The Division Update 1.4: Die Änderungen am Loot

Loot in The Division Update 1.4

Zuletzt gaben die Entwickler von Tom Clancy’s The Division jede Menge Details zu den Änderungen an der Ausrüstung und den Skills, sowie dem neuen globalen Schwierigkeitsgrad – dem Weltrang – preis. Nun folgen alle Infos zum Loot. Auf den nächsten Zeilen klären wir unter anderem, was sich an den Loot Drops ändert, was es mit der Vielzahl an neuen, versiegelten Behältern auf sich hat und welche Anpassungen das Crafting erfährt. Einmal mehr gilt: Update 1.4 krempelt vieles um.

Loot Drops

Generell kann man sagen, dass mit Update 1.4 noch mehr Loot für die Agenten anfällt als bisher, was die Chancen erhöht, die eigene Ausrüstung zu verbessern. Um dies zu gewährleisten wurden verschiedene Vorräte an möglichen Drops geschaffen, wovon sich die Gegner im Spiel bedienen. Praktisch jeder NPC-Feind kann Loot fallen lassen, immer mit der Chance auf ein Upgrade; sei es in der offenen Spielwelt, der Dark Zone oder während Missionen. Ausgenommen sind nur die Übergriffe, denn dort gibt es Loot nur von benannten Gegnern und Bossen. Dank des neuen Weltrangs gewinnt die Beute an Relevanz, da sich deren Gear Score an der vom Spieler eingestellten Stufe orientiert. Das garantiert zwar nicht, dass man genau das Item erhält, das man sich wünscht, doch zumindest entspricht der Ausrüstungs-Wert dem Wunsch des Spielers.

Sämtliche Items wurden auf verschiedene Vorräte aufgeteilt, sodass es keine Überlappungen mehr gibt, wenn die Belohnungen verteilt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Gegner mehrere Items gleichzeitig aus verschiedenen Vorräten fallen lassen. Eine Mod wird niemals ein Ausrüstungs-Set-Item ersetzen, stattdessen besteht die Chance, beide, ein oder auch kein Item zu erhalten. So wurden die Nebenwaffen – und damit die Pistolen – in einen separaten Vorrat geschoben, damit sie sich nicht mehr mit den übrigen Waffen überschneiden. das limitiert den Zufallsfaktor und man erhält einen ständigen Zufluss an potentiell brauchbaren Items, was Frustration entgegenwirkt.

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Ebenfalls davon beeinflusst wird die Dynamik des Spiels. Im Untergrund ist es in Version 1.3 gängige Praxis, Missionen schnellstmöglich abzuschließen, um an das Loot zu gelangen. Daher werden Gegnergruppen meist überall dort ausgelassen, wo es nicht nötig ist, diese auszuschalten. In Version 1.4 kann jeder Gegner Loot droppen, weshalb man besser jeden einzelnen Gegner ausschaltet. Selbiges gilt für die hochrangigen Ziele, Suchen-und-Zerstören-Missionen oder Kampagnenmissionen. Jeder Kampf kann mit einer Belohnung enden. Bringt einem das Item nicht weiter, lässt es sich immer noch für gutes Geld verkaufen oder in Crafting-Material verwandeln. Generell hängen die Dropchancen von der Stärke der Gegner (normal vs. erfahren vs. Elite) ab.

Das neue Loot-System bedeutet auch, dass alle Gear Sets für alle Spieler verfügbar sind. In Version 1.3 ist es zum Beispiel nur möglich, Firecrest-Teile über den Übergriff “Drachenhort” oder durch das Absolvieren von Untergrund-Missionen zu erhalten. Mit Update 1.4 werden alle Sets – und damit auch die, die ursprünglich Besitzern des ersten DLCs vorbehalten waren – allen Spieler zugänglich gemacht. Die Entwickler hoffen, dass diese Entscheidung zu einer größeren Vielfalt an Builds führen wird.

Die klassischen Schwierigkeitsgrade beeinflussen nicht länger die Qualität der Lootdrops; dafür ist der Weltrang zuständig. Stattdessen bestimmen sie die Menge des Loots. Somit werden alle Inhalte wieder relevant für das Endgame. Wer schneller an brauchbare Upgrades gelangen möchte, schraubt einfach die Schwierigkeit nach oben. Wer langsamer fortschreiten möchte, bleibt auf einem niedrigeren Schwierigkeitsgrad. Dann bekommt man zwar nicht die gleiche Menge an Loot, aber immer noch die gleiche Qualität.

