Entwicklerblog mit neuen Details zu den Waffen, Waffentalenten, Mods und Granaten in The Division 2

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Die Entwickler veröffentlichten heute den ersten Beitrag einer ganzen Reihe rund um Tom Clancy’s The Division 2. Dieser erste Dev-Blog beschäftigt sich mit den Waffen, deren Talenten, Mods sowie den im Spiel verfügbaren Granaten. Dabei werden einige neue Details, auch zu den exotischen Waffen, die in The Division 2 ein Comeback feiern werden, zutage gefördert. Los geht’s!

Schon während der E3 im Juni gab es reichlich Informationen zu den Waffen in The Division 2. So wissen wir etwa bereits, dass die exotischen Exemplare erneut Teil des Spiels sein werden, Mods nun auch Nachteile mit sich bringen und Talente keine Anforderungen mehr an die Hauptattribute stellen. Diese Punkte greift der heute erschienene Artikel abermals auf, steigt jedoch teils deutlich tiefer in die Materie ein und liefert so weitere, bis dato unbekannte Details. Der Vollständigkeit halber, fassen wir den gesamten Artikel für euch zusammen.

Waffentypen

Für The Division 2 wurde das Handling der Waffen vollständig überarbeitet. So soll die Erfahrung realistischer und das Gameplay spannender gestaltet werden. Das Rückstoß-System ist gänzlich neu, sodass sich jede Waffe einzigartig anfühlen und auf ihre eigene Art und Weise verhalten wird. Zudem feiert eine neue Waffengattung ihr Debüt: Gewehre.

Damit finden folgende Typen ihren Weg in den Nachfolger:

  • Sturmgewehre
  • Präzisionsgewehre
  • Maschinenpistolen
  • Schrotgewehre
  • Leichte Maschinengewehre
  • Pistolen
  • Gewehre

Gewehre werden eine völlig neue Kategorie darstellen und sowohl halbautomatische als auch Feuerstoß-Waffen enthalten. Es gibt mehrere Gründe, warum sich die Entwickler dafür entschieden haben, diese Kategorie einzuführen, wobei der Hauptvorteil beim Balancing zu finden ist. In The Division sind alle möglichen Arten von Gewehre in die Kategorien Sturmgewehre oder Präzisionsgewehre aufgeteilt.

Für The Division 2 wurde beschlossen, jene dritte Kategorie für diese Waffen hinzuzufügen. Das ermöglicht es, spezifische und relevante Boni für halbautomatische als auch Feuerstoßgewehre nebst allen anderen Waffen zu erstellen. Der Ehrgeiz bei diesen Änderungen besteht darin, eine große Auswahl an gleichwertigen Waffen im Spiel zu haben, so dass die Spieler am Ende nicht wieder mit denselben drei Waffen durch Washington D.C. streifen.

Exotische Waffen

Die exotischen Waffen in The Division 2 sollen deutlich aufregender ausfallen als noch in Teil 1, weshalb das Team sehr viel Zeit und Schweiß in jedes einzelne Exemplar gesteckt hat.

Aus der Perspektive der Gestaltung gesehen, werden die exotischen Waffen in der Fortsetzung deutlich stärker hervorstechen. Jede Waffe wird ihr eigenes Aussehen haben und klar unterscheidbar sein. Jedes visuelle Element der Waffen wird ein wenig über die Geschichte und das Thema der Waffe erzählen – alles verbunden mit der typischen The Division Lore. Jede exotische Waffe soll ihren berechtigten Platz in der Welt haben.

Granaten

Während es in The Division noch sechs unterschiedliche Granatentypen gab, die die Spieler jederzeit nutzen konnte, schlagen die Entwickler beim Nachfolger eine neue Richtung ein. So werden Granaten an die Spezialisierungen gebunden sein, für die man sich nach dem Erreichen von Level 30 im Endgame entscheiden kann. Auf dem Weg dorthin, also von Level 1 bis 29, wird die Erschütterungsgranate (Concussion Grenade) die einzig verfügbare Variante sein.

Mit Level 30 gesellen sich dann vorerst drei weitere Arten hinzu:

Wann immer man die Spezialisierung wechselt, wechselt auch der verfügbare Granatentyp. Das bedeutet, dass man nie gleichzeitig über eine Blend- und Brandgranate verfügen wird. Die Erschütterungsgranate wird jedoch immer zur Auswahl stehen, egal welche Spezialisierung genutzt wird.

Diese Änderung stellt sicher, dass die Granaten stark und nützlich sein können, ohne einen zu großen Anteil am Arsenal zu haben, wodurch viele andere Schadensquellen an Relevanz verlieren würden. Es bedeutet zugleich, dass man eine viel klarere Vorstellung von den Fähigkeiten eines jeden Spielers in PvP und PvE haben wird, je nachdem, wie sie ihre Spezialisierung gewählt haben. Es soll nicht nur helfen, Feinden gegenüberzustehen, sondern auch zu mehr Tiefe bei der Bildung eines eigenen Trupps führen. Abhängig davon, mit welcher Aktivität man sich beschäftigt – sei es ein Raid, eine Missionen oder PvP – ist ein Granatentyp möglicherweise besser geeignet als ein anderer.

