The Division SotG: Details zu Letztes Gefecht, Dark-Zone-Erweiterung und Update 1.6, PTS in Kürze

Letztes Gefecht

Im Rahmen des heutigen State-of-the-Game-Streams wurde der sehnlich erwartete Letztes-Gefecht-DLC vorgestellt. Wie erwartet liegt der Fokus auf intensiven PvP-Kämpfen zwischen zwei Agentengruppen mit je 8 Spielern in der Dark Zone, deren Areal zudem um DZ07 – DZ09 erweitert wird. Wir stellen euch den Last-Stand-Modus sowie erste Details zum kostenlosen Update 1.6 für Tom Clancy’s The Division vor.

Das ist drin

Bevor wir im Detail auf den Last-Stand-Modus eingehen, hier ein paar allgemeine Informationen, was demnächst auf uns zukommt. Die Dark Zone wird mit dem kostenlosen Update 1.6 für alle Spieler um DZ07 – DZ09 erweitert. Das Areal wird intern als „DZ North“ bezeichnet, da man sich dem Central Park annähert und es östlich davon weiter Richtung Norden öffnet. Auf einem ersten Screenshot, den ihr auch weiter unten im Artikel findet, sieht man das neue Areal. Der Central Park an sich scheint von der DZ-Erweiterung nicht betroffen zu sein.

Der kostenpflichtige DLC „Letztes Gefecht“ wartet überwiegend mit dem Letztes-Gefecht-Modus auf. Dennoch enthalten der DLC und das kostenlose Update sowohl neue PvE- als auch PvP-Aktivitäten; darunter ein neuer Übergriff. Zudem sind jede Menge Änderungen an der Ausrüstung und den Waffen zu erwarten; sicher ist auch ein Nerf des AlphaBridge-Sets. Dafür bleibt es beim maximalen Gear Score von 256, ein erneutes Farmen der Ausrüstung (oder gar Barrett’s Weste) ist daher nicht nötig.

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Fest steht ebenfalls, dass Update 1.6 und der Letztes-Gefecht-DLC zeitgleich auf allen Plattformen, also PC, Xbox One und PlayStation 4, erscheinen werden. Die Zeitexklusivität für Xbox One und PC und damit verbundene Wartezeit von 4 Wochen für PS4-Spieler ist Geschichte. Zudem können die Neuerungen – allen voran der Letztes-Gefecht-Modus – auf dem PTS ausführlich getestet werden. Wann der Test-Server an den Start geht steht noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass erneut nur am PC getestet werden darf. Auch die Releasetermine des DLCs und des kostenlosen Updates werden nachgereicht und hängen sicher ein wenig von den Erkenntnissen der Testphase ab.


Dark-Zone-Erweiterung

Die Dark Zone wird um die neuen Bereiche 07 bis 09 ausgebaut. Auch wenn sich das flächenmäßig nicht nach viel anhört, erweitern die Entwickler die Dark Zone damit doch auf fast die doppelte Fläche. Das liegt vor allem daran, dass man verstärkt auf Vertikalität setzt. So können sich die Spieler auf deutlich größere Innenräume, verwinkelte Dächer und verschachtelte Untergrund-Areale freuen, die Teils wie Arenen angelegt sind. Atmosphärisch wird der neue Bereich noch unheimlicher und düsterer. Dagegen wirken DZ01 – DZ06 wie ein Kindergeburtstag.

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Durch die Vergrößerung des Areals und der gleichzeitigen Beibehaltung der maximalen Spielerzahl von 24 pro Instanz steigen die Chancen all derjenigen Agenten, die sich in der Dark Zone lieber den PvE-Gefechten widmen. Auf einen reinen PvE-Modus, wie er von einigen Spielern gewünscht wird, muss man weiterhin verzichten. Um den Komfort ein wenig zu erhöhen, darf die Schnellreise nun auch zwischen den Straßensperren genutzt werden. Befindet sich dabei allerdings Loot in der Tasche, wird dieses zerstört.


