So funktioniert das Crafting in The Division

Crafting in The Division

Lange haben wir uns gefragt, ob das Crafting überhaupt noch Teil von Tom Clancy’s The Division sei, doch die Entwickler versicherten uns immer wieder den Verbleib der Mechanik im Spiel. Dank der neuen Medienberichte und zahlreicher YouTube-Videos vom Anspiel-Event in Malmö, können wir euch nun das Crafting im Detail vorstellen. Welche Materialien gibt es? Welche Gegenstände können hergestellt werden? Wo findet man benötigte Baupläne? Wir klären all diese Fragen.

Spieler der Xbox One Alpha im Dezember haben die Werkbank in der Base of Operations bereits gesehen, konnten das Crafting aber noch nicht selbst testen. Dies wird sich mit der Beta ändern und auch zum Anspiel-Event war das Feature freigeschaltet. In The Division begegnet uns ein für RPGs sehr typisches Crafting. Es gibt eine Handvoll Materialien, die man in der offenen Spielwelt oder via Upgrades der drei Flügel der Base of Operations auch in selbigen einsammeln kann. Konkret handelt es sich dabei um Stoffe, Waffenteile, Werkzeuge, Elektronik und Division Tech. All diese Materialien liegen wiederum in den verschiedenen Güteklassen vor, wie man sie von den Waffen und anderen Items kennt: gewöhnlich, ungewöhnlich, selten, episch, legendär.

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Zu Beginn des Spiels lassen sich freilich längst nicht alle Gegenstände herstellen. Wer fleißig die in der Spielwelt verstecken Baupläne findet oder diese bei Händlern erwirbt, kann das Repertoire ordentlich ausbauen. Typische herstellbare Gegenstände sind neben Waffen, Gasmasken, Schutzwesten, Rucksäcke, Handschuhe, Holster und Knieschoner. Selbst Waffen- und Ausrüstungsmodifikationen lassen sich herstellen, jedoch nicht alle. Natürlich kann man nicht benötigte Ausrüstungsgegenstände auch zerlegen und so wertvolle Ressourcen gewinnen oder zu Materialien einer höheren Güte (etwa gewöhnlich zu ungewöhnlich) umwandeln. Kurzum: Alle Gegenstände und Waffen, die man in der Welt findet und über Statistikwerte verfügen, können auch via Crafting hergestellt werden. Rein optische Items, wie zum Beispiel Kleidung, können nicht produziert werden.

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Das eigentliche Crafting geht leicht von der Hand. Zunächst wählt man den Bauplan jenes Items aus, das man herstellen möchte (1). In unserem Beispiel, eine T821 vom Schwarzmarkt. Eine Anzeige (2) gibt Aufschluss darüber, welche Materialien benötigt werden; hier sind es 2 Waffenteile. Zu guter Letzt bestätigt man den Bau des Items (3) und wartet ein paar wenige Sekunden. Schon ist der Gegenstand fertig produziert und einsatzbereit. Die Kosten für das Crafting belaufen sich dabei ausschließlich auf das Material. Die schwer verdienten Credits werden nicht belastet.

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So viel zum – wie wir es finden – ausreichend komplexen und dennoch intuitiven Crafting in The Division. Stellt ihr in Rollenspielen gerne Gegenstände her oder verlasst ihr euch auf fertige Waffen und Items, wie ihr sie in der Spielwelt findet oder bei Händlern erwerben könnt? Wir sind gespannt auf eure Sichtweise der Dinge.