The Division kommt mit Denuvo Kopierschutz & Readme der Beta bestätigt Systemanforderungen

The Division mit Denuvo Kopierschutz

Es gibt nichts Schlimmeres für Entwickler und Publisher als den Moment, in dem sie feststellen, dass ihr Spiel Tage oder Wochen vor Release funktionsfähig auf einschlägigen Tauschbörsen zum illegalen Download angeboten wird. Um es den Crackern im Falle von Tom Clancy’s The Division besonders schwer zu machen, setzt man auf den aktuell unknackbaren Denuvo Kopierschutz. Außerdem bestätigt das geleakte Beta-Readme die kürzlich aufgetauchten Systemanforderungen.

Der ein oder andere PC-User ist schon vorzeitig in Besitz des 26 GB schweren Beta-Clients gelangt. Das ermöglicht es, bereits jetzt einen Blick auf die einzelnen Dateien zu werfen und ein paar neue Informationen ans Tageslicht zu befördern. Das Auslesen der ausführbaren EXE-Datei zeigt, dass man bei dem RPG-Shooter auf den Denuvo Kopierschutz setzen wird. Das Readme-File hingegen bestätigt die Aussagen des russischen Ubisoft-Supports hinsichtlich der Systemanforderungen.

Denuvo Kopierschutz

Der vom gleichnamigen, österreichischen Softwareunternehmen Denuvo entwickelte Kopierschutz sorgt aktuell für Schlagzeilen. Das im Dezember von Square Enix veröffentlichte Just Cause 3 setzt ebenfalls auf die Anti-Tamper-Technologie von Denuvo und konnte bis heute nicht gecrackt werden. Die chinesische Release-Gruppe 3DM spricht sogar davon, dass es die nächsten zwei Jahre keine gecrackten Spiele mehr geben könnte; so schwierig zu knacken sei der Schutzmechanismus.

Denuvo begrenzt Möglichkeiten zum Debuggen, Reverse Engineering sowie Verändern (Manipulieren) von Dateien, welche von DRM-Systemen genutzt werden. Ein Umgehen der Systeme soll damit verhindert werden, sodass nur durch eine rechtmäßig erworbene Softwarelizenz die Software ausgeführt werden. Die Software stellt eine Art Umgehungsschutz für andere Schutzkonzepte dar. – Wikipedia.de

Kein Wunder also, dass Massive Entertainment auf die aktuell sicherste Methode zur Verhinderung illegaler Verbreitung zurückgreifen will. Für alle ehrlichen Käufer und Fans sind das sehr gute Neuigkeiten.

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Systemanforderungen bestätigt

Erst vor drei Tagen berichteten wir von den vermeintlichen Systemanforderungen der PC-Version. Das in den Dateien des Beta-Clients enthaltene Readme liefert jetzt die ausstehende Bestätigung. Die dortigen Angaben zu den Systemvoraussetzungen decken sich mit den russischen Angaben; ergänzt wurden Infos zur benötigten Internetverbindung. Hier nochmal in der Übersicht:

Minimale Systemkonfiguration

  • Betriebssystem: Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows 10 (nur 64-bit Versionen)
  • Prozessor: Intel Core i5 2400 @ 3.1 GHz oder AMD FX 6100 @ 3.3 GHz
  • RAM: 6 GB
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 560 oder AMD Radeon HD 7770 (2 GB VRAM)
  • Festplatte: 40 GB
  • DirectX: DirectX Juni 2010
  • Soundkarte: DirectX-kompatibel
  • Eingabegeräte: Windows-kompatible Tastatur, Maus, Controller (optional)
  • Multiplayer: Breitband-Internetverbindung mit 256 kb/s Upstream

Empfohlene Systemkonfiguration

  • Betriebssystem: Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows 10 (nur 64-bit Versionen)
  • Prozessor: Intel Core i7-3770 @ 3.5 GHz oder AMD FX-8350 @ 4.0 GHz
  • RAM: 8 GB
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 970 (4 GB) oder AMD Radeon R9 290 (4 GB) oder besser
  • Festplatte: 40 GB
  • DirectX: DirectX Juni 2010
  • Soundkarte: unterstützt DirectX 9.0c
  • Eingabegeräte: Windows-kompatible Tastatur, Maus, Controller (optional)
  • Multiplayer: Breitband-Internetverbindung mit 512 kb/s Upstream

Unterstützte Grafikkarten bei Release

NVIDIA

  • GeForce GTX 500 Reihe: GeForce GTX 560 (2 GB VRAM) oder besser
  • GeForce GTX 600 Reihe: GeForce GTX 660 oder besser
  • GeForce GTX 700 Reihe: GeForce GTX 760 oder besser
  • GeForce GTX 900/Titan Reihe: GeForce GTX 960 oder besser

AMD

  • Radeon HD7000 Reihe: Radeon HD7770 (2 GB VRAM) oder besser
  • Radeon 200 Reihe: Radeon R9 270 oder besser
  • Radeon 300/Fury X Reihe: Radeon R9 370 oder besser