The Division 2: Snowdrop Engine mit verbesserter Leistung unter DirectX 12 & durchdachterem Netcode

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Wenn am 15. März Tom Clancy’s The Division 2 erscheint, darf die Snowdrop Engine einmal mehr unter Beweis stellen, was sie auf dem Kasten hat. Dass das Entwicklerteam in den vergangenen Jahren nicht untätig war, ist kein Geheimnis. Neben allgemeinen Leistungsverbesserungen und Optimierungen, dürfen wir uns über eine reibungslosere DirectX-12-Implementierung und einen durchdachteren Netcode freuen.

In einem ausführlichen und sehr lesenswerten Interview mit den Kollegen von PCGamesHardware.de erklärt Massives Calle Lejdfors, Technical Director des Snowdrop-Teams, wie sich die hauseigene Grafikengine in den letzten Jahren verändert hat und welche Auswirkungen das auf The Division 2 haben wird.

Mit dem Release von The Division 2 im März 2019 zeigt Snowdrop, welche neuen Tricks sie in den vergangenen Jahren gelernt hat. So gab es zahlreiche Verbesserungen in mehreren Bereichen. Zu den Highlights zählt die Unterstützung sogenannter GIS- und LIDAR-Daten, was es den Entwicklern erlaubt, beispielsweise GPS-Daten zu verwenden, um Spielwelten wie Washington D.C. auf den Meter genau und in Windeseile zu rekonstruieren. Das sogenannte Temporale Super-Sampling ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Engine, der die Qualität einer Vielzahl von Effekten erheblich verbessert.

Runderneuert wurde zudem die Unterstützung von HDR-Displays inklusive Änderungen am internen Beleuchtungsmodell, was zu einer höheren Bild- und Farbqualität führt. Verbesserungen gab es auch im Hinblick auf die Darstellung von Wasser, Gelände, Reflexionen, Hautschattierungen, volumetrischem Nebel, der Darstellung des Himmels und mehr.

Weiterhin wurde die Unterstützung von DirectX 12 optimiert und verspricht eine noch bessere Leistung im Vergleich zu DirectX 11, als es noch bei The Division der Fall war. Verantwortlich dafür zeigt sich die Nutzung von Async Compute, was die Berechnung der Grafik stärker parallelisiert und eine maximierte GPU-Auslastung sicherstellt.

Ebenfalls angegangen wurden viele Probleme mit dem im Volksmund als „Netcode“ bezeichneten Teilen der Engine, die die Kommunikation zwischen Server und Client regeln. Während in The Division Abfragen meist clientseitig berechnet wurden, was gerade auf dem PC Tür und Tor für Cheater und Hacker öffnete, werden Rechenarbeiten nun in deutlich größerem Umfang serverseitig vorgenommen. Neben der Nutzung alternativer Netzwerkprotokolle (vermutlich UDP statt TCP) wurden vielerlei Anstrengungen unternommen, um die Netcode-Qualität im Nachfolger drastisch zu verbessern, versichert Lejdfors.

Technikversierten Spielern empfehlen wir, sich das komplette Interview zu Gemüte zu führen. Es spricht viele weitere Bereiche an, die den Rahmen dieses Artikels jedoch sprengen würden. Weitere Details zur Snowdrop Engine findet ihr zudem auf unserer Übersichtsseite.

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4 Kommentare

  1. Sven 21. Januar 2019, 13:56 Uhr

    Haben solche Verbesserungen der Grafik auch Einfluss auf die PS4 oder XBox Version?

  2. Klaus König 18. Januar 2019, 13:37 Uhr

    Ja hoffentlich ist es spielbar nicht das es erst nach 12 Monaten spielbar ist wie Teil 1 wo man durch die decke bugte wenn man zb Lincoln Tunnel gespielt hatte habe es zwar noch nicht vorbestellt werd es mir aber definitiv anschauen

    • Rober Theisinger 18. Januar 2019, 15:10 Uhr

      In den Gameplays kam das schon mal vor das ein oder andere Sachen nicht funktionierten . Nach dem einer aufm LKW erschossen wurde wusste die Figur nicht ob sie oben oder unten liegen sollte und sprang immer auf und ab ;-) Und der allgemeine Sound lässt auch noch Luft nach oben …..das heisst das manche Schüsse wie in Teil 1 nicht hörbar waren oder der DZ Heli sich so anhörte wie vor 30 Jahren auf dem C64er . Aber ich denke die werden da noch einiges machen denn man sollte aus 3 Jahren Division 1 lernen was da alles schief gelaufen ist