The Division SotG: PTS-Ende, Release von Update 1.7, die verschlüsselten Behälter und mehr

State of the Game

Zusammen mit Live Game Designer Matthew Higby führte Yannick im heutigen State-of-the-Game-Stream durch die Sendung. Dabei ging es um das Ende der PTS-Phase im Vorfeld von Update 1.7 für Tom Clancy’s The Division, einen möglichen Releasetermin für den Patch und das heiß diskutierte Thema der verschlüsselten Behälter im Umfeld der Echtgeldtransaktionen.

PTS-Ende

PTS-Woche 4 wird die letzte sein, bevor Massive den letzten Feinschliff an Update 1.7 unter Ausschluss der Öffentlichkeit vornimmt. Dazu gehören unter anderem die Festlegung der finalen Dropchancen für Classified Items, weitere Anpassungen an der SASG, mit der man noch nicht zufrieden ist, sowie Bugfixes und Tweaks. Davon abgesehen, kann noch immer Feedback abgegeben werden; dafür sei es nie zu spät, so Higby.

Update 1.7

Die interessanteste Frage konnte noch nicht beantwortet werden, so dass wir euch an dieser Stelle keinen Releasetermin für das Update nennen können. Angepeilt wird Mitte bis Ende August, wie immer in Anhängigkeit des Feinschliffs und der Freigabe der Konsolen-Patches seitens Microsoft und Sony.

Verschlüsselte Behälter

Das System der verschlüsselten Behälter sorgte für jede Menge Diskussionen in der Community. Sie sind der Hauptgrund, weshalb sich Matt Higby der heutigen Runde anschloss. So erklärt er, dass die Behälter aus einem Wunsch der Community entstanden sind, die sich für das regelmäßige Spielen eine besondere Belohnung wünschte. Ebenso sehnte man sich nach einer kostengünstigeren Alternative zum jetzigen Angebot des Premium-Händlers und auch dafür sollen die verschlüsselten Behälter herhalten.

Agenten, die viel Zeit in The Division stecken, sollen belohnt werden. Die einzelnen Fragmente der zum öffnen benötigten Schlüsselkarten sollen keine Seltenheit darstellen. Man wird sie an vielen Orten finden, die Dropchance bei benannten Bossen soll zur finalen Version 1.7 ganze 20% betragen. Zudem werden sie teils mit den Belobigungen verknüpft. Wer sich hingegen für den Kauf entscheidet, erhält für eine Schlüsselkarte einen Mehrwert von 150 – 200% gegenüber einem einzelnen Emote. Ein bis zwei Fragmente einer Schlüsselkarte pro Spielstunde sind der Plan.

Doch was steckt drin? Ein Großteil der in den Behältern befindlichen Items sei laut Higby zwar auch Teil des regulären Angebotes des Premium-Händlers, doch von Zeit zu Zeit will man das Angebot ausweiten. Wie schon in der Vergangenheit wird der Katalog alle paar Wochen überarbeitet. Uninteressante Gegenstände fliegen raus und werden durch (hoffentlich) interessantere Items ersetzt.

Öffnet man einen versiegelten Behälter, kommt unser geliebter Gevatter Zufall zum Einsatz, wenn auch nicht in Reinform. So besitzt nicht jedes Item die exakt selbe Chance im Behälter zu stecken, vielmehr kommt eine Art Zufallsmechanismus zum Zuge. Viele der Items des Premium-Händlers können in den verschlüsselten Behältern stecken, jedoch nicht alle.

So sind die Objekte in Sammlungen unterteilt. Mit jedem Teil eines Sets, das man besitzt, erhöht sich die Chance ein weiteres Exemplar derselben Sammlung aus einem verschlüsselten Behälter zu erhalten. Insgesamt gibt es fünf solcher Sammlungen (3x 5 Teile, 1x 4 Teile, 1x 3 Teile). Wer alle 22 dieser besonderen Items erspielt hat, bekommt das sechste Astronauten-Set gratis. Im Hintergrund werde man den Zufallsmechanismus im Auge behalten und stets spielerorientiert anpassen. Dennoch kann es passieren, dass man Items aus verschlüsselten Behältern bekommt, die man bereits besitzt. Gänzlich ohne Duplikate müsste man eine viel zu große Zahl an Gegenständen schaffen, als es machbar anmutet.

Ein von Spielern betriebenes Handelssystem schließt man weiterhin aus. Darauf wurde The Division nicht ausgelegt; es war nie Teil der Strategie von Massive oder Publisher Ubisoft. Im Hintergrund behalten es sich die Entwickler jedoch vor, an den Dropchancen der Items Änderungen vorzunehmen. Bei all der Großzügigkeit muss eine stetige Einnahmequelle gewahrt bleiben. Andernfalls lässt sich ein zweites Jahr samt komplett kostenloser, neuer Inhalte nicht umsetzen.

Und sonst so?

Noch immer arbeitet man hinter den Kulissen hart an der Verbesserung der Server-Lags. Doch jedes neue Feature, wie zum beispiel die künstliche Intelligenz der NPCs im Schwierigkeitsgrad „Legendär“, kann schon wieder das Zünglein an der Waage spielen. Man erziele durchaus Fortschritte, diese seien jedoch recht klein. Die Summe macht den Unterschied. Auch der CronusMax-Adapter ist den Entwicklern ein Dorn im Auge und steht auf deren Abschussliste. Über eine kleine Vorschau der Gesichtsmasken denke man nach.

Zuletzt noch in eigener Sache: Die Bekanntgabe der Gewinner unserer Ultimate Legendary Challenge steht noch immer aus. Wir hoffen, sie im Laufe der nächsten Woche küren zu können. Persönliche Umstände haben dies bisher leider verhindert. Vergessen haben wir euch natürlich nicht.

QUELLE