Letztes Gefecht

PvP in The Division war schon immer etwas Besonderes. Die Dark Zone wartet bekanntlich mit einem Mix aus PvE und PvP auf. Jederzeit und überall lauert die Bedrohung durch NPCs und potentielle menschliche Kontrahenten. Egal ob man sie liebt oder hasst, sie ist der Ort an den man sich für PvP-Gefechte begeben muss. Was bislang fehlte, sind klare Ziele.

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Der Letztes-Gefecht-DLC fügt dank eines neuen, separaten Modus weitere Möglichkeiten hinzu, sich mit anderen Spielern zu messen und die Dark Zone aus einer anderen Perspektive zu erleben. „Letztes Gefecht“ basiert auf einzelnen Sessions, ähnlich wie „Untergrund“ und „Überleben“, bietet klare Ziele und Siegbedingungen, behält aber einige Kernaspekte der Dark Zone, z.B. Wahrzeichen und NPC-Gegner, bei. Der DLC liefert – kurz gesagt – eine kompetitive Option für Spieler, die auf der Suche nach Gleichgesinnten sind.

Einleitung

Als die Situation in der Dark Zone eskalierte, als der Ausbruch außer Kontrolle geriet und die Zivilisation zusammenbrach, wurde die Joint Task Force gezwungen, sich aus dem Gebiet zurückzuziehen und hinterließ wichtige taktische Terminals; SHD-Tech-Datenrelais samt operativer Informationen. Nun nähern sich Rogue-Agenten den Relais und wenn sie es schaffen, die Informationen in ihre Hände zu bekommen, wäre es katastrophal für die SHD und die Mission, New York zu retten. Es ist euer Job, zusammen mit einer Gruppe von sieben anderen Agenten, genau jenes zu verhindern.

Eine neue Art des Kampfes

Der Letztes-Gefecht-Spielmodus bietet sessionbasierte Spieler gegen Spieler Kämpfe in The Division, gemischt mit einem starken PvE-Aspekt und eine ganz neue Art, die Dark Zone abseits des regulären Spiels zu erleben. In ihm kämpfen zwei Gruppen von je acht Spielern gegenseitig auf einer instanzierten Karte, um die oben erwähnten Terminals zu sichern, bis ein Team genug Informationen übertragen hat, um das Spiel zu gewinnen. Wer mit seinem Team an einer Partie teilnimmt, nimmt das gegnerische Team automatisch als Rogue wahr und umgekehrt.

Dies geschieht jedoch nur zu Zwecken der Veranschaulichung, die eigentliche Rogue-Mechanik findet keine Anwendung. Der Spielertod wird in keinster Weise bestraft. Mit anderen Worten: Man selbst spielt immer im Team der Guten. Nach dem Ende einer Partie, kann direkt die nächste Runde gestartet werden. Eine Rückkehr zum Hauptspiel sowie erneutes Anstehen in der Warteschlange sind nicht nötig.

Jedes Team besteht aus acht Spielern, die in zwei Mannschaften aus je vier Spielern aufgeteilt sind. Am Matchmaking können sowohl Gruppen als auch einzelne Spieler teilnehmen, jedoch wird es nicht möglich sein, eine 8-Mann-Gruppe zu bilden. Um den Letztes-Gefecht-Modus spielen zu können, muss sich der eigene Charakter auf Level 30 befinden.

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In „Letztes Gefecht“ ist die Dark Zone in vier verschiedene Karten aufgeteilt (in etwa auf der Basis von DZ01 – DZ03, DZ04 – DZ06 und den neuen Bereichen DZ07 – DZ08 und DZ08 – DZ09). Bereits beim Matchmaking wird die Karte festgelegt, sodass man schon zu Beginn weiß, was einem erwartet. Eine Partie dauert bis zu 20 Minuten. Jede Karte besitzt drei taktische Kontrollpunkte (A, B und C), die wiederum über je drei Verschlüsselungspunkte verfügen, welche allesamt aktiviert werden müssen, um die Datenübertragung zu starten. Im Laufe eines Spiels gilt es zu versuchen, so viele dieser Orte wie möglich zu kontrollieren, während alle Punkte, die vom gegnerischen Team gehalten werden, neutralisiert werden müssen. Damit ähnelt Last Stand dem aus anderen Spielen bekannten Domination-Modus.

