DirectX 12 vorteilhaft für PC- und Xbox-Version

DirectX 12

Tom Clancy’s The Division wird oftmals als erster wahrer Next-Gen-Titel bezeichnet, was nicht zuletzt auch an der mehr als beeindruckenden Snowdrop Engine liegen dürfte. Wie die Kollegen von GamingBolt nun in einem kurzen Gespräch mit Technical Director Anders Holmquist erfahren haben, wird DirectX 12 eine deutliche Erleichterung für die parallele Entwicklung auf PC und Xbox One darstellen.

So erklärte Holmquist, dass sich die Entwicklung von PC- und Xbox-Titeln dank DirectX 12 stärker ähneln werde, was die Arbeiten eines Studios einfacher und schneller mache, sowie einen stärkeren Fokus auf die Features eines Spiels erlaube. Weiterhin soll die neue Version der Grafik-API die visuelle Qualität und Performance gleichermaßen verbessern. DirectX 12 soll gegen Ende 2015 veröffentlicht werden; sofern The Division zu diesem Zeitpunkt bereits erschienen ist, wäre es denkbar, dass eine Unterstützung per Patch nachgeliefert wird.

Wer sich nun fragt warum die PlayStation 4 nicht erwähnt wurde, dem sei gesagt, dass DirectX 12 aller Voraussicht nach nicht für Sony’s Konsole erscheinen wird, was aber auch gar nicht nötig ist. DirectX 12 ist ein reines Softwareupdate und verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie AMD’s Mantle. Eine entsprechende Low-Level-API besitzt die PlayStation 4 mit GNM bereits. Der Vorteil von DirectX 12 wäre also – wenn überhaupt – nur marginal spürbar. PC-Spieler müssen sich auch keine Sorgen machen, wenn es um den nächsten Hardwarekauf geht. Aktuelle DirectX-11-Grafikkarten werden auch mit DirectX 12 kompatibel sein. Neue Hardware wird aufgrund des rein softwareseitigen Updates nicht benötigt.