The Division 2: Details zu PvE-Inhalten wie Kampagne und Endgame & Black Tusk, die vierte Fraktion enthüllt

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Nicht nur zur Enthüllung der PvP-Inhalte nebst Dark Zones luden die Entwickler von Tom Clancy’s The Division 2 diverse Medienvertreter ein, auch ein Event rund um PvE-Inhalte wie Kampagne und das Endgame wurde abgehalten. Dabei durfte eine Art erweiterte Fassung der Private Beta angespielt werden, die auch die vierte Fraktion, die Black Tusk, enthüllte. Wir tragen die neuen Details zusammen.

Siedlungen und Operationsbasis

Der Ausbruch der Dollargrippe aus dem ersten Teil liegt sieben Monate zurück. Millionen Menschen sind seither dem Pockenvirus zum Opfer gefallen. Die Überlebenden haben sich in Washington D.C. in kleinen Siedlungen zusammengeschlossen, um sich dort gegen die feindlichen Fraktionen zu verteidigen. Die Agenten der Division werden in die Hauptstadt beordert, um dort die Menschen zu unterstützen.

Zu Beginn der Kampagne muss allerdings erst mal das Weiße Haus, welches als neue Operationsbasis dient und von der gegnerischen Fraktion der Hyänen besetzt wurde, befreit werden. Diese Mission dient zugleich als Tutorial. Ist die Mission abgeschlossen, ziehen die SHD-Agenten in ihr neues Zuhause ein. Drinnen sieht es anfangs etwa genau so karg aus, wie das Postgebäude des Vorgängers. Viele der Flügel und Räumlichkeiten, die einen erweiterten Funktionsumfang mit sich bringen, werden erst im Laufe der Kampagne freigeschaltet.

Der Ausbau der Operationsbasis findet jedoch nicht mehr über ein simples Punktesystem statt, sondern wird anhand einer engen Verzahnung mit der Story im Zusammenspiel mit den zivilen Siedlungen vorgenommen. So ist eine Siedlung aus einem alten Theater entstanden. Die dortige Anführerin liefert dem Spieler einige Aufgaben, etwa die Suche nach ihrer Tochter. Wer das Mädchen nach Hause bringt, darf in der Siedlung eines von vier Upgrades freischalten, die jeweils an eine andere Mission der Kampagne gebunden sind. In diesem Fall hält ein neuer NPC namens Inaya al-Kaliq Einzug ins Weiße Haus, um dort die Crafting-Station zu betreiben. Andere Belohnungen sorgen für den Ausbau eines Schießstandes oder den Einzug des Dark-Zone-Offiziers.

Darüber hinaus entstehen durch den Ausbau neue Aktivitäten in der Spielwelt. Auf diese Weise verknüpfen die Entwickler die Siedlungen mit der Handlung, was Atmosphäre und Motivation zugutekommen soll. Dieses neue System verändert zwar nicht die gesamte Spielwelt, doch Dank der visuellen Änderungen entsteht im direkten Vergleich zum Vorgänger deutlich mehr Dynamik.

Nebenaktivitäten

Ein Problem von The Division war die abseits der Hauptmissionen leere Welt, wenn erst mal alle Nebenmissionen absolviert wurden. Diesen Fehler möchten die Entwickler kein zweite Mal machen. Im Vorfeld wurde bereits eine deutlich lebendigere Welt versprochen und dabei scheint uns eine Art West Side Piers 2.0 zu erwarten.

Viele der Nebenmissionen stehen in Verbindung mit den Zivilisten und ihren Siedlungen. Eine Mission lässt euch zum Beispiel Bewohner einer solchen Zufluchtsstätte aus der Martin Luther King Bibliothek befreien. Belohnungen sehen nicht mehr nur Items oder Blaupausen, sondern auch Upgrades für die Siedlungen vor. Zudem lassen sich oft zusätzliche Schnellreisepunkte freischalten. Auf diese Weise möchten die Entwickler erreichen, dass man nicht mehr nur die Hauptgeschichte abschließt, sondern möglichst jede noch so kleine Mission auf der Karte absolviert.

Die feindlichen Fraktionen warten mit weiteren dynamischen Events in der Spielwelt auf. So verbreiten sie auf den Straßen Propaganda oder halten öffentliche Hinrichtungen ab. Bei Letzteren gilt es nicht nur die Feinde zu eliminieren, sondern auch möglichst jegliche zivile Opfer zu vermeiden. Ein weiteres dynamisches Element sind die sogenannten Kontrollpunkte. Wurden alle Gegner in diesen Arealen beseitigt, werden die Zivilisten aus der nahen Siedlung via Signalfeuer herbeigerufen. Bis zu deren Eintreffen erwartet euch eine letzte Gegnerwelle, der ihr euch erwehren müsst. Wer die an dem Kontrollpunkt einziehenden Zivilisten dann noch mit Ressourcen wie Wasser oder Nahrung versorgt, freut sich über einen Buff, der nahe gelegene Items eine Zeit lang optisch hervorhebt.

