The Division wieder mit Spielerzahlen wie im März (Update: Ubisoft rudert zurück)

Spielerzahl

Tom Clancy’s The Division ist das erfolgreichste Spiel für Publisher Ubisoft in diesem Jahr. Schenkt man den Daten von SteamSpy Glauben, wurde der Titel allein auf Valve’s Plattform knapp eine Million mal verkauft; und das in Zeiten, in denen sich so manch anderer AAA-Titel auf dem PC richtig schwer tut. Nachdem die Spielerzahlen nach Update 1.3 stark zurückgingen, sorgten Update 1.4 und der Überleben-DLC für einen mächtigen Schub zurück zu alter Stärke.

Geht es nach Ubisoft, zeichnen sich vor allem die Post-Release-Pläne dafür verantwortlich, dass wieder so viele Spieler wie noch im Release-Monat März gleichzeitig in Manhattan aktiv sind. Während im Oktober nur etwas mehr als 3.000 Spieler The Division via Steam spielten, sind es aktuell fast 22.000. Hinzu kommen noch die unbekannten Zahlen von Uplay und den Konsolen. Anne Blondel, VP of Live Operations bei Ubisoft erklärt den wiederkehrenden Erfolg mit der Erkenntnis der Spieler, dass Entwickler und Publisher ihr Versprechen einhielten, kontinuierlich an der Verbesserung des Spiels gearbeitet und auf die Wünsche und Sorgen der Community gehört haben.

Einige Spieler haben das Spiel früher zur Seite gelegt, als wir gedacht hätten. Dann mussten wir die schwere Entscheidung treffen: Schieben wir weiterhin neue Inhalte nach oder halten wir alles für eine Weile zurück, konzentrieren uns darauf, alles in Ordnung zu bringen und liefern erst dann neue Inhalte, wenn das Spiel in dem Zustand ist, in dem es sein sollte. Das war es, was wir taten und die Community war super glücklich mit unserer Entscheidung, auch wenn zunächst eine gewisse Enttäuschung über die Verschiebung der ausstehenden DLCs herrschte.

Die Beseitigung der größten Sorgen der Community war letztlich, was The Division gerettet hat. Dank der Elite Task Force und dem PTS konnte vor dem Release des so wichtigen Updates 1.4 essentielles Feedback gesammelt werden, um sicherzustellen, dass man sich auf dem richtigen Wege befinde. Laut Blondel zeichnet sich der Erfolg jedoch nicht nur in nackten Zahlen ab, auch die Stimmung innerhalb der Community sei wieder deutlich positiver, was auch wir bestätigen können.

Doch nicht nur Update 1.4 sorgt für höhere Spielerzahlen. Die Veröffentlichung der zweiten kostenpflichtigen Erweiterung “Überleben” hat mit Sicherheit ebenfalls einen großen Anteil daran. Der gleichlautende neue Spielmodus sorgt für reichlich Spannung, muss seine Qualitäten hinsichtlich der Langzeitmotivation aber erst noch beweisen. Wichtig ist, dass der positive Trend fortgesetzt wird. Kommende Updates und Inhalte werden zeigen, ob Massive mit The Division tatsächlich langfristig erfolgreich sein kann.

Update, 2. Dezember

Ubisoft’s Anne Blondel rudert zurück; die Aussage, die Spielerzahlen hätten das Niveau vom März erreicht, sei nicht korrekt gewesen. Was man aussagen wollte, war, dass die Zahlen einem positiven Trend folgen, ähnlich dem, wie es bei Rainbow Six Siege der Fall war:

Das war ein Missverständnis – was ich sagen wollte, war, dass sich die Zahlen für The Division wieder in eine positive Richtung entwickeln. Dank dem, was das Team mit Patch 1.4 und anderen Updates abgeliefert hat. Ich hätte sagen sollen, dass wir es für möglich halten, dass The Division einem ähnlichen Muster wie Rainbow Six Siege folgt, bei dem ein zunehmendes Engagement beobachtet werden konnte, bis die Zahlen der täglich aktiven User wieder den Stand der Startperiode erreichten.

QUELLE