The Division kommt ohne Mikrotransaktionen aber mit Vanity-DLCs und ohne Handel zwischen Spielern

Mikrotransaktionen und Handel zwischen Spieler

Die Verwirrung ist nach wie vor groß, wenn es um das Thema Mikrotransaktionen in Tom Clancy’s The Division geht. Doch – und das wurde mittlerweile mehrfach bestätigt – das Shooter-RPG kommt in der Tat völlig ohne die oftmals fiesen, scheinbar kleinen Transaktionen, die sich schnell aufsummieren können. Dafür aber wird man kosmetische Items per DLCs kaufen können. Außerdem wird es zum Release keinen Handel zwischen Spielern geben.

Mikrotransaktionen

Die Redaktion von Eurogamer fasste sich ein Herz und stellte während des Anspiel-Events vergangene Woche die Frage nach dem nun endgültigen Sachstand zum Thema Mikrotransaktionen. Die Antwort von Massive’s Magnus Jansen ist nur im ersten Moment eine klare Absage, am Ende irgendwie doch nicht:

Es gibt nur eine Art von Bezahlinhalten – die DLCs. Ich weiß nicht, ob es eine weltweit gültige Definition von Mikrotransaktionen gibt, aber du musst nichts bezahlen, um zu gewinnen oder im Spiel fortzuschreiten. Wir haben Pläne für DLCs – über die wir jetzt noch nicht sprechen – und für diese Inhalte muss man bezahlen, aber dafür gibt es keine Mikrotransaktionen, wie ich sie definiere.

Die DLC-Pläne schließen sowohl kostenlose Updates als auch kostenpflichtige Erweiterungen ein, doch es scheint noch mehr dahinter zu stecken. Eurogamer hakte abermals nach und erhielt folgendes Statement von Ubisoft:

Magnus‘ Angaben sind korrekt, es gibt keinerlei Mikrotransaktionen. Nicht einmal für Vanity Items. Diese werden als DLC verkauft, über die regulären First-Party-Stores.

Es gibt also keine Mikrotransaktionen für kosmetische Items; dafür werden sie als DLC verkauft. Klingt mehr als verwirrend, ist es auch. Kauft man sich ein Kleidungs- oder Skinset für z.B. 1,99 Euro als DLC ist das per Ubisoft’s Definition keine Mikrotransaktion. Das kann man auch anders sehen; für uns bleibt da ein fahler Nachgeschmack. Doch immerhin wird The Division nicht in Pay2Win ausarten, was sehr gute Nachrichten sind.

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Handel zwischen Spielern

Auf der letztjährigen E3 noch als Feature beworben, ist das Handeln von Gegenständen zwischen Spielern der Priorisierung anderer Spielelemente zum Opfer gefallen. So wird es also zumindest zum Start nur möglich sein, Ausrüstung über reguläre Händler im PvE-Bereich oder dem Schwarzmarkt in der Dark Zone zu kaufen oder verkaufen. Julian Gerighty dazu:

Das ist die Realität der Produktion. Einige Features schaffen es [ins Spiel], andere nicht.

Möglich wäre es, dass es der Handel zwischen Spielern über ein späteres Update oder DLC ins Spiel schafft. Gerighty ist sich der Bedeutung dieses Features für viele Spieler bewusst und spricht davon, dass es seinen Auftritt zu einem späteren Zeitpunkt bekommen könnte. Es gilt also abzuwarten.