The Division Special Ops Stream: So funktioniert der Untergrund-DLC & erste, echte Gameplayszenen

Special Ops Stream

Im Spcial Ops Livestream rund um die aktuellen Tom Clancy Titel aus dem Hause Ubisoft darf The Division natürlich nicht fehlen. Die Entwickler sprachen über all die Neuerungen, die der Untergrund-DLC mit sich bringt und zeigten einige Minuten Gameplay von den neuen Missionen und Gameplayelementen inklusive dem neuen Schwierigkeitsgrad „Heldenhaft“. Wir fassen zusammen und liefern erste bewegte Bilder.

Untergrund“ ist laut den Entwicklern die logische Weiterentwicklung des Hauptspiels. Entworfen für fortgeschrittene Agenten auf Level 30 bieten die zufällig generierten Missionen eine große Herausforderung und können je nach Schwierigkeit einen sehr hohen Gear Score voraussetzen. Dazu wird dessen Obergrenze deutlich angehoben. Die neuen Ausrüstungs-Sets, die Update 1.3 mit sich bringt, erhöhen den Item-Level auf 268, wie unter anderem YouTuber Arekkz in einem seiner neusten Videos zeigt.

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Bevor es jedoch in den Untergrund geht, passieren schreckliche Dinge, die die Spieler in eine Mission führen, die Zugang zur Untergrund-Basis ermöglicht. In der neuen Basis, dem Underground Tactical Operation Center, könnt ihr die neuen Missionen starten. Die „Underground Operations“ warten mit verschiedenen Möglichkeiten zur Anpassung auf, die nicht nur die Spielerfahrung entscheidend beeinflussen, sondern auch die Belohnung für den erfolgreichen Abschluss festlegen.

Schwierigkeit

Wählt aus einem von vier Schwierigkeitsgraden. Neben Normal, Schwer und Herausfordernd gesellt sich auch hier der neue Heldenhaft-Modus hinzu, der erstmals Level-35-Gegner mit sich bringt. Der hierzu empfohlene Gear Score liegt übrigens bei 230.

Phasen

Der Spieler bestimmt über die Dauer der Mission. Wählt zischen einer, zwei oder drei Phasen und beeinflusst damit unmittelbar auch die Größe der zufällig generierten Dungeons. Eine Phase nimmt etwa 15 Minuten in Anspruch, was bei drei Phasen also bis zu 45 Minuten lange Missionen erlaubt.

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Directives

Mit den Directives könnt ihr noch mehr Würze ins Spiel bringen, stellen sie doch zusätzliche Hürden dar, die den Schwierigkeitsgrad steigern aber auch die Belohnung erhöhen. Allerdings kostet die Verwendung von Directives sogenanntes „Directive Intel“, welches ihr für den Abschluss von Untergrund-Einsätzen erhaltet. Diese fünf Directives stehen zur Auswahl:

  • Fog of War: Deaktiviert die Minimap. Die Gegner anzeigenden Richtungspfeile sind deaktiviert bis Gegner markiert oder via Impuls sichtbar gemacht werden. Und selbst dann sind Gegner nur sichtbar, wenn sich ein Fadenkreuz auf ihnen befindet.
  • Waste Not Want Not: Kugeln, die sich beim Nachladen noch im Magazin befinden, gehen verloren. Gegner lassen keine Munition fallen. Die anfängliche Menge an Munition ist reduziert.
  • Mad Skills: Das Verwenden eines Skills löst auch einen Cooldown für die anderen Skills aus. Das Auslösen eines Master-Skills löst auch einen Cooldown für die Master-Skills der Teammitglieder aus.
  • Special Forces: Feinde verwenden spezielle Munitionstypen, abhängig von der Fraktion.
  • Sickness: Die Gesundheit fällt kontinuierlich auf das letzte Drittel des Gesundheitsbalkens.

Davon abgesehen, wartet die unterirdische Basis auch mit sieben Erweiterungsmöglichkeiten auf. Welche Vorteile diese Ausbauten bieten werden, ist noch nicht bekannt. Wurden erst einmal alle Parameter für die nächste Mission festgelegt, wird der Zufallsgenerator angeworfen und eine U-Bahn befördert das Team an dessen Startpunkt. Die Missionen selbst warten auch mit neuen Gadgets auf, die die Gegner einsetzen. So gibt es neben Elektro- und Feuerfallen auch einen Alarm und den Skill Jammer. Letzterer wird euch durch einen Herzschlag akustisch signalisiert und stört eure Skills und das HUD, bis er zerstört wurde.



Ebenso werden es neue Waffen und Waffentypen in den Untergrund-DLC schaffen, so viel ist bekannt. In den ersten Gameplayszenen sieht man auch schon eine dieser neuen Schießeisen: das G36, eine sogenannte Battle Rifle, eine Art halbautomatisches Sturmgewehr. Hinzu gesellen sich neue Sammelobjekte, wie Telefonaufzeichnungen, die die Hintergründe des DLCs und dessen Geschichte beleuchten. Zudem ist ein Rang-System für die erfolgreichen Untergrund-Agenten mit an Bord. Je höher der Rang, desto mehr Directives und neue Missionstypen stehen zur Auswahl.

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Bei all den Neuerungen, die der Untergrund-DLC mit sich bringt, darf man keineswegs den neuen Übergriff „Drachenhort“ vergessen. Dieser bietet vier Endgegner und damit vermutlich die von den E3-Screenshots bekannten „Four Horsemen“ (siehe Screenshot über diesen Zeilen). Jeder verlangt nach einer anderen Taktik und als ob das noch nicht schwer genug wäre, werden die Spieler auch noch mit einem Feuer spuckenden Feuerwehr-Truck konfrontiert.

Alles in einem bietet „Untergrund“ jede Menge frische Inhalte. Wie gefällt euch, was ihr bisher über den DLC erfahren habt? Gern hören wir eure Meinung zur Erweiterung. Weitere Infos zur ersten kostenpflichtigen Erweiterung findet ihr übrigens in unseren bisher veröffentlichten Artikeln von der E3 2016.