Hat man eine feindliche Fraktion bis zu ihrer Basis zurückgedrängt, wartet eine letzte Mission auf die Spieler, in der die sogenannten Festungen (engl. Strongholds) eingenommen werden müssen. Dazu stürmen die SHD-Agenten die feindlichen Hauptquartiere und beenden die Schreckensherrschaft. Das lässt die Fraktionen natürlich nicht gänzlich von der Karte verschwinden; sie treiben sich immer noch auf den Straßen herum, wenngleich deutlich geschwächt.

Abseits der Nebenmissionen warten einmal mehr Sammelobjekte wie Funkgeräte samt Audionachrichten oder ECHOs mit jeder Menge Division-Lore auf entdeckungsfreudige Spieler. Auch die aus Teil 1 bekannten Hochrangigen Ziele sind von Anfang an im Spiel enthalten.

Levelaufstieg und Vorteile

Durch das Absolvieren der Haupt- und Nebenaktivitäten steigt der Spieler stetig im Level auf. Erneut erwartet euch ein Marsch in Richtung Stufe 30, bis es ins Endgame geht. Mit jedem Levelaufstieg verdient man sich einen Skillpunkt. Diese können in die Freischaltung der insgesamt acht Skills und deren unterschiedliche Varianten genutzt werden.

Ebenfalls aus dem Vorgänger bekannt und wieder mit von der Partie sind die permanenten Vorteile (engl. Perks). Diese werden durch den Einsatz von Shade Tech freigeschaltet; eine Währung, die man sich durch das Absolvieren der zahlreichen Nebenaktivitäten in der offenen Spielwelt verdient. Das Spektrum der Perks ist in The Division 2 etwa so breit gestreut wie in Teil 1. So schaltet man damit beispielsweise den zweiten Primärwaffen-Slot, mehr Stauraum im Inventar oder einen gesteigerten Erfahrungspunktegewinn frei.

Black Tusk im Endgame

Im Endgame wartet die vierte Fraktion, die bislang nur kurz in einigen Trailern zu sehen war, auf die SHD-Agenten. Ihr Name: Black Tusk. Sie sind eine paramilitärische Organisation, die mit dem Erreichen des Endgames in Washington D.C. einfällt und die Spieler dank vieler technischer Spielereien vor neue Herausforderungen stellen wird.

Dafür wurde die neue Endgame-Aktivität der „Invaded Missions“ geschaffen. Im Prinzip erwarten euch dabei die aus der Kampagne bekannten Missionen, allerdings mit den Black Tusk als Gegnern, die kontinuierlich versuchen, die Spielwelt an sich zu reißen. Wer jetzt an die Legendären Missionen aus dem Vorgänger denkt, in denen es gegen das Last Man Battalion ging, liegt nicht ganz verkehrt. Dennoch darf man sich warm anziehen, denn die Black Tusk agieren deutlich taktischer und gehen militärisch vor.

Zu ihren Spielzeugen zählen mitunter Drohnen, Helikopter, die für Nachschub sorgen und unterschiedliche Arten von Kampfrobotern. Zugleich fallen die gegnerischen Gruppen in ihrer Zusammensetzung aufgrund eines Zufallsgenerators stets unterschiedlich aus, sodass sich jede Begegnung mit den Black Tusk anders anfühlt. Selbst in den Dark Zones wird man auf die Fraktion treffen.

Um der neuen Bedrohung gewappnet zu sein, kommen mit dem Erreichen des Endgames auch die bekannten Spezialisierung samt ihrer eigenen Fortschrittssysteme ins Spiel. Dadurch erhalten Spieler eine individuelle Waffe und Fertigkeiten, die ihnen neue Wege des Spielens eröffnen. Zur Auswahl stehen mehrere Spezialisierungen, wovon drei zum Start verfügbar sein werden. Mehr dazu auf unserer Übersichtsseite.

Gameplay

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5 Kommentare

  1. malboaman72 5. Februar 2019, 16:21 Uhr

    hätte mal ne frage hab gerade The D 2 vorbestellt über Amazon einstweilen die standard vers.bekomme ich eine einladung für die PR. Beta

    • Robert Theisinger 5. Februar 2019, 17:14 Uhr

      Du müsstest nen Code bekommen per email den du dann bei Ubisoft einlösen kannst

    • jackennils MYD.net 5. Februar 2019, 17:54 Uhr

      Code kommt von Amazon, Versand per Mail angeblich ab heute.

  2. Rayvien27 4. Februar 2019, 20:41 Uhr

    Jetzt wünsch ich mir mur noch, dass Alles möglichst ohne größere Probleme klappt und es so ein tolles Spiel wie geplant wird. Die Beta kann kommen.

    • Robert Theisinger 5. Februar 2019, 11:17 Uhr

      Aber sowas von :)
      Da ich Donnerstags frei habe werde ich wohl mit einer der ersten sein der sich an den Log-in versucht ;)

      Hoffe dann das es auch reibungslos läuft und meinen freien Tag mit The Division sichern kann