Die Eroberung eines Terminals aktiviert zudem ein Spawn-Relais, das euch mehr Möglichkeiten gibt, in den Kampf zurückzukehren, nachdem ihr getötet wurdet. Zur besseren Übersicht wählt man den Spawn-Punkt direkt über die Megamap aus, anstatt von der Liste, wie man sie vom regulären Spiel kennt. Ist die Partie an einem bestimmten Punkt angekommen, ändern sich die Regeln. Dann ist es möglich, in der Nähe der Teamkollegen wieder einzusteigen, so dass sich das spätere Spiel aggressiver und schneller spielt.

Der Letztes-Gefecht-Modus bedient sich nicht der Rogue-Mechanik, was ein PvP-Erlebnis ohne Furcht vor Strafen ermöglicht. Während viele Spieler anderen Agenten in der regulären Dark Zone aus Angst vor dem Verlust an Items und XP ausweichen, können sie am Letztes-Gefecht-Modus ohne Scheu teilnehmen. Der Modus selbst rückt den Gruppenkampf in den Mittelpunkt und wartet mit den besten Kampfarenen des Spiels auf.

Die richtige Balance

Das Matchmaking für Last Stand basiert, ähnlich der Dark Zone Brackets, nicht nur auf dem aktuellen Gear Score, sondern auch einer Reihe anderer Faktoren; zum Beispiel wie gut man zuletzt gespielt hat. Wenn man sich plötzlich in einer Situation befindet, in der nichts klappt und man seinen Gegnern hoffnungslos unterlegen ist, sollte es nicht lange dauern, bis man wieder gegen Agenten auf einem ähnlichen Niveau spielt. Meldet man sich als Gruppe an, wird die Leistung aller Teammitglieder ermittelt und auf diese Weise sichergestellt, dass man in einer Partie mit gleichwertigen Kontrahenten landet.

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Mit „Letztes Gefecht“ stellen die Entwickler eine neue Form des Balancings für Spieler-Builds vor, die den Einfluss von Gear Sets und des Zufalls einschränkt. Damit soll verhindert werden, dass die Ausrüstung die Partie gewinnt, anstatt des persönlichen Skills der Spieler. Das System kann auf dem öffentlichen Test-Server ausprobiert werden. Dabei ist es den Entwicklern wichtig, so viel Feedback wie möglich zu sammeln. Um rege Nutzung der PTS-Foren wird gebeten.

Um eine Partie zu starten, müsst ihr euch in das Terminal begeben und nach dem taktischen Terminal in der Nähe der Verbesserungsstation Ausschau halten. Es ist schwer zu übersehen.

PvP und PvE kombiniert

Genau wie in der regulären Dark Zone gibt es mehr als nur PvP-Kämpfe. Die NPC-Gegner sind immer noch auf den Straßen und die üblichen Wahrzeichen sind alle da. Die NPCs bewachen auch die taktischen Kontrollpunkte, wobei der zentrale Kontrollpunkt immer von Elite-Gegnern bewacht wird, mit denen man sich irgendwie beschäftigen muss, bevor man dort Fuß fassen kann.

Das Töten von NPC-Gegnern belohnt das Team mit SHD-Tech, einer Teamressource, die verwendet werden kann, um taktische Verstärkungen und Befestigungen freizuschalten, die von der JTF und der ersten Welle zurückgelassen wurden. In der Heimatbasis – dem Kontrollpunkt, an der man zu Beginn einer Partie spawnt – können drei Geschütztürme zur Verteidigung und ein großer Impuls aktiviert werden, der das Team alarmiert, wenn Feinde zu nahe kommen.

