The Division SotG: Aktuelle Probleme, neue PTS-Phase

State of the Game

Zur gewohnten Zeit während der Wartungsarbeiten an den Servern von Tom Clancy’s The Division wurde auch heute eine neue Episode State of the Game mit Hamish und Yannick auf Twitch gesendet. Nachdem die Wartung keinerlei Bugfixes mit sich brachte, nahmen sich die Community Developer ein wenig Zeit, aktuell bestehende Probleme zu diskutieren und gaben einen Ausblick auf eine weitere Test-Phase auf dem PTS.

Spieler und Entwickler sind sehr glücklich mit dem Ergebnis von Update 1.4. Dennoch ist auch diese Version nicht gänzlich frei von Fehlern. Doch das Team arbeitet fleißig diversen Bugfixes und Verbesserungen. Ein Thema, dass vor allem Konsolenspieler nachhaltig beschäftigt, ist die einem das Leben überwiegend im PvP schwer machende Kombination aus Schrotflinte und Zielhilfe. Gemäß der Aussagen der Entwickler ist es jedoch nicht damit getan, Schrotflinten zu nerfen. Das Balancing an sich funktioniere prima und fühle sich richtig an. Problem ist die Art und Weise, wie die Zielhilfe in Verbindung mit dieser Waffengattung ins Spielgeschehen eingreift. Sie muss überarbeitet werden und ist damit ein Thema für Patch 1.5.

Seit dem Release von Update 1.4 nutzen Spieler gern die Möglichkeit mit Ausrüstung aus Weltrang Stufe 4 zurück in Stufe 2 zu springen und dort den Übergriff „Klarer Himmel“ zu absolvieren. Dank der mächtigen Ausrüstung und schwachen Gegnern kann man sich so in kürzester Zeit sehr viele Phönix Credits verdienen. Diese Vorgehensweise wird keinesfalls als Exploit angesehen, kann also weiterhin nach Lust und Laune betrieben werden. Dennoch machen sich die Entwickler über die Skalierung der Missionsbelohnungen Gedanken und werden diese für eine gerechtere Verteilung vielleicht schon mit dem nächsten Update anpassen.

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Weitaus wichtiger sind die akuten Performanceprobleme, die auf Konsolen und teilweise auch dem PC vorherrschen. Auf der Xbox One zeichnet sich bekanntlich der Sprach-Chat dafür verantwortlich, der dafür vorübergehend deaktiviert wurde. Das Problem konnte identifiziert werden und ein Fix steht bereit. Da es sich um ein Update für den Client handelt, muss dessen Verteilung leider bis Update 1.5 warten. Auch die Ursache für die Lags im Menü wurde ausgemacht und behoben. Auch hier muss auf das nächste Client-Update gewartet werden.

Außerdem stehen noch ein paar kleinere Probleme auf der To-Do-Liste. Der Überlebens-Link macht Spieler teilweise für einige Sekunden unverwundbar und auch der Erste-Hilfe-Skill zeigt erneut Anzeichen einer Verzögerung. Diese beiden Punkte stehen aktuell unter Beobachtung. Um Hinweise und Bugreports wird gebeten. Wer noch immer Vanity Items vermisst, kann sich vielleicht schon bald über eine Lösung freuen, die allen Spielern die fehlenden Kleidungsstücke zurück bringt. Wer über eindeutige Beweise für fehlende Teile – zum Beispiel in Form von Screenshots – verfügt, kann es zwischenzeitlich auch gerne mit unserem Lösungsvorschlag versuchen.

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Das Thema Anti-Cheat wird weiterhin kräftig vorangetrieben. Selbst wenn wir keine Neuigkeiten zu diesem Thema aufschnappen, heißt das noch lange nicht, dass Massive nichts gegen Cheater, Hacker und Co. unternimmt. Während stetige Verbesserungen ins vorhandene System implementiert werden, kommuniziert man diese bewusst nicht nach außen, was den Machern von Cheats und Hacks nur in die Hände spielen würde.

Und dann wäre da noch der aktuell stillgelegte PTS. So wie es scheint, dürfen wir uns schon bald über ein Comeback freuen. Massive plant, das Attribut des gegnerischen Rüstungsschadens, das aktuell keine Auswirkung auf den PvP-Modus hat, für diesen freizugeben. Die Umsetzung würde dann jedoch nicht 1 zu 1 erfolgen, sondern in abgeschwächter Form anhand eines Multiplikators. So könnten Ausrüstungsteile mit gegnerischem Rüstungsschaden, Sturmgewehre und das Talent „Zerstörerisch“ an Bedeutung gewinnen und sich Gefechte in der Dark Zone flotter spielen. Natürlich muss eine derartige Änderung ausführlich getestet werden. Und an eben jeder Stelle kommt der PTS ins Spiel. Wann genau die nächste Testphase stattfinden soll, wollte man leider noch nicht verraten.

QUELLE