The Division Podcast Episode 6: Charaktere, deren Anpassungsmöglichkeiten & Weiterentwicklung

The Division Podcast - Episode 6

Keine zwei Wochen sind seit der letzten Ausgabe des offiziellen The Division Podcasts vergangen und schon erfahren wir in einer neuen Episode, welche Anpassungsmöglichkeiten das Spiel für den eigenen Charakter bietet und wie sich dieser während des Spiels weiterentwickeln kann. Dazu saß Hamish Bode mit Senior Character Artist Emil Mujanovic und Game Designer Drew Rechner zusammen und versuchte den Beiden so viele Details wie nur irgendwie möglich zu entlocken.

Episode 6 – Charaktere

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Zusammenfassung

Für die Erstellung der detaillierten Charaktermodelle nutzen die Entwickler wie schon bei den Waffen überwiegend ZBrush und Maya. Hinzu kommt ein Tool namens MarvelousDesigner, welches es den Character Artists ermöglicht, Stoffe und Kleidung über mehrere Lagen hinweg realistisch und akkurat zu simulieren. Das Verhalten der Charaktere wird hingegen komplett in der Snowdrop Engine abgebildet. Dazu schufen die Entwickler ein sehr mächtiges, visuelles Scripting-Tool, welches die Gedankengänge der NPCs knotenbasiert abbildet. Vor allem die Möglichkeit, neue Verhaltensmuster in Echtzeit testen zu können, optimiert den Workflow ungemein.

Das bereits vorgestellte mehrstufige Anpassungssystem bietet zum einen die Möglichkeiten, den Charakter basierend auf den aktuellen Statistikwerten anzupassen, zugleich aber auch unabhängig davon rein kosmetische Änderungen vorzunehmen. So findet man während des Spielens immer wieder neue Ausrüstungsgegenstände, die die Spielfigur stärker machen, was im Endgame jedoch zwangsläufig dazu führt, dass die Agenten alle mehr oder weniger ähnlich aussehen. Durch die zusätzliche optische Ebene unabhängig vom Fortschritt des Charakters, kann dieses Problem umgangen werden.

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Was das Outfit angeht, wird man indes nur auf solche Kleidungsstücke stoßen, die sich sinnvoll in das Szenario einfügen. Ein Clownskostüm darf man also nicht erwarten. Betrachtet man alle Ausrüstungsgegenstände inklusive der unterschiedlichen Farbvarianten, landet man im Bereich mehrerer zehntausend Kombinationsmöglichkeiten; für Abwechslung ist also gesorgt. Übrigens: Hat man sich seinen Charakter zu Beginn des Spiels erst einmal gemäß der eigenen Wunschvorstellungen “zusammengebaut”, kann dessen Aussehen (Körperbau, Gesicht, Haare, etc.) nicht mehr verändert werdenDie Anpassungsmöglichkeiten beschränken sich dann auf Kleidung und Ausrüstung.

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Aktive Skills hingegen lassen sich jederzeit – sogar während eines Feuergefechts – wechseln, auch wenn sich Letzteres als sehr riskant erweisen könnte. Freunde der Tank-Klasse können sich auf Skills wie das Schutzschild freuen (siehe Bild oben), das es einem ermöglicht, seine eigene Deckung mit sich zu tragen. Dafür darf man dann nur noch mit der Nebenwaffe feuern und bewegt sich zugleich langsamer fort. Skills wie die Sticky Bomb können weiterhin genutzt werdenAuf dem Rücken tragen die Division Agenten bekanntlich ihren unverzichtbaren Rucksack, die Go-Bag. Dieser wird im fertigen Spiel in zahlreichen Varianten erhältlich sein und bietet je nach Version unterschiedlich viel Platz für die beiden Gegenstandstypen “nicht-kontaminiert” und “kontaminiert” (Loot aus der Dark Zone).