The Division 2 Special Report: Details zu Crafting, dynamischen Events, Private Beta und vieles mehr

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In einem weiteren Special Report Livestream gingen die Entwickler von Tom Clancy’s The Division 2 erneut auf einige Aspekte der gestern ausführlich vorgestellten Aktivitäten im Laufe der Kampagne und des Endgames ein. Dabei wurden einige Details zum Crafting, der lebendigen Spielwelt und ihren dynamischen Ereignissen sowie neue Informationen zur Private Beta bekanntgegeben.

Hinweis: Viele Dinge, die im Stream besprochen wurde, haben wir bereits gestern in unserem ausführlichen Artikel rund um die Kampagne und das Endgame erklärt. Daher möchten wir uns an dieser Stelle auf die neuen Erkenntnisse beschränken. Wer den vorherigen Artikel bislang noch nicht gelesen hat, sollte dies nun nachholen.

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Black Tusk

Die vierte, hoch technisierte Fraktion hält mit dem Endgame Einzug ins Spiel. Sie sind brandgefährliche Gegner, die nicht nur in den „Invaded Missions“ eine tragende Rolle spielen, sondern auch versuchen, Teile der offenen Welt einzunehmen. Kümmert man sich nicht von Zeit zu Zeit um die wachsende Bedrohung, wird es eng für die Zivilisten in ihren Siedlungen und Kontrollpunkten.

Sie erschweren den Spielern dabei das Leben nicht aufgrund höherer Gesundheit oder indem sie mehr Schaden austeilen, sondern durch eine gesteigerte Komplexität, was die künstliche Intelligenz und damit ihre taktischen Fähigkeiten angeht. Selbst die anderen Fraktionen stören sich an den Black Tusks und beginnen einen erbitterten Kampf, wann immer sie aufeinander treffen.


Crafting

Die Möglichkeiten, Objekte und Ausrüstungsteile herzustellen, wird in The Division 2 vielfältiger und zugänglicher zugleich ausfallen. Zum einen lässt sich die Crafting-Station im Laufe des Spiels aufwerten, was die Herstellung verbesserter Items möglich macht. Zum anderen findet man in der offenen Welt deutlich mehr unterschiedliche Ressourcen und Materialien, die für die Herstellung benötigt werden. Das kommt nicht nur dem Realismus zugute; auch der Intuition wird ein Schub verpasst, wenn man logische Ressourcen für das Crafting bestimmter Objekte benötigt.

Eine größere Anzahl an Materialien heißt zugleich, dass man mehr sammeln muss. Ein offenes Auge für die Spielwelt und gute Plünderer-Fähigkeiten sind somit angesagt. Zumal die Zivilisten in ihren Siedlungen und an Kontrollpunkte auch gerne ein Stück vom Kuchen abhaben möchten, um ihre Sicherheit aufrechterhalten zu können. Das Abwägen zwischen dem Eigennutz und der Hilfeleistung gegenüber den verbliebenen Einwohnern von Washington D.C. sorgt für einen zusätzlichen, kleinen inneren Konflikt.

Die Zugänglichkeit am Crafting steigt dank einer permanenten Freischaltung der Waffen-Mods. Einmal gebaut, können die Mods jederzeit an beliebig vielen Waffen angebracht werden. Zudem benötigen sie keinen Platz mehr im Inventar und besitzen feste Werte. Wie die Crafting-Station an sich, steigen auch die Blaupausen im Level auf. Unnütze Pläne gehören damit der Vergangenheit an. Dank der erweiterten Rekalibrierung, sind alle Objekte, die sich herstellen lassen, auf die ein oder andere Art nützlich. Ein mit perfekten Attributen gerollter, lila Rucksack kann problemlos in ein gelbes High-End-Exemplar verwandelt werden (Bild oben).