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Die Dark Zone bleibt der Ort, an dem man noch immer das meiste Loot in kürzester Zeit erhält. Das liegt an zweierlei Faktoren: Zum einen ist sie der gefährlichste Ort, an dem man sich aufhalten kann, mit potentiellen Rogue-Agenten, die hinter jeder Ecke lauern können. Zum anderen, weil dort die höchste Konzentration an erfahrenen und Elite-Gegnern auf die Spieler wartet. Entsprechend muss auch die Belohnung großzügiger ausfallen. Doch niemand wird gezwungen, die Dark Zone zu besuchen. Wer keine Lust auf PvP hat, setzt einfach die Stufe des Weltrangs nach oben und schon warten in der PvE-Welt ebenfalls viele – jedoch nicht ganz so viele – schwere Gegner auf die Spieler.

Das neue Banshee-Ausrüstungs-Set, welches das B.L.I.N.D.-Set ersetzt – wird ebenfalls überall in der Spielwelt droppen und ist für die Dark Zone geschaffen. So kann man sich wunderbar im PvE auf den PvP-Modus vorbereiten.

Damit in den vier Stufen des Weltrangs auch durchgängig entsprechend gutes Loot verfügbar ist, wurden Modifikationen um Exemplare mit Level 33 ergänzt. Zudem waren einige Mods bisher auf bestimmte Levels beschränkt. Diese Einschränkungen wurden aufgehoben, sodass nun alle Mods in allen Varianten erhältlich sind.

Zusammenfassung

  • Alle Gegner, ausgenommen nicht-benannte Gegner in Übergriffen, besitzen die Chance Loot fallen zu lassen, das einen Gear Score besitzt, der mit der aktiven Stufe des Weltrangs übereinstimmt.
  • Alle Items wurden auf unterschiedliche Vorräte aufgeteilt, sodass Überlappungen vermieden werden.
  • Alle Gear Sets sind nun für alle Spieler erhältlich.
  • Das Banshee-PvP-Set droppt überall, so wie die übrigen Sets.
  • Level 33 Mods wurden dem Spiel hinzugefügt.
  • Alle Mods sind in allen Qualitäten verfügbar.

Gewichtung

Nachdem alle Ausrüstungs-Sets in allen Aktivitäten erhältlich sind, wurde die Gewichtung der Drops in den Übergriffen geändert. In Version 1.3 können bestimmte Gear Sets nur in bestimmten Übergriffen oder im Untergrund droppen. So war man gezwungen, bestimmte Inhalte zu spielen, um das Wunsch-Set zu erhalten. In Version 1.4 ist das nicht länger der Fall. So bestimmen die finalen Belohnungen für den Abschluss eines Übergriffs nicht mehr das Set, sondern das einzelne Teil eines Sets. Die benannten Bosse hingegen können weiterhin alle Teile aller Sets fallen lassen. So wird der Zufall weiter reduziert und Fortschritte lassen sich besser planen.

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Zusammenfassung

  • Die Gewichtung von Loot in Übergriffen betrifft nicht länger die Sets selbst, sondern deren einzelne Teile.

Versiegelte Behälter & Händler

Das Sammeln von Erfahrungspunkten über den maximalen Level hinweg, zahlt sich mit Update 1.4 endlich wieder aus. Ist der Balken voll, gibt es statt einem weiteren Level einen versiegelten Behälter, der ein oder zwei an den Gear Score angepasste Items sowie Phönix-Credits enthält. Der Balken wird zurückgesetzt und füllt sich erneut bis zum nächsten Behälter. Dieses “Felderfahrung” genannte System ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit an versiegelte Behälter zu gelangen. Man erhält sie auch für den Abschluss von Tages- oder Wochenaufgaben, wodurch sich die Investition von Zeit in diese Herausforderungen nun wieder lohnt.

