Viele neue Details zu NPCs, Multiplayer, PvP, Survival-Elemente, Kämpfe, Looting & mehr

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In den vergangenen Tagen haben wir bereits einige neue Infos aus diversen Schnipseln des Interviews von Producer Fredrik Rundqvist mit dem Examiner entnehmen können. Nun wurde das komplette Interview veröffentlicht und offenbart nochmals viele neue Details zu diversen Aspekten des Spiels. So viel zum Thema, Massive hält sich gezielt mit Infos bedeckt.

Interaktion mit NPCs

Massive hat vor, das Verhalten der NPCs abhängig von der Tageszeit und den Witterungsbedingungen zu gestalten. Das bedeutet letztlich für den Spieler, dass er die eigene Strategie an die wechselnden Bedingungen anpassen muss. Das Spielgeschehen nach Sonnenuntergang soll sich dabei stark von Gameplay bei Tag unterscheiden, verriet Rundqvist.

Die Idee ist es, eine fesselnde, dynamische Welt zu erschaffen. Wir haben verschiedene Fraktionen und verschiedene Verhaltensmuster. Sie machen eine Sache bei Tag und eine andere bei Nacht. Wenn es sehr stark schneit, bleiben einige Gegner in Gebäuden, andere wiederum wagen sich nach draußen. Was wir uns erhoffen zu erzielen, ist eine Interaktion der künstlichen Intelligenz zwischen den Fraktionen basierend auf all diesen Parametern. Es ist nicht nur ein optischer Effekt; wir schalten nicht einfach die Lichter aus.

Ich kann dir sagen, wenn du nachts ganz allein in die Dark Zones gehst, ist es super unheimlich und du denkst dir, „Hey ist hier irgendjemand online? Ich bräuchte Hilfe.“ Es ist eine wirklich schlechte Idee bei Nacht allein in die Dark Zones zu gehen.

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Survival-Elemente

Auch das Thema Survival-Elemente, die von vielen Spielern gewünscht, von Massive jedoch möglichst vermieden werden wollen, um unnötigen Frust im Spiel vorzubeugen, wurde angesprochen. Bislang bekannt ist, dass Wasser und Nahrung eine Rolle spielen werden, jedoch nicht in dem Ausmaß, dass man diese regelmäßig zu sich nehmen muss, um zu überleben, sondern vielmehr als wertvolles Gut für den Handel auf dem Schwarzmarkt. Doch die Lebensmittel werden noch eine weitere Rolle einnehmen:

Wasser und Nahrung. Beides sind wichtige Sachen für dich, aber gleichzeitig wollen wir auch nicht, dass das Spiel dich bestraft. Wir haben nicht vor, ein klassisches Survivalgame zu entwickeln, in dem du stirbst, wenn du nicht isst. Wir wollen, dass das Sammeln von Nahrung und Wasser eine positive Sache ist. Es wird deiner Ausdauer und Gesundheit zugutekommen, aber wenn du mal zwei Tage kein Wasser trinkst, wirst du nicht sterben.

Kämpfe

Wirklich viel wissen wir noch nicht über die Kämpfe in The Division und was sie ausmachen wird. Fakt ist, Deckung spielt eine wichtige Rolle. Die Schauplätze an denen gekämpft wird, werden sehr vielfältig sein, was für große Abwechslung spricht. Im Spiel wird auf Straßen, auf Dächern von Häusern, im Untergrund und in Gebäuden gekämpft. Fredrik Rundqvist spricht dabei von großen Kontrasten, was die Schauplätze angeht.

Wenn du unter freien Himmel unterwegs bist, geht es über größere Distanzen. Du hast mehr Optionen und unvorhersehbare Dinge können passieren. Wenn du in einem Gebäude bist, ist alles beengter und stärker vorhersehbar. Es wird einen Mix zwischen Indoor- und Outdoorkämpfen geben, aber ich denke es ist nur fair zu sagen, dass ein großer Teil des Spiels auf den Straßen stattfindet. Aber ja, es gibt auch Kämpfe in Gebäuden.

