The Division Podcast #5: Spielwelt, Licht & Wetter

The Division Podcast Episode 5

Während wir dem heißen Sommer nachtrauern und uns auf den nass-kalten Winter vorbereiten, geht die neuste Ausgabe des The Division Podcasts an den Start und behandelt passende Themen wie die Ausleuchtung der Spielwelt und die dynamischen Wettereffekte in Tom Clancy’s The Division. Dazu holte sich Community Artist Hamish Bode abermals kompetente Unterstützung aus dem Entwicklerteam in Form von Lead Environment Artist Chad Chatterton und Senior Lighting Artist Damien Tournaire.

Episode 5 – Spielwelt, Licht & Wetter

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Zusammenfassung

Das Beleuchtungsmodul der Snowdrop Engine basiert auf den Grundregeln der Physik, was bedeutet, dass das Licht der Sonne realistisch auf den Himmel und die Umgebung in Abhängigkeit von Material, Zeit und Wetter reagiert. Purer Realismus liefert nicht immer die für ein Spiel schönste Ausleuchtung, weshalb die Designer nach der physikalisch korrekt berechneten Ausleuchtung einer Szene stets nochmals Hand anlegen, um die Spielwelt wie aus einem Guss wirken zu lassen. Innenräume stellen die Entwickler dabei vor eine noch größere Herausforderung. Einerseits muss sichergestellt werden, dass die Sonne die Atmosphäre im Inneren eines Raumes nicht zerstört, andererseits bedarf es einer viel aufwendigeren Ausleuchtung mit unzähligen einzelnen Lichtquellen.

Eine große Unterstützung für die Designer ist dabei das umfassende Repertoire an Shadern, welche die Snowdrop Engine mit sich bringt. Mussten Entwickler vor einigen Jahren noch mit einer Handvoll Shadern auskommen, stehen dem Team bei Massive Entertainment nun knapp 2.000 Varianten zur Verfügung, die für einen immensen kreativen Freiraum sorgen. Selbst die holografische Karte, die sich in die Spielwelt einblenden lässt, ist ein Shader.

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Was das Wetter angeht, dürfen sich die Spieler auf Schneestürme und Blizzards freuen. Diese extremen Wetterlagen werden jedoch die Ausnahme bleiben. Im Hintergrund arbeitet eine komplexe Logik, die die Wetterbedingungen dynamisch steuert und nicht nur wahllos kombiniert. Auswirkungen hat das Wetter auch auf die Sichtweite und damit auch die künstliche Intelligenz der Gegner, die bei Nacht, Nebel oder Schneestürmen nicht ansatzweise soweit sehen können, wie unter klaren Bedingungen.

Dass die Spielwelt an sich sehr detailliert ausfällt, dürfte jedem Fan bewusst sein. So sind die Straßen voller Autos, Mülltonnen und anderer Objekte. Viele davon sind nicht nur starre Kulisse, sondern lassen sich physikalisch korrekt bewegen. Müll etwa lässt sich zerdrücken, Autotüren, Motorhauben und Kofferräume öffnen und schließen und wenn Personen auf ein Fahrzeug steigen, geben sogar dessen Federn je nach Gewicht unterschiedlich stark nach.