The Division 2: Endlich auch mit Fotomodus

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Optisch opulente Spiele wie Tom Clancy’s The Division schreien förmlich nach einem Tool für bombastische Screenshots. Die für den ersten Teil versprochene Untersützung von Nvidia Ansel wurde leider nie umgesetzt. Lediglich inoffizielle Tools ermöglichten die Anfertigung individueller Fotos, dann jedoch mit der Gefahr, sich einen Account-Bann einzufangen. In The Division 2 könnte ein Fotomodus schon zum Release stecken.

Ursprünglich für Update 1.8.1 von The Division angekündigt, sollte die offizielle Unterstützung von Nvidias Ansel-Tool nach erneuter Verschiebung dann definitiv mit Update 1.8.2 im Juni letzen Jahres erscheinen. Doch daraus wurde nichts und die Entwickler verloren auch kein Sterbenswörtchen mehr darüber. Als dann klar wurde, dass das Team an The Division 2 arbeitet und es eine Partnerschaft mit AMD gebe, war eine mögliche Erklärung für die Abstinenz von Ansel gefunden. Ob es am Ende tatsächlich dran lag, oder ob die Integration des Tools einfach nicht zuverlässig genug funktionierte, werden wir vermutlich nie erfahren.

Wenige Monate zuvor erschien im Februar 2018 eine mit The Division kompatible Version der Cinematic Tools. Dieses erlaubt es euch, Screenshots anzufertigen und dabei die Kamera frei zu bewegen. Eigentlich ein prima Ersatz, wäre da nicht ein großer Haken. Das Tool nutzt ein Programm namens Cheat Engine, das es erlaubt, in den Programmcode einzugreifen und Änderungen vorzunehmen. Dies jedoch verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von The Division. Das Resultat waren viele nach der Nutzung gesperrte Spielerkonten und eine eindringliche Warnung unsererseits.

Doch Schwamm drüber, denn allen Anschein nach wird sich dieser unglückliche Umstand mit dem Release von The Division 2 ändern. Im Rahmen der Berichterstattung zur Enthüllung der Dark Zones sowie PvP-Mechaniken zeigten mehrere Videos kurze Szenen aus den Menüs des Spiels; trotz Verbots seitens Massive, denn die Menüs seien längst nicht final. Uns freut es umso mehr, denn in einem der Videos ist auch ein Fotomodus zu sehen.

Das entsprechende Menü hinterlässt in der Tat einen mehr als unfertigen Eindruck, doch scheint es sich dabei um eine direkt ins Spiel integrierte Funktion für alle Plattformen (Screenshot zeigt Xbox-One-Version) zu handeln und nicht nur die Unterstützung einer proprietären Technologie, die wie im Falle von Nvidia Ansel nur einem Teil der Spieler zur Verfügung gestanden hätte. Wirklich verwunderlich wäre die Implementierung eines nativen Fotomodus nicht. Einige andere Ubisoft-Spiele machen bereits seit Jahren vor, wie es geht – so zum Beispiel Assassin’s Creed Origins oder Ghost Recon Wildlands.

Das Menü liefert zudem einen Ausblick darauf, wie umfangreich der Modus ausfallen könnte. So lässt sich ein aufgenommener Screenshot natürlich auf der Festplatte der eigenen Konsole oder des eigenen PCs sichern. Bilder können gedreht, Ausschnitte angefertigt und die Kamera gekippt und gezoomt werden, um das perfekte Foto zu schießen. Allerdings lässt sich die Kamera nur innerhalb eines limitierten Radius um den eigenen Agenten frei bewegen.

Wie ein solcher Modus ohne Möglichkeit für Schummeleien in die PvP-Areale und damit primär die drei Dark Zones integriert werden kann, bleibt abzuwarten. Würden sich dann noch Tageszeit und Wetterlage dynamisch ändern lassen, dürfte wirklich jeder Screenshot-Fan begeistert sein. Ob der Fotomodus schon zum Release im Spiel stecken wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar, doch wir sind hoffnungsvoll gestimmt.

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