Lebendige Welt

Zu den dynamischen Events in der Spielwelt zählen bekanntlich Ereignisse wie die Einnahme von Kontrollpunkten, Geiselbefreiungen, das Stören von Propagandaübertragungen der Hyänen oder öffentliche Hinrichtungen. Sie alle finden dynamisch statt. Ob, wann und welches Ereignis auftritt, entscheidet ein System im Hintergrund, welches das Verlangen und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Fraktionen im jeweiligen Spielgebiet abwägt. So entstehen unendlich viele Möglichkeiten und es kann schon mal passieren, dass sich während einer Geiselbefreiung, bei der man gegen ein paar Hyänen kämpft, auch noch die True Sons einmischen.

Derlei Events können vom Spieler ignoriert werden, doch erschweren sie auf Dauer den Zivilisten das Leben und stärken die Präsenz der feindlichen Fraktionen. Wer bestimmte Kontrollpunkte erst zu einem späteren Zeitpunkt und auf einem höheren Weltrang einnimmt, darf sich dafür aber über bessere Belohnungen freuen. Wer die Zivilisten jedoch unterstützt, sorgt dafür, dass sie sich effektiver gegen die Black Tusks verteidigen können. Das Erscheinen Letzterer fügt der Spielwelt übrigens weitere Events hinzu.

Wieder mit dabei sind die aus dem ersten Teil bekannten benannten Bosse. Allerdings werden diese im Nachfolger nicht immer ganz so leicht zu finden sein. Hinzu kommt ein Kopfgeldsystem. So müssen gesuchte Kriminelle zur Strecke gebracht werden, die sich in Washington D.C. verstecken. An entsprechende Aufträge gelangt man über mehrere Wege, doch die für die hochrangigsten Ziele müssen erst gefunden werden.

Überhaupt stecken in The Division 2 und dessen offener Spielwelt deutlich mehr Geheimnisse und Dinge, die es zu entdecken gilt. Wer die Augen offen hält und seine Neugier unter Beweis stellt, wird nicht nur auf viele interessante und amüsante Dinge stoßen, sondern dafür auch reichlich belohnt werden, versprechen die Entwickler.


Private Beta

Inhaltlich wurde über die Private Beta, die schon am Donnerstag um 10 Uhr deutscher Zeit beginnt, eigentlich schon alles gesagt. Wichtig ist zu verstehen, dass der Anfang der Beta – die Befreiung des Weißen Hauses aus den Händen der Hyänen – nicht der Anfang des eigentlichen Spiels ist. Wie schon bei Teil 1 sollen im Vorfeld nicht allzu viele Details rund um die Handlung verraten werden. Auch die Möglichkeiten der Charaktererstellung sind deutlich eingeschränkt. So lassen sich nur zufällig generierte Charaktere erstellen und auch nicht alle Varianten an Körperteilen und Kleidungsstücken sind in der Testversion enthalten.

Der in der Beta spielbare Schlacht-Modus (Skirmish) beschränkt sich auf eine der drei Karten: Stadion. Dort kämpfen die Spieler auf städtischen Straßen und Parkplätzen außerhalb eines Baseballstadions. Der Modus ist direkt nach der Freischaltung der Operationsbasis, dem Weißen Haus, verfügbar. Wer also gerne PvP spielt, darf direkt loslegen. Alle weiteren Infos zu den Inhalten der Private Beta findet ihr in unserem separaten Artikel.

Private-Beta-Inhalte »

Der Preload beginnt morgen um 10 Uhr deutscher Zeit; der Beta-Client wiegt je nach Plattform etwa 46 GB. Hinzu kommt ein kleiner Patch von etwa 200 MB. Wer das Spiel nicht vorbestellt hat und via Registrierung auf der offiziellen Website auf einen Platz hofft, sollte morgen des Öfteren sein E-Mail-Postfach prüfen. Ebenfalls ab 10 Uhr beginnt der Versand der Einladungen, die alle nötigen Instruktionen für die Teilnahme enthalten. Jeder, der garantierten Zugang zur Beta hat – also alle Vorbesteller – dürfen zudem ab dem 6. Februar um 18 Uhr je drei weitere Uplay-Freunde zur Beta einladen.