Waffen-Mods

In der Fortsetzung werden Mods freigeschaltet und nicht länger in Form von Loot aufgesammelt. Der Grund für diese Änderung ist, dass einige Mods als zwingend notwendige, ja schon obligatorische Upgrades für alle Waffen angesehen wurden, was dazu führte, dass die Modding-Erfahrung eintönig wurde. Außerdem wurde das Nachladen aufgrund der künstlich aufgeblasenen Magazingröße weniger wichtig und das Waffenhandling weniger dynamisch, da die Mods mit sehr hohen Werten aufwarteten. Für The Division 2 werden die Entwickler das Mod-System ändern, so dass es beim Modden der Waffe darum geht, ihr Feeling anzupassen und dieses dem persönlichen Spielstil anzugleichen.

Sobald eine Modifikation freigeschaltet wurde, ist sie immer verfügbar und kann gleichzeitig an beliebig vielen Waffen verwendet werden. Allerdings passt nicht jede Mod zu jeder Waffe. Verschiedene Waffen haben ein unterschiedliches Kaliber, und natürlich gilt das auch für Mündungsaufsätze und Magazine.

Anders als in The Division haben Mods im Nachfolger feste Werte und sind daher für alle Spieler gleich. Neben positiven Vorteilen wird es aber auch Nachteile geben. So liefert ein erweitertes Magazin zwar zusätzliche Kugeln, wird aber zugleich die Nachladegeschwindigkeit verringern, weil es größer und schwerer ist. Ziel ist es, ein Freischaltungssystem zu integrieren, das es erlaubt, Mods basierend auf persönlichen Vorlieben zu wählen, aber dabei stets ein faires Gleichgewicht zu wahren.

Da alle Waffen-Mods negative Auswirkungen haben, müssen die Spieler bewerten, ob ein bestimmter Wert wertvoll genug ist, um mit dem damit verbundenen Nachteil leben zu können. Wer gerne mit einer bestimmten Waffe spielt, diese aber ein wenig zu unruhig in der Hand liegt, kann möglicherweise ein wenig Präzision oder Reichweite opfern, dafür aber das Handling entscheidend verbessern.

Im Einklang mit dem Rest des Spiels haben die Entwickler den Realismus des Mod-Systems ziemlich stark vorangetrieben. Allein das Statistik-System mit seinen Vor- und Nachteilen bringt deutlich mehr Authentizität, aber auch andere Aspekte der Mods wurden berücksichtigt. Zum Beispiel, anstatt prozentual größere Magazine zu erhalten, erhält man eine exakte Anzahl an zusätzlichen Kugeln, die für diesen Waffentyp auch im wahren Leben relevant sind. Das bedeutet, dass es in der Folge keine +121% Magazine mehr geben wird. Damit werden sowohl die Nachladegeschwindigkeit als auch die Magazingröße einer Waffe wesentlich relevanter. Ebenso wird das Nachladen zu einer gesteigerten Dynamik als Teil des Kampfrhythmus im PvE und PvP führen.

Waffentalente

In The Division 2 wird das Talentsystem vollständig überarbeitet und es wird komplett neue Talente geben. Im ersten Spiel haben Waffentalente zwei Arten von Anforderungen – ein Minimum an Hauptattribut-Werten und irgendeine Art von Aktion, um das Talent zu aktivieren. Für die Fortsetzung haben die Entwickler dieses Anforderungssystem überarbeitet, um die Erstellung von Builds interessanter und kreativer zu gestalten.

Talente sollen als Teil der Builds eine größere Rolle spielen und die Zusammenstellung einer Ausrüstung mehr Spaß machen. Daher können die Anforderungen an ein Talent so ziemlich alles sein. Beispielsweise das Tragen eines Items einer bestimmten Marke, eines bestimmten Attributs oder eines bestimmten Waffentyps. Die einzige Einschränkung ist, dass jedes Talent ein im Hinblick auf das Gameplay spezifisches Thema hat und die Anforderungen an die Waffe mit diesem Thema übereinstimmen müssen. Dadurch erhält man ein besseres Verständnis dafür, wie das Talent verwendet werden kann und ob es zum eigenen Spielstil passt oder nicht.

Ein weiteres neues Feature ist der Augmented-Reality-Tracker, der seitlich an den Waffen sitzt, wenn man durch deren Visier zielt. Dabei handelt es sich um einen Echtzeit-Tracker für das Talent der Waffe, der je nachdem, welches Talent ausgerüstet wurde, verschiedene Dinge anzeigt. Zum Beispiel kann er aufleuchten, wenn das Talent aktiv ist, oder er hilft dabei, die verbleibenden Schüsse zu zählen, bis das Talent aktiviert wird. Der Zweck ist, es dem Spieler leichter zu machen, die Talente zu verstehen und sie so auf die effizienteste Weise nutzen zu können.

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2 Kommentare

  1. David 27. September 2018, 21:04 Uhr

    Ja,das klingt ja interessant und gleichzeitig echt verwirrend !! Ich find es gut das was neues probiert wird, aber ich hoffe das sie die Balance direkt am Start im Griff haben.
    Ich bleib mal optimistisch …. und erwarte was echt gutes ……
    Division 1 war eigentlich richtig gut,wenig Inhalt und das anfangs versprochene kam nie aber das Setting und die Atmosphare ist echt mega gelungen .
    Ich hoffe das das auch im Zweiten passt.

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    • Thorwald 28. September 2018, 10:02 Uhr

      Seh ich auch so freu mich schon wieder neue Listen zu machen mit Effektiven Builds für jede gelegenheit ^^

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