The Division 2 wieder mit fairen Mikrotransaktionen?

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Tom Clancy’s The Division ist schon fast ein Paradebeispiel für die Implementierung fairer Mikrotransaktionen. Sämtliche Möglichkeiten beschränken sich auf optische Ergänzungen; seien es Waffenskins, Vanity-Items oder Emotes. Spielerisch wirken sie sich nicht auf das Erlebnis aus. Nun sucht Ubisoft nach einem Monetization Designer für den Nachfolger The Division 2. Bleibt es bei der Fairness?

Sicherlich dürfte es wenig überraschend kommen, dass Ubisoft auch beim Sequel wieder auf Mikrotransaktionen als zusätzliche Einnahmequelle setzen wird. Ob man sie mag oder nicht, sie gehören mittlerweile zum Gesamtpaket. Die aktuelle Stellenausschreibung nach einem Monetization Designer – was für ein schöner Titel – für das Team bei Massive im schwedischen Malmö lässt uns jedoch ein wenig aufatmen. Den positiven Kurs hinsichtlich der Implementierung scheint man beibehalten zu wollen.

So soll die Person, die am Ende die Stelle übernimmt, mit dem Kernteam zusammenarbeiten und anderen Designern, Produktions- und Programmierteams, Live-Operationsteams und Analysten unter die Arme greifen. Auf diese Weise soll eine elegante, faire und unterbrechungsfreie Lösung der Monetarisierung sichergestellt werden. Die gewählten Begrifflichkeiten lassen auf eine ähnlich Umsetzung wie schon im Vorgänger hoffen.

Zu den Aufgaben des Monetization Designers zählt weiterhin die Implementierung und Gestaltung monetarisierter Funktionen und Inhalte. Klingt fast nach der Beschreibung des Premiumhändlers im Terminal, wie wir ihn jetzt kennen. Außerdem soll der Designer ein Verfechter einer fairen und modernen Monetarisierungsvision sein, bei der der Spieler an erster Stelle steht. Der Monetization Designer arbeitet auch mit dem Business Operations Manager zusammen, um sicherzustellen, dass die geschäftlichen Belange beim Game Design nicht zu kurz kommen.

Letztlich bleibt es abzuwarten, welche Art von Mikrotransaktionen uns in The Division 2 erwarten. Doch die Vergangenheit hat nicht nur im Falle von The Division 1 gezeigt, dass Ubisoft es versteht, Monetarisierungsoptionen spielerorientiert in die eigenen Produkte zu integrieren. Wie geht ihr mit solchen Features um? Ignoriert ihr sie oder lasst ihr den ein oder anderen Euro in Mikrotransaktionen fließen? Wir sind gespannt auf eure Meinung.

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Kommentare

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Donny Reigns
Agent

Da muss man Ubisoft für loben! :)
Was das Thema angeht, haben sie bisher wirklich fair Ihren Kurs beibehalten. Und kosmetische Käufe sind und bleiben zum Glück jedem selbst überlassen. Selbst wer diese nicht mag, hat keinen Nachteil. Und das sollte auch so bleiben :) Von daher Top!

Rudelverni
Agent
Rudelverni
So wie es ist, ists ok. Wer Dinge unbedingt will, der kann sie sich kaufen. Wer nicht, erspielt sie sich über einen längeren Weg halt so. Ich werde immer dann hellhörig, wenn man sich quasi nichts so leicht erspielen kann und es dann auch noch Pakete gibt, die einem was von „Ersparnis“ erzählen – letzteren Punkt gibt es dann ja auch in TD. Bei GW 2 ist es quasi umgekehrt, man kann sich nichts mal eben so schnell erspielen, aber es gibt keine „günstigen“ Pakete. Ich glaub Runes of Magic war so das Horrorszenario für mich. Da TD und GW… Weiterlesen »
EuleLP
Agent
EuleLP

Wenn sie es wirklich so machen wie jetzt in TD1, finde ich das vollkommen ok. Ich persönlich habe noch nichts in die Mikrotransaktionen in TD1 gesteckt, da man sich diesen ganzen kosmetischen Firlefanz auch so erspielen kann, was ich sehr fair finde, zumal ich ja schon 62 € für’s Spiel plus Season Pass ausgegeben habe.

Netsurai
Agent
Netsurai

Sehe ich auch so (hab TD 1 mit Season Pass beim Release gekauft und seid dem immer mal wieder gespielt, ich freue mich also schon sehr auf TD 2, werde bis dahin sicher noch ein paar TD 1 World Events mitmachen.