Freunde einladen »

Für die Teilnahme an der Private Beta erhalten alle Spieler einen exklusiven Waffenskin. Wer es zudem schafft, die Endgame-Mission erfolgreich abzuschließen, bekommt zusätzlich den „Capitol Hill“ Aufnäher spendiert.

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Fotomodus & Katzen

Die Existenz des von uns vor einigen Tagen vorgestellten Fotomodus wurde offiziell bestätigt. Er wird direkt zum Launch Teil des Spiels sein.

Auch die kürzlich auf den sozialen Kanälen präsentierten Katzen sind natürlich mit von der Partie. Ursprünglich sollten sie mal Hasen sein, doch dann fiel die Entscheidung stattdessen doch auf Katzen zu setzen.


Lagerplatz

Rege diskutiert wird aktuell die Größe des Lagers, welches mit 50 Plätzen vermeintlich klein ausfällt. Dabei handelt es sich aber nur um die erste Ausbaustufe. Während der Kampagne wird der Lagerplatz über das Vorteilsystem ausgebaut. Auf dem Weg zum Endgame erreicht man 100 Plätze und mit dem Erreichen nochmals weitere 50. Mit insgesamt 150 Plätzen fällt das Lager genau so groß aus wie im Vorgänger. Unterm Strich bleibt dennoch mehr Stauraum, da Waffen-Mods keinen Platz mehr in Inventar und Lager einnehmen.

Wer eine der Sondereditionen kauft, die das Elite Agent Paket enthält, bekommt zusätzlichen Lagerplatz. Dabei handelt es sich jedoch um keinen wirklichen Vorteil gegenüber den anderen Spielern. Dieser zusätzliche Lagerplatz sind nämlich nur die letzten 50 Plätze, die man so oder so im Endgame erhält. Der einzige Vorteil ist, dass diese Plätze schon zu Beginn des Spiels freigeschaltet sind.


Levelanpassung

Ein weiteres, cleveres Feature sorgt dafür, dass das Zusammenspiel zwischen einem Spieler mit hohem Level und einem mit niedrigen Level besser harmoniert. So wird die Stufe des Spielers mit dem niedrigeren Level an die des höherstufigen Spielers angepasst. Er bekommt weiterhin seinem Level entsprechendes Loot und Erfahrungspunkte. Nachdem die Spieler die Gruppe auflösen, wird die Stufe wieder auf ihren ursprünglichen Stand zurückgesetzt.


Dynamischer NPC-Spawn

Spielt man eine Mission der Kampagne zum ersten Mal, sind Spawnpunkte, Art und Anzahl der Gegner sowie ihre Laufwege exakt festgelegt. Doch sobald man eine Mission wiederholt, werden diese Faktoren vom Zufall beeinflusst. Das sorgt neben den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für mehr Abwechslung und vermeidet Situationen, in denen man gezielt darauf wartet, dass ein bestimmter NPC zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Aktion ausführt.

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4 Kommentare

  1. ring0r- 6. Februar 2019, 13:54 Uhr

    Hab einfach Dauer-Bauchkribbeln … komme nemmer klar ich will endlich spielen :D

  2. Jadda 6. Februar 2019, 09:45 Uhr

    Hallo
    Ich habe gerade im Artikel (danke dafür – ich mag eure Seite und lese fix und gerne mit) zum Thema Lagerplatz gelesen, das „Mit insgesamt 150 Plätzen fällt das Lager ein Stückchen größer aus als im Vorgänger“ ausfallen soll.
    Ich habe aber in Div1 auch schon lange 150 Plätze in der Kiste und sehe hier bei Div2 keinen Platzvorteil, oder mißverstehe ich dabei etwas?

    • jackennils MYD.net 6. Februar 2019, 10:00 Uhr

      Waffenmods nehmen keinen Platz mehr im Inventar/Lager ein. Effektiv hast du also mehr Platz, auch wenn es noch immer 150 Plätze sind.

      • Jadda 6. Februar 2019, 10:27 Uhr

        War mir schon klar, das diese Logik kommt, aber für mich ändert es halt nichts, denn ich hatte bisher auch keine Waffenmods im Lager – effektiv gesehen ;)