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Nach festgelegten Meilensteinen während einer Partie gehen taktische Boost-Stationen online. Mit der SHD-Tech-Ressource als Währung, geben diese Stationen dem eigenen Team verschiedene Boni, wie schnellere Daten-Upload-Geschwindigkeit oder mehr Punkte für das Töten von Feinden. Eine Station kann nur von einem Team gleichzeitig aktiviert werden. Diese Verstärkungen sind jedoch nicht permanent und halten nur für eine festgelegte Zeitspanne an. Somit bedarf es eines konstanten Stroms an SHD-Tech, aber auch einer gewissen Vorausplanung, je nachdem, welche Boosts das gegnerische Team für sich aktiviert.

Die taktischen Verstärkungen sind ein wichtiger Bestandteil von Last Stand, was bedeutet, dass es eine symbiotische Beziehung zwischen verschiedenen Spielertypen gibt. Einige Spieler könnten sich auf taktische Kontrollpunkte konzentrieren und aktiv den PvP-Kämpfen nachgehen, während andere sich auf PvE-Kämpfe konzentrieren und auf diese Weise für SHD-Tech-Nachschub sorgen. Natürlich kann man auch abseits der Kontrollpunkte auf feindliche Spieler treffen, doch das liegt in der Natur der Dark Zone und des Letztes-Gefecht-Modus. Andererseits macht gerade dieser Twist den Modus auch für PvP-Verweigerer interessant.

Kontrollpunkt

Die NPC-Gegner, mit Ausnahme derjenigen, die die taktischen Kontrollpunkte bewachen, werden während eines Spiels schneller respawnen, als man es von der regulären Dark Zone gewohnt ist. So wird für eine ständige Beschäftigung der Spieler im gesamten Bereich gesorgt. Sie lassen jedoch kein Loot fallen; das Bergen von Beute ist also nicht relevant.

Belohnungen

Mit Last Stand wird ein ähnliches Fortschritts-System wie dem des Untergrund-DLCs eingeführt. Während des Spiels erhält man spezielle Erfahrungspunkte und steigt bis zu einem maximalen Rang von 40 auf. Mit jedem Stufenaufstieg erhält man einen versiegelten Behälter und beim Erreichen bestimmter, festgelegter Meilensteine während des Fortschritts wird man mit exklusiven Vanity-Items belohnt, die nicht anderswo im Spiel gefunden werden können. Der Modus kommt mit zwei vollständigen, einzigartigen Vanity-Sets und zwei Sets an Waffenskins. Auch nach dem Erreichen des maximalen Rangs erhält man weiterhin Erfahrungspunkte und immer neue Behälter – so wie in Untergrund oder gemäß des Prinzips der Einsatzleistung-Behälter. Ein Verlust von Rängen ist nicht möglich, zudem wird er beim Matchmaking berücksichtigt.

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Gewinnt das eigene Team, darf man sich über zusätzliche Belohnungen freuen. Während einer Partie werden mehr als 30 Aktionen verfolgt, die am Ende über die Anzahl der erspielten Punkte und damit die Belohnungen entscheiden. So wie man es aus dem Überleben-DLC kennt.  Alle Belohnungen werden am Ende einer Partie verteilt. Wer das Spiel abbricht, geht leer aus.


PTS

Anhand einer ausführlichen Testphase und dem wertvollen Feedback der Spieler, werden die Entwickler das entscheidende Feintuning am DLC vornehmen. Getestet werden auch Änderungen am Matchmaking des Überleben-Modus. So soll es künftig nicht mehr möglich sein, dass Solo-Spieler in einer Gruppen-Session landen. In einer PvP-Partie, die nur aus Solo-Spielern besteht, wird auch keine Gruppenbildung mehr möglich sein. Einen Spieler aufzuheben, der noch nicht ganz tot ist, kostet zukünftig ein Medkit. Wann genau der PTS startet, steht leider noch nicht fest. Wir halten euch diesbezüglich aber natürlich auf dem Laufenden.


Was denkt ihr über den Letztes-Gefecht-Modus? Spannend oder zum Einschlafen? Wir sind sehr gespannt auf eure Kommentare und freuen und schon jetzt auf weitere Infos zu Last Stand und Update 1.6!

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