Brandneue Details zum Erfahrungssystem, Skills, Talenten und Perks in The Division

Intelligence Annex #8

Nachdem wir gestern einen kleinen Vorgeschmack auf die Anpassungsmöglichkeiten der Agenten im Hinblick auf Kleidung und Rucksack erhielten, legt nun die neuste Ausgabe des Intelligence Annex nach und verrät uns, wie das Erfahrungssystem funktioniert, welche einzigartigen Vorteile die individuelle Zusammenstellung der Skills mit sich bringt, sowie welche Rollen Talente und Perks in Tom Clancy’s The Division spielen.

Community Developer Yannick Banchereau holte sich für diese komplexen Themen einige Mitglieder des Entwicklerteams bei Massive Entertainment mit an den Tisch: Game Designer Drew Rechner, Lead Economic Designer Andrada Greciuc, Senior Game Designer Marcus Rosengren, Senior Game Designer Matthieu Delisle und Lead Character Artist Oskar Lundqvist standen ihm Rede und Antwort.

Erfahrungssystem

Wenn man Gegner, die ursprünglich unbesiegbar erschienen, dank höherem Level dem Erdboden gleich machen kann, dann liegt das am Erfahrungssystem, welches Levelaufstiege, neue Skills und Talente miteinander vereint. Das Erfahrungssystem hilft, den Fortschritt eines Spielers verständlich zu machen. Der menschliche Verstand nutzt permanent Vergleiche, um Situationen einzuschätzen. Dank der Erfahrungslevel ist eine solche Abwägung auch in The Division problemlos möglich. Jeder Gegner, dem man im Spiel begegnet, hat ein bestimmtes Level, genau wie die Agenten. Liegt dieses über dem des eigenen Charakters, ist die Herausforderung den Feind zu besiegen natürlich gleich wesentlich größer, als läge das Level einige Stufen unter dem des Agenten.

Mit jedem Levelaufstieg, wird der eigene Charakter mächtiger und erlangt Zugriff auf fortschrittlichere Technologien, schaltet Modifikationen für Skills und Talente frei, die den Spieler bei den stets größer werdenden Herausforderungen unterstützen. Ist man nicht vorbereitet und verliert im Kampf sein virtuelles Leben, wird der Agent an einem sicheren Ort abseits des letzten Gefechts wiederbelebt. Auf dem Weg zurück können bereits neue Gefahren auf den Spieler warten. Es ist jederzeit möglich, Bereichen zu einem späteren Zeitpunkt erneut einen Besuch abzustatten, dann jedoch besser mit stärkerem Equipment und modifizierten Skills.

Die Erfahrung, die man in der Dark Zone – dem PvP-Bereich – sammelt, unterschiedet sich stark vom Rest des Spiels. Losgelöst vom regulären Levelsystem gewinnen die Spieler in der Dark Zone zwar auch an Erfahrung, doch trägt diese zu einem Rangsystem bei. Je höher der Rang, desto besser sind die Ausrüstungsgegenstände und Crafting-Baupläne bei bestimmten Händlern, die man nur im PvP-Bereich finden wird. Um Kisten zu öffnen, die hochwertige Gegenstände beinhalten, wird auch ein entsprechender Rang vorausgesetzt. Wer hingegen des Öfteren im PvP-Modus ins Gras beißt, wird degradiert und verliert wertvolle Ränge. Den Rogue Agenten zu spielen, sollte daher gut überlegt sein. Stirbt man als abtrünniger Agent, verliert man seinen Rang wesentlich schneller, doch nach erfolgreichen Kämpfen winkt dafür das bessere Loot. Ob das das Risiko wert ist? Entscheidet selbst!

Skills

Dank der Skills können die Spieler ihre Rolle in The Division individuell ausprägen. Jede Fähigkeit ermöglicht unterschiedliche Herangehensweisen, je nach bevorzugtem Spielstil. Allerdings sind nicht alle Skills von Anfang an zugänglich. Mit der fortschreitenden Reise durch die Spielwelt und dem Abschluss von Missionen werden sie vielfältiger und erlauben den Zugriff auf weitere Optionen. Jeder Skill kann mit einer bestimmten Auswahl an Modifikationen ausgestattet werden. Diese können so simpel ausfallen, dass dabei einfach mehr Schaden entsteht oder die Reichweite vergrößert wird. Sie beeinflussen aber auch die Funktion, so dass die Fähigkeiten in einer Vielzahl unterschiedlicher Situationen sinnvoll eingesetzt werden können. Modifikationen werden wie die Skills mit dem Missionsfortschritt freigeschaltet; bei manchen geht das recht zügig, bei anderen dauert es länger.

Ein konkretes Beispiel liefert der Geschützturm (Turret). Eine einfache Modifikation ist der “Active Sensor”, welcher den Schaden erhöht und Gegner – ähnlich wie der Pulse-Skill – durch Wände hindurch sichtbar macht. Eine fortschrittlichere Modifikation stellt “Dragonbreath” dar, die zwar die Reichweite verringert, dafür aber den Geschützturm zum Flammenwerfer umfunktioniert.

Jeder Skill bringt zudem einen einzigartigen Look mit sich. Wer Agenten genau betrachtet, kann schon am Aussehen – zum Beispiel Gadgets, die am Rucksack hängen – erkennen, über welche Fähigkeiten der Feind verfügen mag. Spieler haben damit die Wahl: Skills verwenden, die cool aussehen oder lieber doch auf Funktionalität vertrauen?

Talente & Perks

Egal ob man gerne allein spielt, eine Gruppe Freunde unterstützen möchte oder sich einfach nur mit der fettesten Waffe den Weg bahnen möchte: Talente helfen dabei, die eigene Spielweise noch stärker zu spezialisieren. Auch sie werden mit dem Spielfortschritt freigeschaltet und steigern das Können der Agenten. Um ein Talent freizuschalten, müssen bestimmte Vorgaben erfüllt werden. Tötet man einen Gegner bei voller Gesundheit mit einem Kopfschuss, wird das Talent “Precision” verfügbar, welches den Schaden bei Kopftreffern für 10 Sekunden um 25% erhöht. Dabei gliedern sich die Talente in drei Kategorien: Medical, Tech und Security. Hat man alle Talente einer Kategorie freigespielt, können diese nach Belieben kombiniert werden.

Talente

Perks hingegen machen das Leben angenehmer und veranschaulichen den Spielfortschritt der Spieler. Während man in The Division voranschreitet, werden Perks nach und nach automatisch freigeschaltet und bleiben dauerhaft aktiv. So erhöhen sie die maximale Anzahl an tragbaren Gegenständen oder schalten neue Materialien für das Crafting frei.

Mit den Skills, Talenten und Perks wissen wir nun über weitere Kernelemente des Spiels Bescheid. Wie gefallen euch diese Systeme? Gerne hören wir eure Meinung dazu in den Kommentaren unter diesem Beitrag oder unserem Forum!