Mit Update 1.4 bieten die Entwickler den Spielern auch mehr Möglichkeiten, die unterschiedlichen Währungen einzusetzen. Händler, die mit regulären Credits bezahlt werden, haben in Version 1.3 nach dem Erreichen von Level 30 fast vollständig an Bedeutung verloren. In Version 1.4 verkaufen sie Highend-Items, deren Qualität ebenfalls von der Stufe des Weltrangs abhängig ist, wodurch sich gezielt Lücken in der Ausrüstung füllen lassen. Das Angebot wechselt künftig wöchentlich statt täglich, was mehr Zeit gewährt, um für ersehnte Teile zu sparen. Desweiteren verkaufen Händler auch versiegelte Behälter, ähnlich derer, die man durch die Felderfahrung verdient. Händler in der Dark Zone verkaufen sie ebenfalls, jedoch mit dem Unterschied, dass sie ein wenig mehr Phönix-Credits enthalten.

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Das Angebot der Phönix-Credit-Händler fällt weniger zufällig aus, als das der Händler für reguläre Credits und erlaubt es, versiegelte Behälter bestimmter Kategorien zu kaufen, die dann Waffen, Highend-Items, Ausrüstungs-Set-Teile oder Mods enthalten. Die Dark-Zone-Händler in DZ06 bieten zufällige Ausrüstungs-Set-Teile aller Sets an; eines für jeden Slot. Im Gegensatz dazu hat der Phönix-Credit-Händler Items aller Sets im Angebot, jedoch zufällige Teile. Dafür ist sein Angebot das qualitativ beste.

Die Dark-Zone- und Phönix-Credit-Preise wurden ein wenig gesenkt, um mit dem der Highend-Teile übereinzustimmen. Auch Sturmgewehre, Schrotgewehre, Pistolen und Präzisionsgewehre wurden mit leichten Rabatten versehen. Benannte Waffen sind ebenfalls nicht mehr so teuer wie zuvor. Um Dark-Zone-Behälter zu erwerben, müssen Spieler DZ-Level 20 besitzen, die restlichen Anforderungen an den DZ-Rang wurden indes durchgehend gesenkt.

Zusammenfassung

  • Erfahrung nach Level 30 trägt zur neuen Felderfahrung bei, die Spieler mit versiegelten Behältern belohnt.
  • Versiegelte Behälter enthalten Items, die dem aktuellen Gear Score entsprechen, nebst einiger Phönix-Credits.
  • Händler verkaufen versiegelte Behälter.
  • Das Händlerangebot wechselt wöchentlich statt täglich.
  • Die Preise einiger Gegenstände wurden nach unten korrigiert.
  • Die Anforderungen an den DZ-Rang wurden gesenkt. Es bedarf DZ-Level 20, um versiegelte Behälter zu kaufen.

Crafting

Spezielle versiegelte Behälter wurden dem Spiel hinzugefügt, die Crafting-Materialien enthalten. Diese bekommt man für den Abschluss der täglichen Crafting-Aufgabe. Division Tech ist nicht länger ein benötigtes Material für die Herstellung von Items und wurde aus allen Blaupausen entfernt. Es dient damit nur noch der Umwandlung in andere Materialien. Blaupausen für benannte Waffen sind nicht länger erhältlich. Bestehende Blaupausen werden nicht entfernt, jedoch passt sich der Gear Score der hergestellten benannten Waffen nicht an, im Gegensatz zu den in der Spielwelt gefundenen Exemplaren.

Zusammenfassung

  • Crafting-Aufgaben belohnen Spieler mit versiegelten Crafting-Behältern.
  • Division Tech ist nicht länger ein benötigtes Material für die Herstellung von Items.
  • Blaupausen für benannte Waffen sind nicht länger erhältlich. Alte Blaupausen werden nicht entfernt, skalieren aber auch nicht mit.

Update 1.4 für Tom Clancy’s The Division liefert dank diverser Änderungen einen kontinuierlichen, belohnenden Strom an neuer Ausrüstung. Im Vergleich zu Version 1.3 wird es deutlich leichter, sein Wunsch-Gear zusammenzustellen und bestehende Ausrüstung zu verbessern. Bleibt abzuwarten, ob die Hoffnung der Entwickler, Spieler mehr zu Experimenten verleiten zu können, am Ende auch aufgeht. Auf alle Fälle werden einige Aktivitäten des Spiels wiederbelebt, die zuvor im Endgame kaum mehr eine Rolle spielten. Wie gefallen euch die Änderungen am Loot?

QUELLE