Kämpfe auf den Häuserdächern werden sich mit allem anderen abwechseln und was uns beim Spiel wichtig ist, ist dass es nicht linear abläuft und man alles immer in der gleichen Reihenfolge macht.

Uns war wichtig, dass die komplette Karte von Anfang an zugänglich ist und man hingehen kann, wo man möchte. In [The Division] geht es um Erkundung und Erforschung; es geht darum, das Spiel so zu spielen, wie du es willst. Wenn du also auf ein Hausdach klettern möchtest, dann halten wir dich auch nicht davon ab.

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Multiplayer / PvP

Die Komponente PvP ist nach wie vor fast ein Mysterium, weil so gut wie nichts darüber bekannt ist. Wer sich nun erhofft hat, die folgenden Zeilen würden für mehr Klarheit sorgen, den müssen wir enttäuschen. Kürzlich haben wir zumindest gelernt, dass sich PvP nicht einfach deaktivieren lässt, sondern Dark Zones schlichtweg umgangen werden müssen, wenn man nicht gegen menschliche Gegner antreten möchte.

Doch macht das Spiel denn überhaupt noch Spaß, wenn man als einsamer Wolf durch New York streift? Ja, sagt Rundqvist, der sich selbst als Einzelgänger bezeichnet:

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass wir das Spiel von Grund auf als Multiplayer-Titel designen und testen. Ich spiele [The Division] jede Woche mit dem Team, doch bin ich dabei alleine unterwegs. Ich bin kein Freund von Koop-Gameplay und dennoch macht es mir verdammt viel Spaß.

Die kleinen Dinge

Die bislang veröffentlichten Gameplayvideos haben es bereits eindrucksvoll gezeigt: Massive legt extrem viel Wert auf Detailverliebtheit. Sei es die Tür des Streifenwagens oder die Farbeimer, deren Inhalt sich unter Beschuss effektvoll verteilt. Massive hat dafür extra eine Stelle geschaffen, den sogenannten Realization Director. Dessen Aufgabe ist es, sich mit all den kleinen Details zu beschäftigen und diese umzusetzen. Die Farbspritzer sind im Übrigen physikalisch korrekt berechnet, sodass am Ende keine Lache der anderen gleichen wird.

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Realistisches Looting

Wie in jedem typischen Rollenspiel, fällt für den Spieler auch in The Division jede Menge Loot nach dem Erledigen von Gegnern ab. Massive setzt dabei zusätzlich auf kontextuelles Looting. Wer also auf der Suche nach Munition ist, wird diese vermutlich eher in einem Sportfachgeschäft oder einer Polizeistation als in einer Metzgerei finden. So finden sich Medikits logischerweise auch in Krankenhäusern und nicht wahllos und zufällig in der Spielwelt verteilt. Dort, wo man die Gegenstände in der echten Welt finden würde, findet man sie auch in The Division.

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Untergrundmissionen

Im Gespräch mit dem Examiner zeigte sich der Producer schlichtweg beeindruckt von der Welt unter New York.

Als wir für die Recherche in New York waren, war allein schon die Erkundung des Untergrunds faszinierend. Da unten ist es wie Schweizer Käse, mit all den Versorgungsschächten, alten Weltkriegsbunkern, dem U-Bahnsystem; es ist beeindruckend. Es kommt einen fast vor wie zwei Städte übereinander.

Bei all der Begeisterung scheinen längere Ausflüge in den Untergrund fast schon zum Pflichtprogramm zu gehören. Potential für jede Menge Abwechslung wäre definitiv vorhanden.

So viel zu dem Interview. Ganz ehrlich, kurz vor der gamescom in Köln hätten wir nicht mehr mit derart vielen neuen Details gerechnet. Gefällt euch, was ihr gelesen habt? Wir bitten um eure Meinung!

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