dungeon Dayli machen und sitzt erstmal 1h da um überhaupt eine Gruppe zusammen zu bekommen. Es gibt halt bestimmte Sachen das kann man nicht mit jeden machen. Man muss halt bissel Skill haben damit es einfach wird. ;)

    Ich stimme dir in fast jeden Punkt deines Beitrags zu, gerade das mit den Casual Gamern. Aber so ist der Kapitalismus. Ich sag’s mal so. Den Vorstand interessiert nicht ob 500 Leute das Game gekauft haben weil es anspruchsvoll ist. Nein, Sie fragen lieber, wie bekommen wir den Rest dazu es auch noch zu kaufen, auch wenn Sie nur z.b. 30h ins Spiel investieren. Verstehst du wie ich es meine.

    Ich bin mit dem Gaming aufgewachsen. Und ich seh es als ein allgemeines Problem auf dem Spiele Markt. Mich besorgt das auch alles.

    Schauen wir mal wie sich alles entwickelt. Ich zocks auch erstmal weiter. Es gibt vom Genre nix Vergleichbares, find ich.

    Aber dein Artikel ist sehr gut. Spricht mir in vielen Punkten aus der Seele. ;)

    Mach weiter so…

    • jackennils MYD.net 10. Mai 2019, 21:07 Uhr

      Danke für die anerkennenden Worte. Ich kann deine Gedanken voll und ganz nachvollziehen. Zum Thema Kisten und Reset an den Kontrollpunkten: Das ist für mich auch vollkommen okay, dafür musst du ja die Kontrollpunkte machen. Mir geht es um die allgemeinen Kisten die immer wieder nach 24h da sind, egal ob du was dafür machen musst oder nicht. Das empfinde ich als zu viel des Guten.

      • Chrispera 10. Mai 2019, 23:05 Uhr

        Gerne, ist halt mit sehr viel Gefühl und Herzblut geschrieben. Das liest man raus. ;)

        Wegen den Kisten, sowas ist halt immer Geschmackssache. Den ein gefällt es mehr, den anderen weniger. Aber das ja gar nicht der Punkt.

        Aber wenn man jetzt keine Kisten hätte, würde man auch nur von Kontrollpunkt zu Kontrollpunkt sprinten. Oder von Aktivität zu Aktivität.

        Ich finde weil in jeder Ecke Kisten über Kisten stehen, schaut man viel öfter mal nach links oder rechts. Geht Mal die Leiter hoch und ab durchs Fenster. Läuft mal in die eine oder andere Gasse. Also für mich persönlich, hat Division 2, genau das was im ersten Teil in der offenen Welt immer gefehlt hat.

        Ich würde auch mal behaupten, daß man es heut zu Tage als Publisher nicht mehr einfach hat. xD

        • jackennils MYD.net 10. Mai 2019, 23:16 Uhr

          Auf keinen Fall einfach, aber hoffen wir einfach mal das Beste. :)

  35. MAK 10. Mai 2019, 20:43 Uhr

    Bin schon seit Start von the division am Start, the division 2 empfand ich bis zu besagten Update genau richtig, (bis auf den aggro Bug) , man musste taktisch vorgehen und nicht wie ein Freizeit Rambo die Gegner ausschalten. Insofern kann ich mich dem Artikel nur anschließen, treffender kann man es nicht ausdrücken!

  36. Pzyco 10. Mai 2019, 20:22 Uhr

    Irgendwie genau richtig, aber sobald 4 Leute zusammenspielen die optimiertes Gear haben oder sich im Sprachchat verständigen fast zu leicht…. Ich fänds ok wenn sie die Änderungen des Schwierigkeitsgrad wieder zurücknehmen aber schwerer brauchte es meiner Meinung nach nicht werden. mfg