28 Nationen arbeiten an The Division

28 Nationen arbeiten bei Massive an The Division

Die Redaktion des Examiner nutzte die Gelegenheit, um ein kurzes Interview mit Managing Director David Polfeldt über Massive Entertainment zu führen. Interessant dabei ist, dass die stolze Zahl von 28 unterschiedlichen Nationen derzeit am Projekt Tom Clancy’s The Division arbeitet. Kein Wunder, schließlich finden sich überall auf der Welt talentierte und kreative Leute, von deren Arbeit ein Mammutprojekt wie The Division profitieren kann. Hier der Auszug aus dem Interview, von uns ins Deutsche übersetzt.

David PolfeldtWisst ihr, es ist eigentlich keine Absicht, sondern vielmehr die Frage, welche Art von Unternehmen wir sind. Unser Handwerk treibt uns an und wir mögen Leute, die sehr gut in dem sind, was sie machen. Also denke ich, sind wir auf eine Weise eine fast schon elitäre Kultur im Studio. Aber was die Vielfalt angeht; wenn du gut bist, heißen wir dich in unserem Team willkommen. Diese Leute kommen von überall aus der Welt und in unserer Branche verlagern die Menschen ihren Wohnort ziemlich oft, je nachdem an welchem Projekt oder bei welchem Studio sie arbeiten. Die Leute sitzen in ihrem Heimatland, sehen sich das Projekt an und denken sich, „Hey, ich will an The Division mitwirken und ich habe gehört, dort ist ein tolles Fleckchen Erde zum arbeiten.“, also bewerben sie sich. Wir bekommen Bewerbungen von Usbekistan bis zu den Philippinen; natürlich arbeiten bei uns auch Leute aus den USA, Großbritannien und Frankreich.

Ich glaube wir repräsentieren 28 Nationen in unserem Studio, wir sind also sehr sehr breit gefächert aufgestellt. Wir haben den Vorteil, dass Schweden dafür bekannt ist eine hohe Lebensqualität zu bieten. Viele Leute ziehen das in Betracht [wenn es darum geht bei Massive zu arbeiten] und wir erkennen eine kleine Vorliebe dafür, vor allem bei Leuten, die gerade eine Familie gründen. Sie suchen nach einem Platz, an dem sie sich niederlassen und eine Art längerfristige Verpflichtung eingehen können. Von dieser Betrachtungsweise aus gesehen ist Schweden eine sehr attraktive Option.  Mit The Division haben wir nun natürlich auch eine große Marke geschaffen, die für jeden Spieleentwickler anziehend wirkt.

Gerade der letzte Satz zeigt, wie wichtig Projekte wie The Division für die Studios sind. Attraktivität sichert langfristig die Zukunft der Industrie. Je mehr Erfahrung und Vielfalt in ein Projekt einfließen können, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass wir Spieler das bekommen, was wir wollen: Ein grandioses Erlebnis, welches uns unzählige Stunden fesselt.